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Die Resultate vom 22.01.2023
Am gestrigen Sonntag haben alle Mannschaften von DT Bäretswil die ersten Spiele im 2023 ausgetragen. Nach der eher durchzogenen „Vorweihnachtszeit“ sollten nun endlich wieder Punkte her. Das Vorhaben ist nicht allzu schlecht geglückt. Das Herren I holte 3 Punkte, das Herren III 2 Punkte und das Herren II holte immerhin auch noch einen weiteren Punkt.
Herren I:
UHC F.P. Niederwil vs. DT Bäretswil 5:5
STV Spreitenbach vs. DT Bäretswil 8:9
Herren II:
DT Bäretswil vs. UHC B.S. Embrach II 5:5
DT Bäretswil vs. Stadel-Niederhasli II 5:11
Herren III:
DT Bäretswil vs. Black Barons Wil II 10:4
DT Bäretswil vs. Uhwieser Rotäugli II 4:7
Die Resultate vom 18.12.2022
Die Adventszeit hat leider aus sportlicher Sicht keine Geschenke für DT Bäretswil bereit. Während die erste Mannschaft die zweite Nullerrunde in Serie hinnehmen musste, holte sich die dritte Mannschaft immerhin einen Punkt. Da möchte man eigentlich mehr und es bleibt die Hoffnung auf bessere Zeiten im neuen Jahr. Nichtsdestotrotz, jetzt geniessen wir die Weihnachtszeit und besinnen uns auf das, was wirklich zählt!
Herren I:
DT Bäretswil vs. UHCevi Gossau 2:9
DT Bäretswil vs. UHC Wehntal Regensdorf 2:7
Herren III:
Uhwieser Rotäugli II vs. DT Bäretswil 2:2
Kloten-Dietlikon Jets IV vs. DT Bäretswil 7:2
FROHE UND GESEGNETE WEIHNACHTEN + EINEN GUTEN RUTSCH INS 2023!
Herren 1 – Dr Jekyll & Mr Hyde
Viele Kulturen kennen Geschichten oder Mythen, die sich mit dem Dualismus auseinandersetzen, also der Theorie, dass es zwei polarisierende Kräfte gibt, die ihren Einfluss auf die Welt ausüben. Man denke zum Beispiel an den zweigesichtigen römischen Gott Janus (von dem wir den Januar haben), oder die vielen Geschichten der Populärkultur, die sich mit dem rein Guten und dem abgrundtief Bösen befassen. Auch die Novelle „Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde“ lässt sich wohl in der Auseinandersetzung mit dem Dualismus unterbringen: Dem anständigen Dr Jekyll gelingt es, durch einen Trank das Gute und das Schlechte in der Seele zu trennen und verwandelt sich dadurch in den gewissen- und skrupellosen Mr Hyde. Auch der DT Bäretswil zeigte kurz vor Weihnachten, am vierten Advent, zwei Gesichter.
Im 12.40 Uhr Spiel gegen Cevi Gossau war man gewillt den Leader und haushohen Favoriten wieder zu Ärgern, konnte dem Gegner im ersten Bezirksderby doch ein Punkt gestohlen werden. Die Bäretswiler starteten konzentriert und motiviert in ihr Spiel, keine Frage Dr Jekyll war am Werk: Gewissenhaft erledigte jeder Spieler seinen Job, defensiv wurde sauber kommuniziert, bei Ballbesitz gelang es, geduldig die einfachen Pässe zu spielen, den Gegner laufen zu lassen. In den ersten fünf Minuten verlief das Spiel so recht ausgeglichen, Cevi zwar mit minim mehr Druck, unter dem Strich aber alles im Rahmen. In der 5. Minute dann eine Szene vor dem Bäretswiler Tor: Huber schob sich weit hinaus, um einen weiten Gossauer Pass abzuwehren, nebst dem Ball fällte er aber auch noch den Ex-Bäretswiler J. Abbühl. Der Schiedsrichter sah nur die Aktion gegen den Spieler und nicht die zuerst erfolgte Ballberührung und entschied, etwas ärgerlich, auf Penalty, vielleicht auch, weil zuvor schon einmal ein Gossauer im Goalieraum zu Fall kam? Den Penalty verwertete Gossau relativ sicher zur 1:0 Führung. Die folgenden fünf Minuten konnte Cevi dann etwas mehr Druck aufbauen, nicht zuletzt dank einem stark aufspielenden Huber blieben die Bäretswiler in dieser Spielphase im Spiel. Der DTB hatte deutlich weniger Chancen, die beste Osterwalder, der einen liegengebliebenen Ball vor dem Gossauer Tor erwischen konnte, jedoch am präsenten Keeper scheiterte. Im grossen und ganzen waren die Bäretswiler immer noch ein gewissenhaft arbeitender Dr Jekyll: Sie konnten sich defensiv gut gegen den Favoriten behaupten und zeigten offensiv zumindest immer wieder Ansätze. Einer dieser Ansätze wurde dann in der 14. Minute belohnt: Fischer konnte von der Bande aus G. Meier in der Mitte bedienen, der den Ausgleich erzielte. So stand es wieder unentschieden und das Spiel war offen und die Bäretswiler wurden für ihr einfaches, beherztes Spiel und die gegenseitige Unterstützung belohnt. Ein Missverständnis in der Bäretswiler Abwehr führte zwar noch zum 2:1 vor der Pause, der anziehende Gossauer hatte vor Huber alle Zeit der Welt und die Experten streiten sich bis jetzt darüber, ob er das flache Schüsschen unten links so bringen wollte oder es ihm etwas glücklich aus der Schaufel rutschte. So war Bäretswil zur Pause zwar 2:1 im Rückstand, konnte aber grundsätzlich mit dem Gezeigten zufrieden sein. Mit ein wenig mehr Zug in der Offensive, aufbauend auf ein einfaches, bescheidenes aber darin sehr schönes Spiel, würden vielleicht sogar noch Punkte zu holen sein.
Doch leider begann mit dem Beginn der zweiten Halbzeit auch eine folgenschwere Verwandlung, die in den berüchtigten Mr Hyde. Die Verwandlung passierte irgendwo in den Minuten 22 und 23, als Gossau innert kurzer Zeit drei Tore bejubeln konnte. Zuerst wurde ein Bäretswiler Fehlpass verwertet, danach ein übermotiviertes Anrennen auf einen den Gossauern abspenstig geglaubten Ball von Cevi eiskalt in einem 2:1 in ein Tor umgemünzt und schliesslich fand ein Pass von hinter dem Bäretswiler Tor seinen Weg auf eine Gossauer Schaufel und von da in die nahe Torecke. Plötzlich stand es 5:1 für den Favoriten, obwohl seit der Pause kaum Zeit verstrichen war. Coach Heise nahm das Time-out und mahnte zurück zum Spiel des Dr Jekyll. Doch wie in der Novelle, schienen die Bäretswiler der Übermacht des Mr Hyde ausgeliefert zu sein und konnten oder wollten keinen Weg zurück finden. Beim 6:1 liess man J. Abbühl wieder etwas zu viel Platz, so dass er aus der Drehung satt einnetzen konnte. In der 26. Minute wanderte Schmitter wegen eines Stockschlags auf die Strafbank und die Gossauer machten nicht lange Federlesen und bauten die Führung nach nur gerade drei oder vier Pässen im Powerplay auf 7:1 aus. Das Spiel der Bäretswiler war nun völlig aus den Fugen geraten, kein einfaches Spiel mehr, die anfängliche Freude war wie weggeblasen. Dazu kam, dass einzelne Protagonisten sich auf der Bank gegenseitig fast zerfleischten. Die Chaoskräfte des Mr Hyde zogen das Team mehr und mehr mit sich in den Abgrund, ganz zur Freude der Gossauer, die sichtlich den Plausch am Spiel gefunden hatten. So sehr den Plausch, dass auch sie sich zu einer strafbankwürdigen Regelwidrigkeit hinreissen liessen und Bäretswil endlich in Überzahl antreten durfte. Nach einem kurzen Ballverlust und -wiedergewinn fand der Ball seinen Weg zu Ganz, der alleine auf den Gossauer Torhüter anziehen konnte. Der hinter ihm rennende Verteider wusste sich nicht anders zu helfen, als Ganz von hinten massiv zu stören, zu schubsen, so dass dieser mitsamt dem Ball den Weg ins Tor fand. Das Tor zählte, die Strafe war nach dieser Aktion aber nicht aufgehoben, was die Gossauer – statt sich nach einer doch eher gefährlichen und unsinnigen Aktion zu hintersinnen, darauf brachte, mit dem Schiedsrichter nun noch zu diskutieren, ob das wirklich regelkonform war (die Aktion gegen Ganz war es sicher nicht!). 7:2 stand es also, aber die Bäretswiler waren noch immer gefangen im Modus der Selbstzerstörung. Dafür bot Gossau einen weiteren Leckerbissen: Beim folgenden 8:2 musste der Gossauer Captain nur noch seine Schaufel hinhalten um einen präzisen Pass vors Tor in einem hübschen Bogen ins Tor zu spedieren, so schön könnte Unihockey aussehen, doch ist man Mr Hyde verliert man auch jeden Sinn für Ästhetik, dem Bäretswiler Spiel sah man dies deutlich an. In der 37. Minute wurde dann Ganz noch auf die Strafbank geschickt, zu spät war er an seinem Stürmer dran, und traf mit ihn mit seiner Hand unerwartet hart in der Magengegend, so dass der Spieler zu Boden ging. Und auch dieses Powerplay konnte Gossau in einen Torerfolg verwandeln, wenns läuft, dann läufts, via Pfosten und Torhüter fand der Ball seinen Weg ins Tor zum 9:2. Gossau dann in den letzten drei Minuten ohne Torhüter, um noch das zehnte Tor zu erzielen und die Bäretswiler Demütigung komplett zu machen, nur dies gelang dann doch nicht. Die in der zweiten Halbzeit komplett verwandelten Bäretswiler gingen trotzdem mit geknickten Köpfen und teilweise heftig erregtem Gemüt in die Garderobe. Zwei Spiele Zeit würde man nun haben, um einen Weg zurück zu Dr Jekyll zu finden.
In Spiel zwei an diesem vierten Advent durften die Bäretswiler gegen die Gastgeber Regensdorf antreten. Diese waren bisher in der unteren Tabellenhälfte anzutreffen, jedoch war jedem klar, dass dieses Team nicht zu unterschätzen ist. Mit Freude (es ist ja bald Weihnachten) und Cleverness und mehr offensivem Zug als noch gegen Gossau wollte man gegen die Wehntaler auf die Siegesstrasse zurückkehren.
Das Spiel gegen Regensdorf bot zunächst nicht viel Nennenswertes: Zwar schienen die Bäretswiler auf den ersten Blick präsent und engagiert, sie kommunizierten gut, doch so richtige (Lauf)freude schien nicht aufzukommen. Offensiv gelang in der ersten Halbzeit gerade ein (1!) Schuss aufs Regensdorfer Tor, defensiv dagegen liess man dem Gegner oft genug Platz, um zum gefürchteten Drehschuss anzusetzen. Ein solcher markierte dann auch das 1:0 für die Regensdorfer, kurz darauf konnte aus zentraler Position das 2:0 erzielt werden. Die Bäretswiler auch zu oft in der eigenen Defensive nicht präsent, die Regensdorfer hingegen immer schnell zur Stelle auf die zweiten Bälle. Das 3:0 gelang dann auch auf diese Weise: Kuratle konnte einen Schuss parieren, doch von einem Bäretswiler Verteidiger war weit und breit nichts zu sehen, nur ein Regensdorfer konnte backhand volley einnetzen. In der Pause mahnte Heise zwar wieder zu einem einfachen Spiel mit offensivem Zug, doch irgendwo an diesem Nachmittag scheint bei den Bäretswilern etwas kaputt oder verloren gegangen zu sein. Jeder wollte sein Team selbst retten und statt dem Ball Sorge zu tragen wurden mehr und mehr riskante Pässe gespielt oder gleich ein eigenes Dribbling versucht. Ganz cool dagegen Regensdorf: Ein sauberes, kontrolliertes Zusammenspiel, viel Laufarbeit, kurz gesagt Spielfreude in Reinform. So konnte Regensdorf gar bis auf 4:0 erhöhen, bis S. Meier die Bäretswiler endlich erlöste. Mit allem Willen und aller Kraft fand der Ball im Getümmel vor dem Regensdorfer Tor noch seinen Weg zugunsten der Bäretswiler. Ein Murks, fast sinnbildlich für das Geschehen auf dem Feld. Regensdorf verhielt sich auch bei den Freistössen und dem Steuern aus der gegnerischen Zone clever: Mal für mal konnten sie gefährliche Abschlüsse platzieren und reüssierten auch immer wieder mal. Während also Regensdorf sein Torverhältnis mit den Toren fünf und sechs weiter pflegte, machten einige Bäretswiler dort weiter, wo sie im Spiel gegen Gossau aufgehört hatten, sie lamentierten und kritisierten, das Geschehen auf dem Feld schien schon fast zur Nebensache verkommen. Bäretswil nahm gegen Spielende dann doch noch ein Timeout und setzte alles auf eine Karte: Zuerst noch in den Blöcken hochstehen und offensiv eine (oder zehn!) Schippen zulegen, später dann mit vier Spielern anstürmen. Mit diesem neugefassten Mut setzte Ganz zum Airhook an und konnte sogleich den Treffer zum 6:2 bejubeln. In der anschliessenden Phase von 4:3 allerdings konnten keine weiteren Akzente gesetzt werden, 8:2 verlor man schliesslich gegen die Regensdorfer, die verdient zwei Punkte bejubeln konnten.
Was können die Bäretswiler am Jahresende in den Tagen vor Weihnachten (sehnlich erwarten wir eine Erlösung!), mitnehmen? Warum können seit der WM Pause kaum noch Tore erzielt werden, warum trauen sich die Spieler scheinbar gegenseitig so wenig zu? Dazu gilt es sich bis im Januar Gedanken zu machen.
Bis dahin wünschen wir allen Interessierten, Zugewandten, Gegnern, Schiedsrichtern und anderen Wegbegleitern schöne Weihnachten, mit dem Trost, den wir vielleicht im Lied von Henry Francis Lyte finden, wo es heisst:
Swift to its close ebbs out life’s little day
Earth’s joys grow dim, its glories pass away
Change and decay in all around I see
O Thou who changest not, abide with me
oder in der Übersetzung von Theodor Werner:
Wie bald verebbt der Tag, das Leben weicht,
die Lust verglimmt, der Erdenruhm verbleicht;
umringt von Fall und Wandel leben wir.
Unwandelbar bist du: Herr, bleib bei mir!
Bäretswil: Huber, Kuratle; Brodbeck, Ganz, Gysin; E. Meier, Osterwalder, Schmitter, Weissenberger; Fischer, G.Meier, S. Meier;
Bäretswil ohne Heise, Moser (beide verletzt), Brunner (krank)
Die Resultate vom 04.12.2022
Die Weihnachtszeit startete sportliche gesehen leider nicht ganz so feierlich. Das Fanionteam musste zum ersten Mal in dieser Saison einen „Nuller“ hinnehmen und verlor dadurch ein bisschen den Anschluss an Playoffplätze. Immerhin…in Sachen Rundenberichte ist man absolute Spitze.
Herren I:
DT Bäretswil vs. UHC Flyers Widnau 6:8
emotion Hinwil-Tann vs. DT Bäretswil 8:2
Die Details dürfen gerne hier nachgelesen werden: Herren I – ein Untergang nach Goethe
Herren 1 – Ein Untergang nach Goethe
„[Ich bin] ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. …
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;“
Dieses berühmte Zitat aus Goethes Faust beschreibt, ein wenig modifiziert, die heutigen Bäretswiler Bemühungen sehr gut. Ganz adventlich, in Erwartung, reiste das Fanionteam aus Bäretswil am Morgen nach Oberbüren, mit der „Kraft, die stets das Gute will und stets das Schlechte schafft“ – doch, das war der Fluch, ahnten die Spieler ihr Verhängnis noch nicht. Das erste Spiel gegen Widnau begann nämlich mit einem Paukenschlag: Nach nur zwei Minuten bediente S. Meier Bruder E.Meier, dieser erwischte den Widnauer Goalie in der Verschiebung und legte zum 1:0 vor. Etwas genügsamer gestalteten die Bäretswiler nun das Spiel mit, man lag schliesslich in Führung… Widnau liess sich jedoch nicht lange bitten: Zuerst schossen die Rheintaler den Ausgleich und liessen Torhüter Kuratle kurz darauf beim Tor zum 1:2 schlecht aussehen, von weit hinten in der eigenen Zone schloss ein Widnauer etwas verdeckt ab und traf in der unteren linken Ecke. Bäretswil war nun also gefordert, doch was tut der Geist, der stets verneint? Er wähnt sich auch im Rückstand noch relativer Sicherheit. So stürmten die Widnauer munter weiter an, und auch Bäretswil spielte mit, wenn auch nicht mit dem gewünschten Zug aufs Tor. Etwas spät dran waren die Bäretswiler Verteidiger dann auch in der 17. Minute, das Spiel hatte in der Zwischenzeit keine nennenswerten Aktionen geboten, als eine Notbremse zum Penalty für Widnau führte. Dieser Penalty wurde ohne viel Aushebens, fast zu einfach, versenkt und führte zum Stand von 1:3 für Widnau. Bäretswil war jetzt langsam aber sicher in der Bredouille und das schien in den Köpfen angekommen zu sein. Analog zum zweiten Widnauer Treffer fasste sich Osterwalder in der 18. Minute ien Herz und schloss ebenfalls diesseits der Mittellinie verdeckt ab und konnte den Ball ins Tor segeln lassen. Der Anschlusstreffer weckte dann noch mehr Kräfte und führte sogar noch zu einem Lattentreffer vor der Halbzeit.
In der Pause wurde besonders die Defensive noch einmal in die Pflicht genommen, das Spiel musste über eine saubere solche gewonnen werden. Doch wieder im Spiel ging der Ballbesitz hin und her, der DTB traf wieder nur die Latte, Widnau seinerseits den Pfosten. Dann ein etwas ungeschickter Ballverlust Widnaus, Kuratle kann Schmitter, der blitzartig umstellt, lancieren, ein Querpass auf Fischer und der Ausgleich ist realisiert. Entstand hier so etwas wie ein Momentum für die Bäretswiler? Bereits in der 26. Minute erhöhte Ganz zur erneuten Bäretswiler Führung, die Zürcher Oberländer hatten zurück ins Spiel gefunden. Erstmals seit der 2. Spielminute schien wieder so etwas wie die Überzeugung, dass das Spiel zu gewinnen wäre, in den Bäretswiler Köpfen aufzutauchen. Die Freude währte indes nur kurz, „denn alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht“ (mit klassischem sz gesprochen), so kam es nur gut eine Minute später zum Ausgleich von Widnau, wiederum mit einem Weitschuss, der von der Bäretswiler Abwehr nur ungenügend geblockt wurde, nochmals eine Minute später bejubelten die Rheintaler gar den erneuten Führungstreffer, wiederum mit einer Kanone aus der Weite; wer heute gut schiessen konnte, dem verlieh der Parkettboden einen wertvollen Booster! Die Bäretswiler gaben aber nicht auf: Im Gegenteil, das Gute wollten sie ja und das hiess: den Sieg oder zumindest Punkte einfahren. Dass das Wollen und das Vollbringen verschieden Ding sind, mussten Gysin und Ganz auf die harte Tour lernen, beim Anstechen hinter dem eigenen Tor stimmte das Timing zum Doppeln nicht ganz, der bedrängte Widnauer konnte seinen vor dem Tor nach dem Abschluss geifernden Kollegen schön anspielen und auch dieses Tor wurde auf das Konto der Widnauer zum Stand von 4:6 verwertet. Bäretswil legte mit einer Konzentration auf zwei Blöcke noch einmal alles in die Wagschale und wurde prompt belohnt: Fischer konnte G. Meier in der 38. Minute anspielen und mit ihm den Anschlusstreffer zum 5:6 feiern. Doch wiederum währte die Freude nur kurz: Widnau fand bei einem Freistoss den Weg durch die Mauer und zog wieder mit 5:7 davon. Nun also doch noch ultima ratio: Das Spiel ohne Torhüter! Zwar konnte Ganz noch den Anschlusstreffer zum 6:7 erzielen, allerdings netzte auch Widnau noch ins leere Tor ein, und holte sich verdient die zwei Punkte, setzte den Schlusspunkt der drei diesjährigen Begegnungen zwischen den beiden Teams und behielt auch das letzte Wort. Fazit: Das Gute hatte man gewollt, oft sogar leidenschaftlich, doch zu oft doch das Schlechte geschafft. Und so dekonstruierte man sich – besonders in der Defensive zu oft selbst.
Die zweite Begegnung des Tages stand unter dem Zeichen der Wiedergutmachung (für das letzte Spiel) und der Bestätigung (des Sieges an der letzten Runde). Und siehe da: Die ersten Bäretswiler Einsätze verrieten Spielfreude, Engagement und sogar die so oft vermisste Cleverness. Schon in den ersten beiden Einsätzen beschäftigten die Bären den Hinwiler Torhüter, zwar noch ohne Erfolg, aber doch mit einer verheissungsvollen Kadenz und Schüssen, die aufs Tor kamen. Fast etwas gegen dieses Startfeuerwerk kamen aber die Hinwiler von der Bande aus in der Bäretswiler Hälfte zum Abschluss und versenkten diesen auf der für den Torhüter schwierigen Hüfthöhe gleich zur 1:0 Führung. In der Folge dämpfte sich das Bäretswiler Spiel etwas, die Anfangseuphorie schien wie weggeblasen, „Courte et bonne“ könnte man mit C.F. Meyer zusammenfassen. In der 7. Minute stimmte für einige Sekunden die defensive Zuteilung im Block Fischer, G. Meier, Brunner nicht richtig und schon konnten die Pinken auf 2:0 erhöhen. Und es kam dicker: In Minute 9 führt ein Fehler im eigenen Spielaufbau zu einem ärgerlichen Ballverlust vor dem eigenen Tor zu einem Schuss, der via Pfosten und Maske seinen Weg zum 3:0 ins Tor führt. Der Bäretswiler Optimismus war wie weggeblasen! Die eigenen Torchancen waren in dieser Phase des Spiels rar gesät und hinten machte man sich – und besonders Torhüter Huber – das Leben unnötig schwer. In der 10. Minute dann endlich der Lichtblick: Fischer lief solo von der eigenen Spielhälfte her an – mit dem ihm eigenen Bandentrick überlief er die gegnerische Verteidigung umrundete das gegnerische Tor und schloss erfolgreich ab. 3:1 und Fischer zeigte, dass er heute klar der stärkste Bäretswiler war. Doch nur einen Einsatz später verlagerte sich der Schauplatz wieder in den Bäretswiler Slot: Dort wurde ein nur der formhalber bewachter Hinwiler von seinem Mitspieler bedient und liess sich nicht bitten, die drei Tore Führung wieder herzustellen. Nun folgte endlich eine stabilere Phase des Spiels, die Bäretswiler wurden nun wieder gefährlicher, exemplarisch dafür steht G. Meiers Abschluss an die Latte mit der Vorarbeit von Fischer, solche Aktionen wären häufiger gefragt gewesen, hätte man zu Hinwil aufschliessen und nicht nur den Status Quo bewahren wollen. Doch auch die guten Phasen – auch die guten torlosen Phasen – finden ein Ende. Diese hier ein besonders Bitteres: Gysin liess den Ball vor dem eigenen Tor liegen, Hinwil konnte auf 5:1 erhöhen und das nachfolgende Anstürmen der Bäretswiler fand jeweils beim stark aufspielenden Torhüter sein jähes Ende. Für die zweite Halbzeit verordnete Coach Heise deshalb eine Reduktion auf zwei Blöcke in der Hoffnung neue Impulse zu setzen und den trotz des Zwischenstands guten Einsatz auch noch in Zähler umzuwandeln. Doch nur gut drei Minuten nach Anpfiff der zweiten Hälfte musste S. Meier für zwei Minuten auf die Strafbank. Das folgende Boxplay zeigte, dass die Bäretswiler gewillt waren noch zu reüssieren, keinen Treffer liessen die Akteure mit dem starken Huber auf dem Feld zu. Und neben diesem Hoffnungstreifen am Horizont konnte auch Ganz in der 30. Minute einstochern: Osterwalder hatte den Ball vors Tor gebracht, Ganz behauptete sich im Slot und liess seine Backhand den Rest erledigen. 5:2 nun für Hinwil. Nur eine knappe Minute später dann aber eine Strafe wegen wiederholten Stockschlages gegen G. Meier. Emotion liess sich dieses Mal nicht von der Bäretswiler Box beirren und erzielte schnell sein sechstes Tor. Dieses Tor war nun auch der Punkt, an dem Heise das Bäretswiler Timeout einzog. Mit knapp acht Minuten zu spielen, wollte man es noch einmal – zumindest phasenweise – mit vier zu drei Spielern versuchen. Doch dieser Versuch ging gewaltig in die Hose: Zuerst kassierte man in der 33. Minute den Treffer zum 7:2, dann zeigten sich die Bäretswiler, fast unbedrängt, auch noch verantwortlich für das 8:2 durch ein Eigentor. Zwischenzeitlich stürmte man zwar mit viel Elan an, man zeigte Einsatz, man kämpfte, doch vergebens, man scheiterte Mal für Mal an der Hinwiler Defensive und übers ganze Spiel gesehen auch immer wieder an sich selbst. Man scheiterte an den eigenen Erwartungen, am eigenen Eifer und Hader und vielleicht auch am eigenen Selbstbild, das wohl aus der Hinrunde noch etwas zu schmeichelhaft gezeichnet ist. 8:2 war dann auch das Schlussresultat, wobei nicht unerwähnt bleiben darf, dass Huber in der 37. Minute noch einen Penalty hielt und somit wenigstens eine versöhnliche Szene mit in die nächsten zwei Wochen bis zur nächsten Runde nahm. Mit den heutigen Niederlagen hat Bäretswil den Anschluss auf die Playoffplätze verloren, es braucht nun eine konzentrierte Rückrunde um im Mittelfeld zu bleiben und zumindest noch von einer Verlängerung der Saison träumen zu dürfen.
Bäretswil: Huber; Ganz, Gysin, Osterwalder; Brunner, Brodbeck, E.Meier, S.Meier; Fischer, G.Meier, Schmitter; Kuratle
Bäretswil ohne Heise, Moser (beide verletzt)

DT Bäretswil unterstützt den Planungskredit für die Turnhalle Adetswil
Vor einem Jahr hat sich DT Bäretswil für den Ersatzneubau einer 2-fach-Turnhalle in Adetswil stark gemacht. Die Bevölkerung hat die Initiative leider im Februar 2022 deutlich abgelehnt und sich stattdessen für den Neubau einer Einfachturnhalle ausgesprochen.
Als Sportverein ist es uns ein Anliegen, dass neue Turnhallen gebaut werden und so dem Mangel an Trainingsmöglichkeiten entgegengewirkt wird. Obwohl wir eine grössere Turnhalle klar bevorzugt hätten, möchten wir den Vorschlag der Gemeinde für den Planungs-/ und Projektierungskredit unterstützen. Es wäre super, wenn unser Herren I ab 2026 nicht mehr in Kollbrunn trainieren müsste, sondern eine Trainingsmöglichkeit vor Ort vorhanden ist.
Wir empfehlen darum unseren Mitgliedern (und den Eltern), die Gemeindeversammlung vom 07.12.2022 (20:00 Aula Schulhaus Letten) zu besuchen und für den Kredit zu stimmen.
Die Resultate vom 27.11.2022
Am Sonntag konnte bereits die zweite Heimrunde dieser Saison durchgeführt werden. Das Herren III war der Gastgeber und das Punktekonto konnte um zwei weitere Punkte aufgestockt werden.
Im ersten Spiel konnte das Spiel gegen UHC Uster knapp mit 5:4 gewonnen werden. Im zweiten Spiel kam es dann zum Derby gegen Unihockey Tösstal und zugleich zum Duell der ersten beiden Verfolger von Rychenberg. In einer intensiven Partie zog man schlussendlich mit 3:6 den Kürzeren. Bäretswil war zwar über weite Strecken spielbestimmend, doch im Abschluss haperte es. Tösstal war da deutlich kaltblütiger und nutzte die Löcher in der Bäretswiler Defensive gekonnt aus. Nichtsdestotrotz ist man weiterhin auf dem guten dritten Rang klassiert.
Die Resultate vom Sonntag 27.11.2022:
Herren III:
DT Bäretswil vs. UHC Uster V 5:4
DT Bäretswil vs. Unihockey Tösstal II 3:6
Beim Heimturnier der 3. Liga KF Gruppe 7 sind von Jacken, über Pullover bis zu einem Torhütershirt diverse Dinge liegen geblieben. Man kann sich bei Andreas Spörri (a.spoerri@hotmail.com) melden.
Herren 1 – Derbysieg und Rückrundenniederlage
An diesem kühlen Sonntag stand das erste Derby gegen Emotion Hinwil auf dem Zettel. In der Vergangenheit waren diese Derbys stets eng umkämpft und meist mit dem besseren Ende für die Mannen aus Bäretswil. Sowohl die Vergangenheit, wie auch die aktuelle Tabellenlage sprachen für einen Sieg von Bäretswil. Diese Ausgangslage war in den ersten Minuten auf dem Feld nicht sichtbar. Hinwil startete konzentriert und Bäretswil sammelte munter Strafen. So mussten in den ersten 10 Minuten bereits drei Bäretswiler auf der Strafbank Platz nehmen. Gysin wanderte für Bodenspiel, G. Meier für Stockschlag und Schmitter für das Spielen ohne eines Spielgerätes auf die Strafbank. Wie man an den Gründen der Strafen erkennen kann, waren sie alles andere als zwingend und hätten problemlos vermieden werden können. Doch so unnötig diese Strafen waren, so gross war der Einsatz und Kampf in Unterzahl. Zusammen mit dem hervorragenden Huber im Tor konnten zwei der drei Strafen ohne Gegentor überstanden werden. Hinwil reüssierte in dieser Phase noch einmal bei drei gegen drei und so stand es aus Bäretswiler Sicht schon null zu zwei aber auch nur null zu zwei. Auf der Tribüne kam der Wunsch vom Schreiberling, dass seine Mannen doch endlich einmal drei gegen drei spielen sollen. Denn bei drei gegen drei war Bäretswil überlegen. Bis zum Ende der ersten Hälfte blieben die Mannen aus Bäretswil der Strafbank fern und dadurch das Spieldiktat in die Hand nehmen. Ein satter halbhoher Weitschuss ins rechte Eck von S. Meier brachte den Anschlusstreffer. Wenige Zeigerumdrehungen später tankte sich Fischer über die rechte Seite durch in den Slot und verwertete zum zwei zu zwei. Mit diesem Resultat verabschiedeten sich die Mannschaften in die Pause.
Die zweite Hälfte startete ruhiger. Die Mannschaften blieben der Strafbank fern und die Fehlerquote wurde gesenkt. Einer dieser seltenen Fehler nutzte Hinwil für den Führungstreffer. Unordnung in der Bäretswiler Hintermannschaft wurde mit einem langen Pass und einem satten Abschluss zur drei zu zwei Führung für das Heimteam genutzt. Die Bäretswiler, aufgeweckt durch den Rückstand, reagierten umgehend und Ganz glich zum drei zu drei aus. Die gleiche Linie war auch für die erstmalige Führung für Bäretswil verantwortlich. Die bis zu diesem Zeitpunkt ungenügende Raumdeckung der Linie erzwang einen Fehler, welcher mit einem schnellen Pass auf Gysin und dessen Direktabschluss ins nahe Eck ausgenutzt werden konnte. Vier zu drei. Hinwil ging nun mehr Risiko ein, was Räume für Bäretswiler Konter öffnete. Einer dieser Konter verwertet wiederum Gysin zum fünf zu drei. In dieser Phase stand ein Hinwiler zwei Mal kurz vor dem Bäretswiler Torhüter und entschied sich beide Mal für einen Rückpass. Durchatmen auf der Bäretswiler Bank. Eine Minute vor Schluss versuchten die Hinwiler G. Meier hinter dem Tor zu doppeln. Der tat dies, was man in einer solchen Situation normalerweise macht. Er dribbelte sich durch zwei Gegner im eigenen Slot, stürmte Richtung Mittelline, spielte Fischer in der linken Ecke an, sprintete weiter und verwandelte mit einem Direktabschluss den perfekten Retourpass von Fischer. Sechs zu drei und somit die Entscheidung und auch das Endresultat in diesem Derby.
Bäretswil zeigte bei drei gegen drei eine gute Leistung. Auch das Boxplay und drei gegen vier waren sehr solide, wobei Hinwil in diesen Situationen sicherlich zu wenig von ihrer individuellen Klasse aufblitzen liess. Alles in allem waren es zwei verdiente Punkte für die Bäretswiler.
Spiel zwei gegen Rapperswil war gleichbedeutend mit dem Start der Rückrunde. In der ersten Runde standen sich diese beiden Mannschaften gegenüber. Damals konnte Bäretswil sich mit ach und krach durchsetzen. Bäretswil war also vor dem robusten Aufsteiger gewarnt.
Der Start ins Spiel war von Bäretswil sehr verhalten. Rapperswil kam zu mehreren guten Abschlüssen, welche Huber immer wieder gekonnt entschärfte. Huber zeigte wie bereits gegen Hinwil eine super Leistung. Er und Kuratle stehlen seit Jahrzehnten unzählige Punkte und bis jetzt liefen dem Schreiberling noch kein besseres Goalieduo in der 1. Liga KF über den Weg (Dies darf man gerne einmal erwähnen, denn sonst werden die Berichte immer von diesen beiden verfasst und Selbstbeweihräucherung gehört nicht zu ihrem Wesen).
Doch auch ein gross aufspielender Huber konnte den 0:1 Rückstand nicht verhindern. Anschliessend schwächte sich Rapperswil mit einer Strafe selbst. Gespannt war man auf den Bäretswiler Auftritt im Powerplay. Durch den Ausfall von Moser und dem Saisonende von Heise stand kein Rechtsschütze zu Verfügung. Das Powerplay war nicht überragend und dennoch effektiv. Fischer konnte mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag den Ausgleich bewerkstelligen. Kurze Zeit später erblickte Brunner einen Stellungsfehler in der Rapperswiler Hintermannschaft und schickte S. Meier in die Ecke. Dieser nutzte den Vorsprung, zog mit viel Zug ums Tor und reüssierte eiskalt zum zwei zu eins. Rapperswil fand noch vor der Pause eine Antwort auf den erstmaligen Rückstand. Nach einem missglückten Abschluss aus dem hohen Slot, reagierte der Rapperswiler vor dem Tor blitzschnell und lenkte den Ball gekonnt zwischen seinen Beinen hindurch ins Bäretswiler Tor. Nach diesem Kabinettstück gab es die wohl wildesten 30 Sekunden in dieser Saison. Rapperswil mit einem Konter, welcher Huber mirakulös zu Nichte machte. Bäretswil mit dem Konter und auch hier blieb der Jubelschrei nach einem Big Save im Hals stecken. Konter Rapperswil. Jetzt muss das Tor doch fallen. Aber nein, Huber rettete wieder mirakulös. Konter Bäretswil. Super Save und auch der Nachschuss wird noch von der Linie gekratzt. Konter Rapperswil und ja Sie ahnen es, auch hier behielt der Torhüter die Oberhand. Ungläubiges Kopfschütteln bei den Zuschauern und den Spielern und ich bin mir sicher, dass ich das Grinsen beider Torhüter durch die Masken erspähen konnte. Nach dieser Hektik war eine Pause angebracht.
Nach dem Seitenwechsel startete die erste Linie von Bäretswil mit einem schönen Angriff über alle drei Spieler, welcher mit dem drei zu zwei Führungstreffer durch Osterwalder abgeschlossen werden konnte. So kann es weitergehen…Ging es leider nicht. Bäretswil baute stark ab und Rapperswil nutzte dies gekonnt aus. Nach dem hochverdienten Ausgleich folgten in bis zu Minute 35 die Treffer vier, fünf und sechs. Dies obwohl Huber noch unzählige Grosschancen mit allen möglichen Körperteilen vereitelte. Dies waren wohl die schwächsten Minuten der ganzen Saison. Nach dem Timeout wechselten die Bäretswiler ihren besten Spieler für einen vierten Feldspieler aus. Das vier gegen drei war in den ersten Minuten nicht zwingend. Doch innerhalb von 30 Sekunden konnten S. Meier und Gysin auf fünf zu sechs verkürzen. Das Spiel dauerte noch 50 Sekunden. Konnte sich Bäretswil ein weiteres Mal einen Punkt ergaunern? Die Antwort war Nein. Mit der Schlusssirene erhöhte Rapperswil auf sieben zu fünf und durfte sich über zwei hochverdiente Punkte freuen.
Bäretswil war in diesem Spiel schlichtweg zu schwach und muss die richtigen Schlüsse ziehen, damit man in zwei Wochen gegen Widnau und Hinwil wieder die gewohnte Leistung abrufen kann.
Bäretswil: Huber; Ganz, Gysin, Osterwalder; Brunner, Brodbeck, E.Meier, S.Meier; Fischer, G.Meier, Schmitter
Bäretswil ohne Heise, Moser (beide verletzt), Kuratle (krank)
Die Resultate vom 20.11.2022
Das erste Heimturnier dieser Saison gehörte dem Herren II und konnte erfolgreich organisiert werden. Vor heimischem Publikum holte die Mannschaft zwei Punkte. In zwei äusserst engen Partien, hatte man zuerst das „Glück“ auf seiner Seite und konnte die Uhwieser Rotäugli dank einem Penalty kurz vor Schluss 4:3 bezwingen. Im zweiten Spiel gegen Regensdorf war es dann genau umgekehrt. Das Team rackerte und kämpfte, doch letztendlich resultierte trotzdem eine knappe 7:8 Niederlage.
Die erste Mannschaft konnte zuerst einen wohltuenden Derbysieg gegen Hinwil verbuchen, ehe man doch eher überraschend gegen Rapperswil den kürzeren zog. Trotzdem zwei weitere Punkte auf dem Konto und auch zur Saisonhälfte immer noch voll im Playoffrennen.
Die Resultate vom Sonntag 20.11.2022:
Herren I:
DT Bäretswil vs. emotion Hinwil-Tann 6:3
LC Rapperswil-Jona vs. DT Bäretswil 7:5
Herren II:
DT Bäretswil vs. Uhwieser Rotäugli 4:3
DT Bäretswil vs. UHC Wehntal Regensdorf II 7:8
Beim Heimturnier der 3. Liga KF Gruppe 7 sind von Jacken, über Pullover bis zu einem Torhütershirt diverse Dinge liegen geblieben. Man kann sich bei Andreas Spörri (a.spoerri@hotmail.com) melden.
Die neue Vereinsbroschüre ist da!
Auch in diesem Jahr hat DT Bäretswil wieder eine Vereinsbroschüre erstellt, welche an unseren Heimturnieren aufliegt. Wir bedanken uns herzlich bei all unseren Sponsoren und Gönnern, die uns immer wieder treu unterstützen!
Ein besonderer Dank geht an Jeffrey Meier für die Gestaltung und der DT Druck-Team AG für den Druck der Broschüre! Kleiner Teaser…die Seite 17 zeigt das neue Vereinsgesicht.
zur Broschüre