Mit dem Spiel gegen Regensdorf stand bereits der Abschluss der Hinrunde auf dem Plan. In dieser ersten Saisonhälfte hatte man im Zürcher Oberland sicherlich die Erwartungen mehr als übertroffen. Dies macht Lust auf mehr: also auch mehr Punkte.
In der ansehnlichen al Arena in Gossau gelang den Grau-Gelben ein Auftakt nach Mass! Mit zwei frühen Treffern lag man bereits früh in Front. Danach verloren die DTB-Herren den Faden aber komplett und auch das sonst erzwungene Glück wollte den DTB im Gossauernebel nicht finden. Dies sah dann im Kurzbeschrieb so aus: vorne wollte der Ball aus besten Positionen nicht ins Gehäuse, hinten schepperte es bereits bei der kleinsten Gelegenheit. Nach der 2:0 Führung blieben so ganze sechs Gegentreffer unbeantwortet! Regensdorf skorte und Bäretswil strauchelte. Dank Powerplay-Situationen und mehreren Anläufen mit vier Feldspielern konnte der DTB noch etwas Resultatkosmetik betreiben, verlor am Ende jedoch klar mit 5:7. Ein Auftritt zum vergessen!
Vergessen war dann auch das Ziel: Stand doch bereits 70 Minuten später das Rückrundenspiel gegen Gossau auf dem Plan – eine Partie in der es wohl kaum etwas zu verlieren gab. Die Gossauer haben im Cup eindrücklich gezeigt, dass ihre offensive aktuell zur produktivsten der gesamten Liga gehört, unter anderem auch durch den Neuzugang vom ehemaligen DTB-Talent Abbühl.
Abbühl zeigte seinen ehemaligen Kumpels dann auch gleich, dass es heute kein Platz für nostalgische Geschenke gab und netzte beim ersten Einsatz zum 1:0 ein. In der Folge zeigte Bäretswil eine deutliche Steigerung und hielt vehement dem Druck der Gossauer stand und erarbeitete sich immer wieder auch gute Abschlüsse. Diese attraktive Partie ging so mit 2:1 in die Pause.
Anfangs des zweiten Spielabschnitts schlichen sich nun plötzlich kleine Unkonzentriertheiten in der Abwehr ein: man attackierte den Gegner im falschen Moment oder Stand zwei Schritte zu weit weg vom Gegner: innert Minuten fand man sich plötzlich mit vier Toren im Rückstand. Der Treffer zum 6:1, welchem eine Verletzung von Ganz vorausgegangen war, wurde zum Genickbruch. Auch mit vier Feldspielern kam man nicht mehr wirklich auf Touren und verlor am Ende mit 8:2 schon fast etwas zu klar.
Nun bleibt dem Team bis zur 6. Runde vor den Weihnachten ein paar Trainings Zeit, um den Kompass wieder auf Sieg zu stellen und die spielerischen Defizite zu thematisieren und auszumerzen.