Über die Heimturnierorganisation anderer Teams herzuziehen und zu schnöden ist eine Sache (man erinnert sich an die Elgger Sardinenbüchse oder das Badener Hallenbad), es selbst dann besser zu machen und das Spielerlebnis (die Game-Experience) für Gegner und Zugewandte möglichst angenehm zu gestalten – immer unter dem Vorbehalt, dass man mit der vorhandenen Infrastruktur zurechtkommen muss, eine ganz andere! Auch wenn der Titel („Homerun“) all jenen, die nicht zu den Gotthard Hörern gehören, andeutet, wir hätten in Bäretswil amerikanische Verhältnisse, so muss hier klargestellt werden: Wir haben noch Luft nach oben: Keine Kissingcams, kein Tailgategrillieren (ist aber schonmal vorgekommen), kein Jumbotron mit krassem Einlaufintro (aber immerhin ein neuer Monitor zur Anzeige der Resultate) und kein Maskottchen, das alle herzlich umarmt. Bleiben wir gleich bei den akuten Defiziten dieser Heimrunde: Zwar waren die Garderoben dieses Jahr korrekt angeschrieben und der mittelmässige Platz wurde gerecht unter den Teams aufgeteilt. Aber dass es den Bäretswilern (aka „uns“) nicht möglich ist im Jahr 2024 mit einem Drucker aufzuwarten und die Garderoben entsprechend zu etikettieren, bestätigt alle Vorurteile gegenüber dem Zürcher Berggebiet (immerhin war die Handschrift leserlich). Auch ist die Bäretswiler Halle weitestgehend von Beton geprägt, hier wäre innendekoratorisch sicher noch viel Luft nach oben. Und als ob das nicht genug wäre, schneite uns auch noch der OGR, der Online Game Report, von Swissunihockey rein, der seit 16.11. also seit zmittst in der Saison, Standard ist. Die willkommene Digitalisierung (inkl. Einscannen des unterschriebenen Spesenzettels und dann per E-Mail einsenden) wollte Bäretswil als erster Austragungsort in der 1. Liga KF Gruppe 2 natürlich nicht verschlafen haben, weshalb sich ein Teil des Vorstands auch noch drei Tage vorher zu einer Notfallsitzung traf (ausgelöst durch die Nachricht: „hat jemand von euch die Rundenblätter zugeschickt bekommen?“…). Fast alles klappte, dass irgendjemand ein Spiel zu früh finalisierte und das Resultat erst nach dem Anruf bei der Notfallhotline eingetragen werden konnte, war zum Glück die einzige Panne an diesem Spieltag.
So genug das eigene Netz beschmutzt! Was auch erwähnt sein darf: Die Drehung des Spielfelds um 90° ermöglichte nicht nur mehr Sturzraum, sondern auch ein Einspielfeld, das kaum in Konflikt mit dem Spielgeschehen kommt und die Gelegenheit Zuschauerinnen und Zuschauer näher ans Feld zu lassen, was besonders uns als Heimteam stimmungstechnisch sehr zuträglich war. Das Bistro war wieder gut ausgestattet und zur Lektüre lag der diesjährige Season Guide frisch ab Presse auf (inkl. kleinem Centerfold). Die Spiele konnten also beginnen!
Für die letzte Runde im Jahr 2024 standen zwei wegweisende Spiele für die Bäretswiler an: Gegen die beiden Tabellenschlusslichter Niederwil und Regensdorf musste man Punkte sammeln, um weiterhin auf Playoffkurs zu bleiben. Doch wer die Liga schon länger verfolgt weiss: Diese beiden Teams sind nicht klassische Liftmannschaften, die sich immer nur um die letzten Plätze rangeln. Im Gegenteil! Vor der Saison hätte man beiden durchaus zugetraut auch um Platz 3 und 4 mitzuspielen. Regensdorf steht auch nicht umsonst im Cuphalbfinal! Entsprechend wusste man auf Bäretswiler Seite, dass das Heimturnier kein Schaulaufen würde, sondern im besten Fall zwei Spiele, die mit viel Einsatz und Spielfreude gewonnen werden konnten.
Das Spiel gegen Niederwil begann auf beiden Seiten zögerlich abtastend. Die Bäretswiler waren sich das breite Feld in der eigenen Halle nicht gewohnt (ein Schiedsrichter hatte frühmorgens interveniert und verlangt, dass das Feld von den maximal 14m auf unzulässige 14.5m verbreitert würde). Aber immerhin: Der Ball zirkulierte relativ gut in den eigenen Reihen und die wenigen Drucksituationen Niederwils wurden in den Anfangsminuten konsequent abgelaufen. Solides Unihockey, nicht mehr, nicht weniger. Eine solche Situation führte dann auch zum ersten Treffer. Mit einer klassischen Interception (um nach dem Titel auch noch eine zweite unpassende Analogie aus einer US-amerikanischen Sportart zu bemühen) gelangte S. Meier an den Ball, wechselte blitzschnell in die Vorwärtsbewegung und verlagerte auf Webber. Dieser jedoch – zur Überraschung S. Meiers – ist ein Rechtsausleger und musste den ihm auf links zugespielten Ball zuerst zurechtbüscheln, bevor er ihn mit einem Flachschuss im Tor unterbringen konnte. Inspiriert von S. Meier und Webber ging der dritte Block im Einsatz darauf ans Werk. G. Ganz bediente Fischer, der, wieder tief, den Treffer zum 2:0 erzielte. Nun war auch etwas mehr Energie auf Bäretswiler Seite zu spüren, die zwei Treffer hatten gutgetan. Der Energieschub währte indes nicht lange. Sehr bald darauf wurde das Spiel wieder etwas träger, zwar spielte man weiter oft solid und Huber im Tor griff jeweils erfolgreich ein, wenn es nötig war, doch eine wirkliche Spielfreude vermisste das heimische Publikum leider. Es war als ob man unter einer Lethargie litte, als hätte der November, der sich an diesem Sonntag so gar nicht typisch regnerisch-neblig zeigte, sondern vielmehr in seiner sonnig-schneereichen Version, doch Spuren in den Bäretswiler Seelen hinterlassen, die sich wie Gewichte an ihre Gemüter hängten. Zu sagen, dass das Spiel dahinplätscherte wäre daher zu freundlich, zu verspielt. Vielmehr schleppte es sich dahin, kaum auf der Bank, sackten die Spieler in sich zusammen – trotz 2:0 Führung und trotz aller redlicher Versuche es auf dem Feld wirklich gut zu machen. Auch ein relativ hoher Wechselrhythmus half wenig, zusätzlich Energie reinzubringen. Einziger Lichtblick in der ersten Hälfte war in der 18. Minute Webber, der Brodbeck bediente. Dieser setzte mit einem sehenswerten Drehschuss den Ball unter die Latte zum 3:0 für Bäretswil. Der kurzfristige Plan war nun diese Führung bis zur Pause zu behalten, um dann noch Impulse für die zweite Hälfte zu gewinnen, denn ein drei Tore Vorsprung schmilzt bekanntlich in der zweiten Hälfte gerne hin wie Softeis im Petcopark. Aber halt! Ich presche schon zur Pause vor. Doch noch etwas geschah in Hälfte 1! In der 20. Spielminute blieb G.Meier an der Bande einen Moment zu lange und ungeschickt stehen und fällte dabei einen Niederwiler so offensichtlich, dass eine zwei Minutenstrafe die unweigerliche Konsequenz sein musste. Die ersten Sekunden dieser Strafe, konnten die Bäretswiler unbeschadet überstehen und sogar noch auf drei Feldspieler wechseln, bevor die erste Hälfte endlich abgepfiffen worden war.
In der Pause wurde kurz angesprochen, was angesprochen werden musste: Solide, nicht mehr, nicht weniger.
Der Einstand in die zweite Hälfte gelang – trotz Boxplay – nach Mass. S. Meier und Brodbeck gelangten sofort in Ballbesitz und wussten diesen so geschickt zu verteidigen, dass am Ende sogar noch ein Abschluss Brodbecks drinlag, dieser blieb am Torhüter hängen, insgesamt hatte man nun aber schon fast dreiviertel der Strafe überstanden. Doch dann gelang es Niederwil doch noch, sein Powerplay ordentlich aufzuziehen und seinen ersten Treffer in der Partie zu erzielen. Es kam noch dicker: Nur zwei Minuten später wurde Niederwil ein Penalty (Täter J. Ganz trottete schon reuig zur Strafbank) zugesprochen: Die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Huber im Tor markierte jedoch Präsenz und zwang den Niederwiler dazu den Ball backhand flach abzugeben und den Versuch neben das Tor zu setzen. Der Weckruf, dass es jetzt höchste Eisenbahn wäre, etwas für den eigenen Vorsprung zu tun, verhallte jedoch ungehört. In der zweiten Hälfte konnte Niederwil mehr zwingende Aktionen für sich beanspruchen, Huber wurde je länger, je mehr gefordert. Auf der anderen Seite zeigte die Bäretswiler Offensive durchaus kreative Ansätze, doch die liebe Energie war nicht so richtig vorhanden (oder das, was man manchmal als Spielfreude bezeichnet). Ein Lichtblick in dieser Hinsicht war die 31. Minute: Schmitter kämpfte an der Bande in der Niederwiler Zone um den Ball und schaffte es, diesen in die Mitte zu befördern, ins spielerlose Niemandsland: Auftritt G. Meier – oder besser Antritt G. Meier: Als hätte ein Düsenjet den Nachbrenner eingestellt rauschte er auf den Ball zu und dreschte ihn mit derselben Energie kompromisslos und ohne den geringsten Zweifel an seinem Erfolg hinter dem Niederwiler Schlussmann ins Tor zur 4:1 Führung. G. Meier, der übrigens das ganze Spiel durch seinen Ärger darüber, dass die Energie fehlte, nicht hinter dem Berg hielt, zeigte hier eindrücklich, was Energie heisst und wie sie erfolgreich umgewandelt wird. Doch auch das Gegenteil war der Fall: Beim Spielaufbau in der 32. Minute war Osterwalder für einen kurzen Moment nicht bei der Sache oder richtig am Ball und verlor ihn, unmittelbar vor dem eigenen Tor, an die Niederwiler Offensive. Hubers doppeltes mirakulöses Eingreifen verhinderte den Treffer, doch Niederwil blieb in Ballbesitz, liess den Ball einmal rotieren und liess die schon verwirrte Bäretswiler Defensive auseinanderbrechen und dann folgte der Abschluss zum 4:2. Niederwil ergriff die Gelegenheit zum Wechsel im Spiel auf 4:3. Dieses Konzept hatte Erfolg. Innert kürzester Zeit vermochte es durch zwei Treffer das Spiel auszugleichen, Bäretswil konnte kaum etwas dagegenstellen (mal abgesehen von den Chancen, den Ball ins leere Tor zu verfrachten oder alternativ den Ball in den eigenen Reihen kurz zirkulieren zu lassen, beides liess man aus). Wenig verwunderlich deshalb, dass Niederwil sich mit einem Punkt nicht zufrieden geben wollte: Trotz ausgeglichenem Spielstand bestellten sie im Ballbesitz wieder ihren Torhüter vom Feld und stellten sich fürs 4:3 auf. Bäretswil war nun etwas besser angepasst und Niederwil vielleicht trotz der Aussicht auf einen Sieg etwas vorsichtiger geworden. Nach einem langen Einsatz in der Abwehr hatte S. Meier in der letzten Minute dann aber doch noch den richtigen Riecher und passte einen Ball goldrichtig ab (wieder eine Interception, so schön schliesst sich der Kreis), erwischte den Niederwiler Verteidiger zwischen den Beinen und bejubelte unter grossem Applaus des Heimpublikums den Treffer zum 5:4. Noch knapp 40 Sekunden waren zu spielen und Bäretswil gelangte bald nach dem Bully wieder in Ballbesitz. Im Nachhinein war der Entscheid G. Meiers, sich von hinter dem Tor durch die anrückenden Gegner durchzutanken, wohl höchstens der zweitbeste, noch einmal abzudrehen und sich eine bessere Auslösung zu suchen, hätte wohl mehr Zeit gespart und weniger Nerven gekostet. Aber etwas Spannung muss ja sein. Also raus vors eigene Tor, Ball verlieren, Freistoss gegen sich kassieren und wieder war Niederwil in bester Ausgangslage für den Ausgleich. Ein letztes Mal warfen die Bäretswiler Verteidiger alles in die Abwehr und konnten zusammen mit dem ausgezeichnet aufspielenden Huber den Ausgleich noch einmal verhindern. Grosse Erleichterung beim Abpfiff und Jubel über zwei Punkte. Solid. Nicht mehr, nicht weniger.
Das Spiel gegen Regensdorf stand unter ähnlichen Vorzeichen wie das Rencontre mit Niederwil. Im Gegensatz zum ersten Spiel brachte Bäretswil aber viel mehr Energie aufs Feld und konnte auch die gefährlichen Drehschüsse der Wehntaler konsequent abblocken. Die Energie zeigte sich aber auch in Momenten, wo etwas Mässigung hilfreicher gewesen wäre. So spedierte G. Ganz einen Ball in der eigenen Zone über die Bande. Im anschliessenden Freistoss hielt die Mauer nicht ganz dicht (oder anders gesagt, Regensdorf fand die Lücke und traf sie) und so geriet der DTB schon nach kurzer Zeit in Rückstand. Doch die Energie zeigte sich auch auf der gegenüberliegenden Seite: Dort markierte G. Meier derart stark Präsenz im gegnerischen Slot, dass er als einziger die Übersicht über den Ball behielt und das Spiel in der 8. Minute wieder ausgleichen konnte. Doch nur wenige Sekunden verstrichen und kurz nach dem Bully erhielt Regensdorf nach einem Stockschlag wiederum einen Freistoss zugesprochen. Dieser, zentral ausgeführt, fand wieder einen Weg durch die Mauer und ins Tor zur erneuten Regensdorfer Führung. Entsprechend tief war wohl die Erwartung des Publikums (das sehr zahlreich und auch lautstark war) als Regensdorf zum dritten Mal innert kurzer Zeit einen weiteren Freistoss zugesprochen bekam. Doch Bäretswil war dieses Mal bereit. Der Freistoss blieb in der Mauer hängen, so dass G. Ganz sofort einen Konter starten konnte, der Schuss prallte vom Torhüter ab, doch Bruder J. Ganz war bereits für den Abstauber zur Stelle und glich die Partie erneut aus. Und nur wenige Augenblicke später hätten die Bäretswiler um ein Haar erneut gejubelt, als wieder J. Ganz einen Ball an den Pfosten setzte. Was sich – trotz der Energie – aber im Spiel der Bäretswiler bemerkbar machte, waren die wenigen Auslösungen, die ankamen. Das Spiel war geprägt von Einzelaktionen und Zweikämpfen, obwohl man auf dem breiten Feld nun wahrlich genug Platz für Bewegung und freien Raum gehabt hätte. So endete die erste Hälfte in einem durchaus gerechtfertigten Unentschieden.
Nun war es aber so, dass Regensdorf unbedingt von den Playoutplätzen wegkommen will und Bäretswil sich unbedingt auf den Playoffplätzen halten will. Ein klassischer Zielkonflikt, der in dieser Partie leider nur einseitig beantwortet werden konnte. Auf Bäretswiler Seite einigte man sich in der Theorie darauf, dass man mit weniger Einzelaktionen wohl erfolgreicheres Unihockey würde spielen können und einigte sich darauf, dies in der Folge auch umzusetzen.
Vorab: Es gelang nur zum Teil. Ohne im Folgenden jede Szene zu schildern, sei einfach pauschal gesagt: Stellen sie sich beim Lesen immer wieder vor, dass es unzählige Situationen gab, in denen man den Ballbesitz lieber aufgab, als den Ball noch einmal in die eigene Zone zu schicken oder einen Abschluss zu riskieren.
Aber nun zu einem gelingenden Beispiel. S. Meier spielte hinter dem Tor Webber an, dieser zögerte nicht lange und schoss, quasi parallel zum Tor den Ball an des Torhüters Maske, von wo jener wie bei einem Kopfball ins Tor zurück spickte. Je nach Perspektive ein sehr schönes oder eher hässliches Tor. Aber es war der erste Führungstreffer für Bäretswil in der Partie. Nur Sekunden später zog Regensdorf von weit hinten einen Schuss auf und die Bäretswiler Defensive stand so ungünstig, dass sie Torhüter Kuratle bis in der letzten Sekunde die Sicht auf Ballabgabe und Schuss nahm, so dass dieses Mal Regensdorf den Ausgleich erzielen konnte. Kein Team konnte so richtig davonziehen, das machte die Partie spannend, aber gleichzeitig auch mühsam, an den Kräften zehrend. Zwar fiel bald einmal der Treffer zum 4:3. Webber und S. Meier waren in der Defensive nicht richtig abgestimmt, keiner von beiden – obwohl nah beim Spieler – deckte die gefährliche Vorhand ab – und es stand 4:3 für Regensdorf.
Erst ein Penalty brachte die endgültige Wende: Captain Webber durfte antreten und verwandelte den Versuch – in gewohnter Manier ist man fast versucht zu sagen. Jetzt ging es endlich aufwärts für Bäretswil: Osterwalder stach einen Ball bei den Regensdorfern ab und brachte in postwendend (was für ein schöner Ausdruck, von dem ich keine blasse Ahnung habe, was er eigentlich bedeutet) vors Tor zum dort bereits eifrig aufwartenden Pfiffner. Dieser konnte dann die 5:4 Führung herstellen und in den anrückenden letzten fünf Minuten machte sich Bäretswil wieder auf ein Spiel in Unterzahl – wegen eines gezogenen Torhüters auf Regensdorfer Seite – gefasst. Doch Regensdorf war vom Timing her auch nicht auf der Höhe. In der 35. Minute wurde G. Meier derart hart angegangen, dass eine Strafe folgte. Das Powerplay darf als „durchzogen mit gutem Ende“ bezeichnet werden. Webbers Versuch eines hohen Balles auf G. Ganz beim Slot wurde etwas ungewollt zum 6:4 Treffer, auf der Uhr waren nun noch drei Minuten angezeigt. Drei Minuten, deren Zeit effektiv bemessen wird, reicht locker für zwei Tore. Deshalb Regensdorf wieder mit vier Feldspielern im Angriff. Doch bevor überhaupt eine gefährliche Situation entstehen konnte, wurde bei einem Gegenangriff Bäretswils G. Ganz von den Beinen geholt und dieses Vergehen richtigerweise mit einer weiteren Strafe gegen Regensdorf bestraft (hier – G. Ganz bejubelte den Entscheid wie ein Tor- , wie auch als Moser den Ball nach einem Pfiff über die Bande wegschlenzte, hätte der Schiedsrichter wohl auch zu Recht gegen Bäretswil eingreifen können). Nun galt es für Bäretswil mit Zwei Minuten zwei Sekunden auf der Uhr eine Zwei-Minuten Strafe herunterzuspielen. Geschickt liess man den Ball im Powerplay rotieren, vor, zurück, links, rechts. Doch 30 Sekunden vor Ablauf der Strafe war die Gelegenheit dann doch zu gut. Webber konnte Osterwalder quer vor dem Tor bedienen und Osterwalder – trotz der Angst den Ball nicht zu treffen – reüssierte und traf zum 7:4. Die letzten 30 Sekunden konnte Regensdorf zwar noch einmal in Vollbesetzung antreten, es reichte aber nicht mehr und Bäretswil konnte zum ersten Mal in dieser Saison, vor einem tollen Heimpublikum, mit der vollen Punkteausbeute den Sonntagabend geniessen. Homerun!
Bäretswil: Huber, Kuratle; G.Meier, Osterwalder, Pfiffner, Schmitter; Brodbeck, S. Meier, Webber, Weissenberger; Fischer, G. Ganz, J. Ganz, Moser. Bäretswil ohne E. Meier (abwesend/ Coaching Spiel 2)