Spiel 1 vs Mörschwil
Frühmorgens ging es los! Schon wieder früh. Die siebte Meisterschaftsrunde in Landquart stand bevor, und die gesamte (Bezogen auf Volljährige Mitglieder) Mannschaft vom DT Bäretswil war dabei und fest entschlossen, im Kampf um die Playoff-Plätze vorzulegen. Auf dem Weg ins Bünderland schwärmte der Berichtschreiber vom schönen Wetter das stehts «änet» des Walensees anzutreffen sei, war dann aber irritiert, als es anfing zu regnen, kaum war der Walensee passiert. Während dem Einlaufen wurde noch etwas geschwärmt von der Wunderschönen Halle, dem perfekten Boden für Hallensportarten und dem riesigen Buffet am Kiosk.
Das erste Spiel des Tages führte unsere Mannschaft gegen die Mörschwil Dragons. In der Hinrunde hatten wir im 3 vs. 3 klar dominiert, uns jedoch durch ihr 4 vs. 3 aus dem Konzept bringen lassen. Dennoch konnten wir das Spiel für uns entscheiden. Das Ziel für das Rückspiel war klar: Im 3 vs. 3 wieder dominieren und das Spiel frühzeitig in die richtigen Bahnen lenken.
1. Halbzeit
Die erste Halbzeit begann spannend und bot gleich einige Höhepunkte. Mörschwil ging früh mit 0:1 in Führung, doch Gian Meiner konnte rasch den Ausgleich erzielen und uns wieder ins Spiel bringen. Die Dragons liessen jedoch nicht locker und erarbeiteten sich erneut die Führung mit 1:2. Yannik Heise Webber gelang es, den erneuten Ausgleich zum 2:2 zu schaffen, und kurze Zeit später brachte Fabian Osterwalder uns erstmals in Führung mit 3:2. Trotz eines weiteren Treffers der Mörschwiler zum 3:3 gelang es Dennis Weissenberger, uns mit einem Treffer kurz vor dem Pausenpfiff erneut in Führung zu bringen. Mit dem Stand von 4:3 und einer Strafe gegen Mörschwil zusammen mit dem Halbzeitpfiff ging es in die Halbzeitpause. In der Pause wurde nochmals betont, unser Spiel zu machen, den Ball laufen zu lassen und die zahlreichen Chancen besser zu nutzen. Der Plan war klar: Die Führung ausbauen und das Spiel kontrollieren und sie nicht in unzählige 4 vs 3 Situationen kommen zu lassen.
2. Halbzeit
Die zweite Hälfte begann mit einem Powerplay für uns, und Gabriel Ganz nutzte die Gelegenheit, um auf 5:3 zu erhöhen. Mörschwil wechselte auf drei Spieler, was uns den Treffer ins leere Tor erleichterte. Silas Meier baute die Führung weiter aus auf 6:3, und Fabian Osterwalder konnte mit einem weiteren Tor das 7:3 erzielen. Dies alles innerhalb der ersten 3 ½ Minuten der zweiten Halbzeit. Danach passierte zehn Minuten lang nichts Nennenswertes, bis Mörschwil auf 7:4 verkürzte. Doch Fabian Osterwalder war erneut zur Stelle und traf zum 8:4 – wieder ins leere Tor nach einer Strafe gegen Mörschwil (Merksatz: Das Spiel ist erst unterbrochen, wenn der Schiedsrichter pfeift). Ein letzter Treffer der Dragons zum 8:5 änderte nichts am souveränen Sieg der Bäretswiler. Es war vielleicht der souveränste Sieg der Saison. Auch hervorzuheben ist die Leistung unseres Torhüters Mario Huber, der sein Comeback nach der Babypause gab und erneut stark hielt und somit einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg leistete. Der souveräne 8:5 Sieg gibt uns neuen Auftrieb und bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die Playoff-Plätze zu erreichen. Mit diesem Erfolg im Rücken blickten wir optimistisch auf die kommende Aufgabe gegen Gossau.
Spiel 2 vs Gossau
Nach nur 16 Sekunden Spielzeit musste Tobias Kuratle, unser Torhüter fürs zweite Spiel, das Spielfeld verlassen. In einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor wurde sein Zeigefinger mehrfach von einem Stock eines Gossauers Spielers getroffen, was zu einer Verletzung führte, die einen sofortigen Krankenhausbesuch notwendig machte. Fazit: Tobias Kuratle mit einem Shutout raus und ins Spital, Mario Huber wieder rein. Der Krankenhausbesuch von Tobias Kuratle hatte auch zur Folge, dass der Fananhang von Bäretswil sich um 2/3 verkleinerte, aus 3 mach 1. Was etwas unstimmig wirkte war, dass es keine Entschuldigung seitens der Gossauer gab, zumindest nicht so, dass es der Berichteschreiber mitbekommen hätte. Nach dem Spiel erkundigte sich der Coach von Gossau per Anruf beim Torhüter über das Wohlergehen. Chapeau! Das Spiel wurde mit einem Freistoss für Gossau direkt vor unserem Tor fortgesetzt. Konfus das ganze…
Das Spiel nahm nun Fahrt auf und Gossau erzielte das erste Tor. Doch Silas Meier schaffte kurz darauf den Ausgleich. Ein Penalty brachte Gossau erneut in Führung, bevor Silas Meier den erneuten Ausgleich erzielte. Gabriel Ganz sorgte für den neuerlichen Ausgleich (Nicht ohne vehementes Reklamieren von Seiten der Gossauer, wieso weiss ich an dieser Stelle nicht) nach einem erneuten Gegentreffer, und so ging es mit einem 3:3 in die Halbzeitpause. In der Halbzeitanalyse ging es darum das gezeigte in den ersten 20 Minuten in die 2. Hälfte mitzunehmen.
Die zweite Halbzeit begann jedoch weniger glücklich. Gossau zog mit einem weiteren Tor etwas davon, und die nächsten zehn Minuten verliefen ereignislos. In dieser Zeit verlor Bäretswil etwas den Fokus und Gossau konnte zwei weitere Tore erzielen und mit einem soliden Polster in die letzten Minuten des Spiels steigen. Ein Versuch, einen Freistoss mit 4-gegen-3 zu spielen, misslang, und Gossau nutzte die Gelegenheit, um ungehindert das nächste Tor zu schiessen, oder besser gesagt bis zum leeren Tor zu laufen. Dies auch dank dem Umstand, dass der Berichteschreiber jeglichen Einsatz verweigerte, den Gossauer noch etwas unter Druck zu setzen. (Entschuldigung an dieser Stelle) Ein Bäretswiler Spieler musste einen Einsatz später auf die Strafbank, was Gossau in eine Überzahlsituation brachte. Nach einem Freistoss für Bäretswil ersetzten die Bäretswiler, ihren Torhüter durch einen dritten Feldspieler, doch erneut landete der Ball bei Gossau, die das Tor zum 3:7 erzielten. Schliesslich markierte das 3:8 von Gossau den Schlusspunkt in dieser Partie.Trotz dieses kleinen Rückschlags bleiben die positiven Aspekte der Runde hängen. Bäretswil spielte gutes und dynamische Unihockey, und insgesamt zeigten sie heute 70 Minuten auf gutem bis sehr gutem Niveau. Mit den eingeplanten und geholten zwei Punkten konnte ein weiterer Schritt Richtung Playoffs gemacht werden. Der Wermutstropfen ist sicherlich der Ausfall von Tobias Kuratle. Gute Besserung! Damit er in dieser Saison noch sein Comeback geben kann, müssen die Bäretswil die Playoffs erreichen. Somit sollte es am Extraschub an Motivation nicht fehlen. Weiter geht am 09.02.2025 wieder frühmorgens in Oberbüren gegen Elgg und Cazis.