Der Saisonstart des Herren 1 des DT Bäretswil verlief bisher nicht nach Wunsch. Einen Sieg konnte das Fanionteam noch nicht einfahren. Dies galt es an der 3. Runde auf dem Parkettboden in Oberbüren zu ändern. Die beiden Gegner erfreuten sich ebenfalls nicht über einen gelungenen Saisonstart und so war klar, dass es zwei Spiele mit hochmotivierten und konzentrierten Gegnern geben würde.
1. Spiel vs Blau-Gelb Cazis
Im ersten Spiel ging es gegen Blau-Gelb Cazis, welche bereits das erste Spiel des Tages klar gewonnen hatten und dabei nach zwei Minuten schon mit 3:0 gegen Bürglen in Front lagen. So galt es, ein erneutes Startfurioso der Bündner zu verhindern.
Kaum hatte der Schiedsrichter das Spiel angepfiffen, musste dieses auch schon wieder unterbrochen werden. Kuratle im Bäretswiler Tor musste seinen Finger verarzten lassen, zum Glück war es aber nur ein abgebrochener Nagel. Als es dann weiterging, starteten die Bündner prompt wieder wie die Feuerwehr und setzten Kuratle im Bäretswiler Tor unter Dauerbeschäftigung. In den ersten zehn Minuten zeigte dieser diverse bärenstarke Saves, und trotzdem stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 3:0 für die Cazner: zwei Drehschüsse und ein cool verwandelter Penalty führten dazu.
Von den Bäretswilern kam bis dahin noch zu wenig, auch wenn es ein paar Bemühungen gab, etwas nach vorne zu tun. Fortan konnte sich Bäretswil etwas mehr am Spiel beteiligen, Cazis liess aber nur sehr wenig zu und spielte über die gesamten 40 Minuten kontrolliert, konzentriert und nahezu fehlerlos. Trotzdem konnte Ganz G. in der 14. Minute den ersten Treffer für die Bäretswiler erzielen.
Bis zur Pause passierte nichts Nennenswertes mehr. Kurz nach Wiederanpfiff konnte Cazis den alten Vorsprung wiederherstellen, dies mittels einem feinen Chip über den Goalie. Bäretswil war aber in dieser Phase gut im Spiel, und Ganz J. erzielte mit einem Drehschuss aus der Distanz das zweite Tor der Bäretswiler.
Bäri wollte mehr, leider wurden sie durch eine streng gepfiffene Strafe wieder gebremst. Cazis erzielte im Powerplay das 5:2. Bäretswil war weiterhin bemüht und kam durchaus zu Möglichkeiten, doch entweder scheiterte man am starken Torhüter oder an sich selbst. Cazis dagegen spielte weiterhin solide und baute nach einem feinen Solo den Vorsprung auf 6:2 aus.
Bäretswil versuchte in den Schlussminuten mit vier Feldspielern noch das Ruder herumzureissen, doch es gelang trotz zahlreicher Schussversuche kein Tor mehr. Den Schlusspunkt durfte nochmals Kuratle setzen, mittels eines gehaltenen Penaltys.
2. Spiel vs. Wehntal-Regensdorf
In Anlehnung an den Austausch zwischen den beiden Spielen wird das 2. Spiel mittels Gedichts im Daktylus Stil geschrieben. (Danke Chat GPT fürs umschreiben)
Sie kannten ihn wohl, den Gegner aus Wehntal und Regensdorf,
die schnellen, die bissigen, flink wie der Wind.
Sie wussten: Da braucht es viel Laufkraft und Willen,
doch Fehler – ja Fehler – die finden sich bestimmt.
Die Halle erzitterte, als der Anpfiff erklang,
Regensdorf stürmte, mit Feuer im Blick.
Die Bären begannen noch suchend, noch tastend,
und liessen sich treiben vom fremden Geschick.
Viermal schon zappelte früh das Netz,
kaum acht Minuten – ein Sturzbach aus Toren!
Regensdorf jubelte laut, die Bären verstummten,
als hätte der Mut sie im Sturm verloren.
Doch Hoffnung verglüht nie, sie lodert im Innern,
und Bäretswil stellte die Linien neu.
Ein wenig geordneter, kämpfender, klarer,
kam Leben zurück in das Team – und auch Scheu.
Chancen entstanden, doch Kälte, die fehlte,
vor dem Tor war der Mut nicht ganz rein.
Dann kam die Strafe der Regensdorfer, zu viele im Feld –
und Bäretswil durfte im Powerplay sein.
Wie rasch kam der Pass, wie präzise der Schuss,
da stand Meier G., der vollendete kühn!
Der erste Jubel, der hallte durch Reihen –
vier zu eins stand’s, und Hoffnung begann zu blühn.
Im Pausengang leise die Worte der Trainer:
„Zwei Linien, geschlossen, jetzt zeigen, wer wir sind.“
Sie kamen zurück – entschlossener, fester,
der Wille geweckt, im Herzen der Wind.
Das Spiel nun auf Augenhöhe, ein Ringen, ein Brennen,
vielleicht gar ein kleiner Vorteil für Bäretswil.
Doch Regensdorf fand wieder Spalten und Räume,
traf präzise, traf klug, traf mit Ziel.
Ein Freistoss, ein Powerplay, dann noch ein Konter,
die Scheibe im Netz, das Resultat schwer.
Sieben zu eins – doch die Bären gaben nicht auf,
sie kämpften, sie liefen, sie wollten noch mehr.
Doch Bitterkeit mischte sich leise ins Ringen,
denn Pfeifen erklangen, so mancher zu früh.
Ein Foul blieb ungehört, ein Pfiff kam zu hastig –
der Wind drehte scharf, wie ein Schwert in der Glut.
Zu oft, kaum gepfiffen, fiel kurz drauf das Tor,
als läge ein Fluch auf dem Bärenrevier.
Die Blicke zum Schiri, das Seufzen, das Fragen –
doch Antwort kam keine, nur Leere und Zier.
Da kam das Timeout, ein Griff in den Geist,
vier Feldspieler draussen, der Torhüter raus.
Osterwalder traf – und wieder! – zweimal in Folge,
das Feuer entbrannt, die Halle ein Haus!
Dann Meier S. setzte den nächsten Stich,
zum vier zu sieben, die Hoffnung zurück.
Drei Tore in drei Minuten – welch Aufbegehren!
Ein Funken von Glaube, ein Stück vom Glück.
Doch das Schicksal, es wandte sich wieder.
Ein Ball ging verloren, das Tor leer, der Schuss.
Acht zu vier stand’s – der Frust unermesslich,
der Schiri ermahnte, der Ärger war Schluss.
Zu viel Unmut, zu laut das Klagen,
der Captain musste zur Strafbank gehn.
Doch Bäretswil kämpfte, das Herz voll Flammen,
sie wollten noch einmal aufrechtes Stehn.
Ganz stürmte mit Kraft, vielleicht etwas zu wild,
stieß einen Gegner hart in die Bande.
Die Pfeife erklang – der Pfiff war gerecht,
auch wenn der Zorn blieb, in wilderem Brande.
Die letzten Minuten, ein Aufbäumen noch,
doch Regensdorf traf – zwei Tore zum Schluss.
Zehn zu vier stand am Ende die Zahl,
doch Zahlen erzählen nicht alles, zum Glück.
Die nächste Runde steht in drei Wochen zu Hause in Bäretswil an. Für die Bäretswiler geht es gegen den noch verlustpunktlosen Leader Mörschwil und gegen den UHC Elgg. Wie da der erste Sieg herausgespielt werden will, ist nun die Herausforderung für die Bäretswiler Mannschaft. Wie man so schön sagt: „Guter Rat ist teuer.“