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Herren 1- Premiere an der Heimrunde

Die Heimrunde ist für ein Team immer etwas Spezielles. Die Gelegenheit Freundinnen, Familie und Zugewandte einzuladen und ihnen 80 Minuten des bestmöglichen Unihockeys zu bieten. Vor Letzterem allerdings hatten die Bäretswiler mit gutem Grund etwas Respekt. Denn bisher war das beste Unihockey einfach nicht gut genug oder das gezeigte Unihockey war nicht das Beste. Ausgerechnet an der Heimrunde auf Leader Mörschwil und auf Elgg, das Langnau im Cup gebodigt hatte (wir erinnern uns, 19:5), zu treffen, machte die Aufgabe nicht gerade leichter. Trotzdem freute man sich endlich wieder einmal in der MZH Dorf zu spielen, die dem Herren 1 seit Ende September aufgrund eines Neubaus und gewissen Vorgängen hinter den Kulissen der Gemeinde, die an dieser Stelle nicht kommentiert werden müssen, nicht mehr zugänglich ist. Heimspiel auswärts also, Heimrunde in der Exilsaison. Wie immer gibt es natürlich auch in diesem Bericht eine ungeschönte Kritik auch der eigenen Heimrunde (ach wir wünschten alle Teams wären so selbstkritisch wie wir!). Garderobeneinteilung: Wir wissen welcher Gedanke der unsinnigen Idee Pate stand, zwei Teams, die ihre Spiele fast zeitgleich absolvieren zusammen in die Garderobe zu verstauen. Der Gedanke nämlich, dass nach dem Mittag bald einmal die ersten Teams ihre Garderobe räumen würden und diese dann bereits früh gereinigt werden können. Praktisch für alle, die einen Helfereinsatz haben, unpraktisch für alle, die spielen (aber wenn wir uns je mit einem Team die Garderobe auf engem Raum teilen müssen, dann natürlich gerne wieder mit euch, F.P. Niederwil). Über den Boden in der MZH gibt es keine Neuigkeiten zu berichten, einzig die Frage, wieviel Staub auf einer begrenzten Fläche überhaupt liegen kann. Es gibt natürlich auch positives zu berichten: Wie jedes Jahr lag wieder eine attraktive Vereinsbroschüre mit Interviews, Ausblicken, einem inspirierenden Editorial und gehaltvoller Werbung auf (und dies, liebe Lesende, ist für einmal keine Ironie, sondern blankes, stinkendes Eigenlob, gern geschehen!).

Das erste Spiel gegen die in der Tabelle führenden Mörschwil Dragons, die sich im Sommer durch geschickte Verstärkungen vom ambitionierten Mittelfeldteam zum konkurrierenden Spitzenteam mauserten, konnte immerhin gelassen angegangen werden. Verlieren war ausnahmsweise nicht verboten, jeder Punktegewinn würde aber Balsam auf die geschundene Bäretswiler Seele sein.

Wir wurden ja alle noch vom Erfolgsrezept der Mörschwiler vom Chippen in die Mitte, vom Ball direkt vor den Slot gewarnt. Und doch war die erste Aktion ein solcher Pass und ein freier blitzschneller Abschluss, der nur mit Glück noch an Kuratles Bein hängen blieb. Mörschwil setzte also von Beginn ab einen Akzent, doch Bäretswil liess sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Man lief von nun an noch einen Schritt gewissenhafter mit dem Gegner mit und versuchte geduldig eigene Chancen zu kreieren. In der 5. Minute war es dann aber doch Mörschwil, das eine kurze Unaufmerksamkeit ausnutzen konnte, zuerst in der gegnerischen Ecke den Ball erobern konnte und nach einem Lauf und Drehschuss in die untere linke Ecke das 1:0 für sich in Anspruch nehmen konnte. Was an der letzten Runde vielleicht noch in Ausrufen, beschuldigenden Blicken oder Niedergeschlagenheit ausgeartet wäre, wurde nun hingenommen und abgehakt. Zwei Einsätze später kam Moser an den Ball, schloss ab und egalisierte den Spielstand zum 1:1. Das Spiel verlief nun weitestgehend ebenbürtig, rein chancentechnisch hatte wohl Mörschwil etwas Oberwasser, die grundsätzlichen Spielanteile waren aber gleichmässig verteilt. In der 10. Minute konnte Mörschwil einen Freistoss dazu nutzen Durcheinander in die Abwehr zu bringen und in der Folge die Bäretswiler so zu desorganisieren, dass ein Querpass zum freistehenden ehemaligen Schiedsrichter Christoffel geschoben werden konnte, der dann umgehend die Führung für die St. Galler herstellte. Bäretswil brauchte nur gerade 23 Sekunden, um den Gleichstand wieder herzustellen: E. Meier drückte nach einer sehenswerten Ballannahme ab, nachdem wiederum J. Ganz den Assist gegeben hatte, der schon vorher Moser bedient hatte.

Einer der entscheidenden Momente im Spiel kam nun. Es wäre jetzt die Gelegenheit gewesen, die freigesetzte Energie aufs Feld zu bringen und einander bis zum Limit zu pushen. Doch Bäretswil spielte leider weiterhin nur sauber, geduldig und konstant, aber zu wenig angriffslustig, zu wenig frech, zwar traf Webber einmal noch die Latte und der Ball ging hinter dem Torhüter zu Boden, aber eben nicht ins Tor. Als würde man sich einen Sieg gegen Mörschwil dann doch nicht ganz vorstellen können. So war es denn halt Mörschwil, das mit Treffern in der 15. und 17. Minute auf 4:2 davonziehen konnte und sich so ein (letztendlich entscheidendes) Polster für die zweite Hälfte sichern konnte.

In der zweiten Hälfte startete Bäretswil dann aber doch wieder entschlossener und machte sofort Druck. Der Ballbesitz wurde oft in der gegnerischen Hälfte verteidigt und auch wieder zurückgewonnen, die Defensive begann hoch, so dass der Anschlusstreffer nur eine Frage der Zeit sein würde. G. Meier setzte schon in Minute 21 ein Ausrufezeichen in Form eines Pfostenknallers.

Fakt und Tatsache war dann aber, dass Mörschwil einfach kaltblĂĽtiger war, nach einem Abpraller war man schneller am zweiten Ball und konnte die FĂĽhrung in der 30. Minute auf 5:2 erhöhen. Das Spiel ging zwar munter hin und her, doch so richtig gelingen wollte den Bäretswilern nichts. Erst Osterwalder, der im Training schon gezeigt hatte, was er von ausgeklĂĽgelten Freistossvarianten hält (nicht so viel), visierte bei einer Standardsituation die LĂĽcke an und traf. Endlich! ganze 24 Minuten hatten die Bäretswiler gebraucht, um endlich den dritten Treffer zu realisieren. Wer nun dachte, das Momentum könne auf die Seite des Heimteams kippen, dachte falsch: Nur kurz nach dem Anschlusstreffer wurde in einem empfindlichen Augenblick des Spiels eine sehr harte Strafe gegen E. Meier gepfiffen. Das anschliessende Powerplay war noch nicht erfolgreich gewesen als Moser und Kuratle scheinbar in den Ballbesitz kamen, doch Moser verlor unglĂĽcklich das Gleichgewicht, Kuratle konnte den Ball noch nicht kontrollieren, so dass der lachende Dritte, ein Mörschwiler seinen Freund quer auf der anderen Seite bedienen konnte und auf 6:3 erhöhte. Als wenig später dann auch noch das 7:3 fiel, schien das Spiel definitiv verloren, trotzdem setzten die Bäretswiler alles auf eine Karte und ersetzten nach einem Time-out den TorhĂĽter durch einen vierten Feldspieler. Der Versuch fruchtete: Webber konnte bedient von G. Meier das 7:4 erzielen. Mit zweieinhalb Minuten auf der Uhr wĂĽrde ein Ausgleich noch möglich sein. Also weiterhin TorhĂĽter raus, vier Feldspieler rein. Im nächsten empfindlichen Moment im Spiel verdribbelte sich jedoch S. Meier und verlor den Ball, der prompt ins eigene Netz spediert wurde – zum 8:4. Nun waren nur noch etwas ĂĽber 30 Sekunden zu spielen und wohl nichts mehr zu holen. Etwas aus dem Nichts gelang dann aber Pfiffner auf Zuspiel von E. Meier das 8:5 und S. Meier das 8:6. Also in letzter Verzweiflung und sechs Sekunden auf der Uhr noch einmal vier Feldspieler einsetzen, um das Unmögliche zu versuchen. Doch es reichte nicht. 8:6 war der Endstand, wobei es nicht das Ende war, sondern die Verzagtheit (und ein wenig das Pech) in entscheidenden Momenten, die das Spiel zwar als solides Auftreten und somit in Ordnung fĂĽr das Heimpublikum, aber nicht mehr in unseren Erinnerungen langsam verblassen lassen werden.

Für das Spiel gegen Elgg, eben Langnau Bezwinger und letztjährige Playoffhalbfinalisten, nahmen sich die Bäretswiler vor, das Solide und den kühlen Kopf mitzunehmen, die guten Aktionen zu feiern und auch endlich mal einen Sieg einzufahren. Es wurden kleinere Änderungen in den Blöcken vorgenommen, die jedoch schon vorgängig kommuniziert waren und auch hier kein Hauruck oder etwa Panik erahnen liessen.

Das Spiel gegen Elgg begann ähnlich wie jenes gegen Mörschwil: Chance fĂĽr den Gegner in der ersten Minute und ein Abschluss, nur dass dieser auch gleich im Tor landete. 1:0 fĂĽr Elgg. Etwas dicker kam es, als S. Meier etwas kontextlos auf die Strafbank musste und ein 2:0 in gefährlicher Nähe lag. Doch Hubers Können blitzte in dieser Unterzahl ein erstes Mal auf und als er den Ball wieder freigab, schnellte des Schiedsrichters Hand zu einer (noch kontextloseren) Strafe gegen Elgg in die Luft. Bäretswil war nun plötzlich im Vorteil und konnte im Spiel 2:2 und einem Freistoss ins numerische Ăśberzahlspiel wechseln. Das de facto fast dreiminĂĽtige Spiel in Ăśberzahl konnte Osterwalder nach kaum zwei Minuten assistiert von Webber ins 1:1 verwandeln. Nun konnte der Bäretswiler Motor endlich starten, immer mutiger und kĂĽhner wurden die Angriffe, die Bank feierte alle AbschlĂĽsse und immer wieder auch den herausragenden Huber im Tor. In der 9. Minute gelang dann ein KunststĂĽck, das schon lange nicht mehr gelungen war: Bäretswil ging durch Captain Webber persönlich oder durch G. Ganz (die Angaben sind nicht eindeutig und es gibt FĂĽrsprecher auf beiden Seiten) endlich einmal wieder in einem Spiel in FĂĽhrung! Zwar wahrte dieses GlĂĽckgefĂĽhl nur gerade 4 Minuten, doch diese genĂĽgten scheinbar, um den Glauben an den Sieg etwas tiefer in der geschundenen Bäretswiler Seele zu zementieren (und natĂĽrlich trug auch das Publikum mit seiner UnterstĂĽtzung das Seinige zu einem dynamischen Bäretswiler Auftritt bei, alle fieberten sie mit, auch Papa Meier war wieder einmal zugegen und kommunizierte mit seinen Söhnen, ob es wieder ums Filmen oder anderes ging, ist nicht ĂĽberliefert, die Stimmung war derart grossartig, dass sogar die, ich muss es noch einmal erwähnen, grossartigen VereinsbroschĂĽren ungelesen auf den Tischen liegen blieben, weil auf dem Platz spannendes, attraktives Kleinfeldunihockey geboten wurde und zwar auf beiden Seiten! Gruss an dieser Stelle auch an Felix WĂĽthrich aus Elgg, der das Spiel sicherlich eloquenter in Worte fassen könnte, als mir es je gelingen wird). Doch wieder riss eine Strafe, diesmal gegen G. Meier die Bäretswiler unvermittelt aus dem Konzept (wir erinnern uns das Vokabular ist „kontextlos“). So konnte Elgg doch wieder in FĂĽhrung gehen und nur gut drei Minuten vor Spielhälfte auf 3:2 erhöhen. War es der Trotz, das Publikum, die Freude am Unihockey, der Teamspirit oder etwas im Bäretswiler Trinkwasser? Irgendetwas liess die Bäretswiler nur noch entschlossener auftreten. Weissenberger also nach dem Gegentor aufs Feld, kriegt den Ball von J. Ganz und drescht den Ball unter die Latte zum erneuten Ausgleich! Mit diesem 3:3 und Lust auf mehr ging es in die Pause wo man sich vornahm mehr vom Gleichen zu bieten und sich bei den Themen Abstand und Stockschlag noch etwas vornehmer zurĂĽckzuhalten, um nicht den Verdacht einer Strafe auf sich zu lenken.

Die kurze Pause hatte den Bäretswilern sichtlich gut getan: G. Meier schoss sich die Anspannung seiner absolvierten Weiterbildung mit dem 4:3 in der 21. Minute von der Seele, nur wenig später erhöhte G. Ganz auf Pass (hier muss man präzisieren, ein hoher Ball von Webber, den Ganz mit einer Lässigkeit sondergleichen volley ins Netz spedierte) von Webber zum 5:3 und wieder G. Meier nur 30 Sekunden später zum 6:3. In Bäretswil lief es plötzlich wie am SchnĂĽrchen. Und Elgg war nicht etwa passiv oder untätig, doch Huber einfach zu stark und Elgg vielleicht auch ein wenig abgelenkt von seinem Hadern mit den Schiedsrichtern (das konnte bereits im Spiel vorher beobachtet werden). Der nächste Bäretswiler Einsatz geriet entsprechend lang (eben weil Elgg doch auch Ballbesitz hatte und Bäretswil geduldig seine langen Einsätze leisten musste) und es wurde bereits zum Wechsel gerufen, doch S. Meier wollte lieber noch schnell ein Tor schiessen (welch Albtraum eines Coaches!), was er auch tat und zufrieden und bejubelt zum Wechsel antrabte. Es war der berĂĽhmte Tropfen, der das Elgger Fass zum Ăśberlaufen brachte – zumindest nahm sich das Team nun doch ein Timeout – und wĂĽrde wohl mit vier Feldspielern zu retten versuchen, was zu retten war (und wir erinnern uns an turbulente Spiele gegen Elgg, die plötzlich auf beide Seiten kippen können!). Doch TorhĂĽter Huber hatte in der zweiten Hälfte geschlossen und liess sich nicht von drei und nicht von vier Elggern bezwingen, er tauchte und streckte sich und schnappte sich Bälle hinter dem Tor, es war eine wahre Freude, ihn in seinem Element zu sehen! Doch das Timeout der Elgger hatte zumindest den Effekt das die Bäretswiler Torproduktion etwas abrupt gestoppt wurde. So stand es bis in die 36. Minute 7:3, bis E. Meier auf Pass von Pfiffner das 8:3 ins leere Tor erzielen konnte. Das 9:3 in der 7. Minute erzielte G. Ganz unter diesen kuriosen Umständen: Webber hatte ganz fest eins auf die Finger bekommen und schrie auf. Der Schiedsrichter liess sich – im Gegensatz zu allen anderen in der Halle – nicht erweichen und liess weiterspielen, also schlenzte G. Ganz den Ball halt ins Tor, um dem perplexen und schmerzverzerrten Webber endlich Linderung auf der Bank zu verschaffen. Der wahre Leckerbissen des Abends (und die Latte lag bereits hoch!) kam aber erst noch. Huber hatte wieder einmal fantastisch gerettet und konnte Osterwalder lancieren, dieser lief der Bande nach nach vorne und platzierte den Ball milimetergenau zum 10:3 unter der Latte, die Halle tobte, der erste Sieg der Saison war Tatsache – umso schöner, dass es kein Lottersieg war, sondern ein erkämpfter, und von A bis Z sauber gespielter Sieg.

Bäretswil findet sich nun bereits weitab der Abstiegsplätze in Playoffnähe (nun gut, das ist bestenfalls eine Halbwahrheit: Platz 8 und punktegleich mit Platz 9 ist immer noch gefährlich. Aber: Auch ein Playoffplatz liegt zumindest noch in machbarer Reichweite, wenn man in Bäretswil ein Gefühl und Rezept dafür entwickeln kann, zu spielen wie zuhause). Next: Otelfingen gegen Niederwil und Gossau zum Auftakt der Rückrunde!

TabellenfĂĽhrung ausgebaut, 3. Runde Herren II

1. Spiel vs. emotion Hinwil-Tann
Mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen ging es in die nächste Runde unserer Mission Aufstieg. Der Gegner des ersten Spiels war uns bereits sehr bekannt: Emotion Hinwil. Viele unserer Spieler haben bereits in ihrer Juniorenzeit beim DT gegen sie gespielt. Der Start ins Spiel war uns nicht geglückt. Bereits nach drei Minuten bekamen wir das erste Gegentor durch einen schönen Konter des Gegners und mussten das 0:1 hinnehmen. Zum Glück fanden wir schnell unseren Rhythmus. Zuerst konnten wir durch einen schönen Vorstoss von Fischer ausgleichen. Lange war das Spiel ausgeglichen und beide Teams hatten die eine oder andere Chance, in Führung zu gehen. In der 12. Minute gelang Emotion durch eine Unkonzentriertheit in unserer Defensive das erneute Führungstor. In der Folge konnten wir vor der Pause kein Tor mehr erzielen.

In der zweiten Hälfte lief es deutlich besser. Keine zwei Minuten nach der Pause konnte Pfiffner durch ein «Buebetrickli» das Spiel wieder ausgleichen. In der Folge übernahmen wir das Spieldiktat. Zwei Minuten nach dem Ausgleichstor konnte Lütolf mit einem Drehschuss die erstmalige Führung für den DT herstellen. Danach lief fast alles für uns. Innert weniger Minuten sorgten Lütolf, Müller und Pfiffner plus ein Eigentor des Gegners dafür, dass wir das Resultat klar zu unseren Gunsten ausbauen konnten. Trotz eines Gegentreffers liessen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und konnten durch Treffer von Hirschi und Fischer das Resultat auf 9:3 schrauben.

2. Spiel vs. Unihockey Wild Wings
Vor dem Spiel war die Ausgangslage klar: Wir gingen als Tabellenführer auf Platz 1 in die Partie, während der Gegner als Fünftplatzierter unbedingt Punkte brauchte. Trotzdem wussten wir, dass es kein Selbstläufer wird.

Wir starteten stark in die erste Hälfte: Pfiffner brachte uns mit dem 1:0 in Führung, und Fischer legte schnell zum 2:0 nach. Der Gegner blieb jedoch dran – Egli verkürzte, bevor Pfiffner erneut zuschlug. Danach trafen Althaus und Altwegg für das gegnerische Team, während Lütolf uns mit seinem Treffer im Spiel hielt. Kurz vor der Pause stellte Altwegg mit einem weiteren Tor das 4:4 her.

In der zweiten Hälfte blieb es ein offener Schlagabtausch. Altwegg und Egli brachten das gegnerische Team mehrfach in Führung, während wir durch Hirschi und später wieder Pfiffner dranblieben. Auch Küng traf in einer wichtigen Phase und hielt uns im Spiel. Für den Gegner waren zudem Althaus und Ausderau erfolgreich. Doch wir bewahrten am Ende die Nerven: Küng glich aus – und Pfiffner erzielte kurz vor Schluss den viel umjubelten Siegtreffer zum 10:9.

Am Ende war es vor allem unsere Mentalität als Team, die den Unterschied machte: Wir blieben geduldig, vertrauten einander in Drucksituationen und zeigten in den wichtigen Momenten eine geschlossene, starke Mannschaftsleistung. So verteidigten wir verdient unsere Spitzenposition

Herren 1- Subjektive Wahrnehmung und etwas Sprachlehre

Der Saisonstart des Herren 1 des DT Bäretswil verlief bisher nicht nach Wunsch. Einen Sieg konnte das Fanionteam noch nicht einfahren. Dies galt es an der 3. Runde auf dem Parkettboden in Oberbüren zu ändern. Die beiden Gegner erfreuten sich ebenfalls nicht über einen gelungenen Saisonstart und so war klar, dass es zwei Spiele mit hochmotivierten und konzentrierten Gegnern geben würde.

1. Spiel vs Blau-Gelb Cazis

Im ersten Spiel ging es gegen Blau-Gelb Cazis, welche bereits das erste Spiel des Tages klar gewonnen hatten und dabei nach zwei Minuten schon mit 3:0 gegen BĂĽrglen in Front lagen. So galt es, ein erneutes Startfurioso der BĂĽndner zu verhindern.

Kaum hatte der Schiedsrichter das Spiel angepfiffen, musste dieses auch schon wieder unterbrochen werden. Kuratle im Bäretswiler Tor musste seinen Finger verarzten lassen, zum Glück war es aber nur ein abgebrochener Nagel. Als es dann weiterging, starteten die Bündner prompt wieder wie die Feuerwehr und setzten Kuratle im Bäretswiler Tor unter Dauerbeschäftigung. In den ersten zehn Minuten zeigte dieser diverse bärenstarke Saves, und trotzdem stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 3:0 für die Cazner: zwei Drehschüsse und ein cool verwandelter Penalty führten dazu.

Von den Bäretswilern kam bis dahin noch zu wenig, auch wenn es ein paar Bemühungen gab, etwas nach vorne zu tun. Fortan konnte sich Bäretswil etwas mehr am Spiel beteiligen, Cazis liess aber nur sehr wenig zu und spielte über die gesamten 40 Minuten kontrolliert, konzentriert und nahezu fehlerlos. Trotzdem konnte Ganz G. in der 14. Minute den ersten Treffer für die Bäretswiler erzielen.

Bis zur Pause passierte nichts Nennenswertes mehr. Kurz nach Wiederanpfiff konnte Cazis den alten Vorsprung wiederherstellen, dies mittels einem feinen Chip über den Goalie. Bäretswil war aber in dieser Phase gut im Spiel, und Ganz J. erzielte mit einem Drehschuss aus der Distanz das zweite Tor der Bäretswiler.

Bäri wollte mehr, leider wurden sie durch eine streng gepfiffene Strafe wieder gebremst. Cazis erzielte im Powerplay das 5:2. Bäretswil war weiterhin bemüht und kam durchaus zu Möglichkeiten, doch entweder scheiterte man am starken Torhüter oder an sich selbst. Cazis dagegen spielte weiterhin solide und baute nach einem feinen Solo den Vorsprung auf 6:2 aus.

Bäretswil versuchte in den Schlussminuten mit vier Feldspielern noch das Ruder herumzureissen, doch es gelang trotz zahlreicher Schussversuche kein Tor mehr. Den Schlusspunkt durfte nochmals Kuratle setzen, mittels eines gehaltenen Penaltys.

2. Spiel vs. Wehntal-Regensdorf

In Anlehnung an den Austausch zwischen den beiden Spielen wird das 2. Spiel mittels Gedichts im Daktylus Stil geschrieben. (Danke Chat GPT fĂĽrs umschreiben)

Sie kannten ihn wohl, den Gegner aus Wehntal und Regensdorf,
die schnellen, die bissigen, flink wie der Wind.
Sie wussten: Da braucht es viel Laufkraft und Willen,
doch Fehler – ja Fehler – die finden sich bestimmt.

Die Halle erzitterte, als der Anpfiff erklang,
Regensdorf stĂĽrmte, mit Feuer im Blick.
Die Bären begannen noch suchend, noch tastend,
und liessen sich treiben vom fremden Geschick.

Viermal schon zappelte frĂĽh das Netz,
kaum acht Minuten – ein Sturzbach aus Toren!
Regensdorf jubelte laut, die Bären verstummten,
als hätte der Mut sie im Sturm verloren.

Doch Hoffnung verglĂĽht nie, sie lodert im Innern,
und Bäretswil stellte die Linien neu.
Ein wenig geordneter, kämpfender, klarer,
kam Leben zurück in das Team – und auch Scheu.

Chancen entstanden, doch Kälte, die fehlte,
vor dem Tor war der Mut nicht ganz rein.
Dann kam die Strafe der Regensdorfer, zu viele im Feld –
und Bäretswil durfte im Powerplay sein.

Wie rasch kam der Pass, wie präzise der Schuss,
da stand Meier G., der vollendete kĂĽhn!
Der erste Jubel, der hallte durch Reihen –
vier zu eins stand’s, und Hoffnung begann zu blühn.

Im Pausengang leise die Worte der Trainer:
„Zwei Linien, geschlossen, jetzt zeigen, wer wir sind.“
Sie kamen zurück – entschlossener, fester,
der Wille geweckt, im Herzen der Wind.

Das Spiel nun auf Augenhöhe, ein Ringen, ein Brennen,
vielleicht gar ein kleiner Vorteil für Bäretswil.
Doch Regensdorf fand wieder Spalten und Räume,
traf präzise, traf klug, traf mit Ziel.

Ein Freistoss, ein Powerplay, dann noch ein Konter,
die Scheibe im Netz, das Resultat schwer.
Sieben zu eins – doch die Bären gaben nicht auf,
sie kämpften, sie liefen, sie wollten noch mehr.

Doch Bitterkeit mischte sich leise ins Ringen,
denn Pfeifen erklangen, so mancher zu frĂĽh.
Ein Foul blieb ungehört, ein Pfiff kam zu hastig –
der Wind drehte scharf, wie ein Schwert in der Glut.

Zu oft, kaum gepfiffen, fiel kurz drauf das Tor,
als läge ein Fluch auf dem Bärenrevier.
Die Blicke zum Schiri, das Seufzen, das Fragen –
doch Antwort kam keine, nur Leere und Zier.

Da kam das Timeout, ein Griff in den Geist,
vier Feldspieler draussen, der TorhĂĽter raus.
Osterwalder traf – und wieder! – zweimal in Folge,
das Feuer entbrannt, die Halle ein Haus!

Dann Meier S. setzte den nächsten Stich,
zum vier zu sieben, die Hoffnung zurĂĽck.
Drei Tore in drei Minuten – welch Aufbegehren!
Ein Funken von Glaube, ein StĂĽck vom GlĂĽck.

Doch das Schicksal, es wandte sich wieder.
Ein Ball ging verloren, das Tor leer, der Schuss.
Acht zu vier stand’s – der Frust unermesslich,
der Schiri ermahnte, der Ärger war Schluss.

Zu viel Unmut, zu laut das Klagen,
der Captain musste zur Strafbank gehn.
Doch Bäretswil kämpfte, das Herz voll Flammen,
sie wollten noch einmal aufrechtes Stehn.

Ganz stĂĽrmte mit Kraft, vielleicht etwas zu wild,
stieĂź einen Gegner hart in die Bande.
Die Pfeife erklang – der Pfiff war gerecht,
auch wenn der Zorn blieb, in wilderem Brande.

Die letzten Minuten, ein Aufbäumen noch,
doch Regensdorf traf – zwei Tore zum Schluss.
Zehn zu vier stand am Ende die Zahl,
doch Zahlen erzählen nicht alles, zum Glück.

Die nächste Runde steht in drei Wochen zu Hause in Bäretswil an. Für die Bäretswiler geht es gegen den noch verlustpunktlosen Leader Mörschwil und gegen den UHC Elgg. Wie da der erste Sieg herausgespielt werden will, ist nun die Herausforderung für die Bäretswiler Mannschaft. Wie man so schön sagt: „Guter Rat ist teuer.“

2. Runde – Je (nur) einen Punkt gegen Davos und Hinwil


DT Bäretswil – Davos Unihockey 5:5 (4:2)

Bereits um 7:45 Uhr trafen die ersten Bäretswiler in Hinwil ein und mussten gar noch ein paar Minuten auf die Öffnung der Halle warten.
Um 9:00 Uhr waren dann alle richtig wach und starteten in eine ereignisreiche Partie.

Bereits in der 3. Minute wanderte ein Spieler des Aufsteigers aus dem Bündnerland auf die Strafbank, was Bäretswil innert Sekunden zur Führung zu nutzen wusste. Silas Meier konnte sich den ersten Treffer des Tages gutschreiben lassen. Nur 40 Sekunden später nutzten die Davoser einen Bäretswiler Ballverlust zum Ausgleich, und weitere 40 Sekunden später netzte Fabian Osterwalder erneut für die Bäretswiler zum 2:1 ein.

Bäretswil spielte mit breiter Brust nach vorne, und so legte Waebber für Silas Meier auf, der den Ball zum umjubelten 3:1 einhämmerte.
Die wenigen Zuschauer in der Halle sahen bis dahin eine attraktive Partie mit diversen Chancen und Fehlern auf beiden Seiten.
Eine solche Chance nutzten die Davoser dann per Ablenker zum 3:2-Anschluss.

Saves und Tricks auf beiden Seiten sorgten für gute Unterhaltung. DTB-Captain Waebber traf bereits zum 4:2, obwohl erst gerade die Sonne aufging und die Kaffeemaschine im Fairplay-Bistro noch am Aufheizen war. Es stand bereits der erste Pausentee an, und Bäretswil wäre gewillt und gut bedient gewesen, an die Leistung der ersten 20 Minuten anzuknüpfen.

Leider gelang dies nicht! Davos handelte sich zwar eine Strafe wegen Abstandsmissachtung beim Freistoss ein, doch diese konnte nicht ausgenutzt werden. So kam sogar Davos in dieser Phase zu guten AbschlĂĽssen, scheiterte jedoch am DTB-Schlussmann Huber. In der 27. Spielminute klappte es dann: Davos traf zum 4:3.

Momente später wanderte Gian Meier wegen eines Bodenspiels für zwei Minuten auf die Strafbank, was die Bäretswiler aber sauber herunterspielten – ohne Gegentreffer.

In der 34. Minute kam Osterwalder zu einem Abschluss und verwertete danach den eigenen Abpraller sehenswert zur 5:3-Führung. Der Zwei-Tore-Abstand hatte nur wenige Augenblicke Bestand, denn Gian Meier blieb im Forechecking der Davoser hängen, und die Bündner stellten auf 5:4.

Wer glaubte, dass der Wechselfehler der Davoser in der 39. Minute nun den Bäretswiler Sieg besiegeln würde, hatte sich leider verschätzt: Trotz Unterzahl trafen die Davoser rund 11 Sekunden vor der Schlusssirene noch zum 5:5-Ausgleich, was seitens Bäretswil zu dem einen oder anderen hängenden Kopf auf dem Weg zum Handshake führte.

So belohnten sich die Bäretswiler nur sehr bedingt für eine solide Leistung

DT Bäretswil – Emotion Hinwil 6:6 (2:4)

Was für ein Oberland-Derby! Schon ab der ersten Minute brannten beide Teams ein Feuerwerk ab: Fabian Osterwalder setzte früh ein Zeichen. Mit dosierter Härte zeigte er bereits in der Startminute, wie diese Partie aussehen könnte, und schulterte den Gegner beim Zweikampf über die Bande.

Auch DTB-Hüter Kuratle, frisch im Kopf nach USA-Aufenthalt, zeichnete sich kurz mal mit einem Dreifach-Save aus und stoppte damit den ersten gelungenen Ansturm der Hinwiler mirakulös. Dann schlug Gian Meier zu und eröffnete mit einem abgeklärten Schuss das Skore zum 0:1.

Nach den ersten drei intensiven Minuten beruhigte sich das Spiel etwas, beide Teams fanden ihren Rhythmus und in die Partie. In Minute 8 kam wieder Spannung auf: Hinwil brach über rechts durch die Abwehr, und Dennis Weissenberger konnte den Gegner nur noch von hinten am Abschluss hindern. Kuratle hätte die Szene wohl entschärfen können, dennoch entschied der Mann mit der Pfeife auf Penalty für Hinwil – der berüchtigte Mike mit der Rückennummer 66 verwandelte trocken ins obere rechte Eck zum Ausgleich.

Bäretswil zeigte sich danach sehr bemüht, übernahm zwar die Kontrolle, hielt den Ball über mehrere Blockwechsel. In dieser dominanten Phase führte ein technischer Fehler im Zentrum des Feldes zu einem überraschenden Ballverlust und ermöglichte den Hinwilern einen Konter, den diese eiskalt zum 1:2 nutzten. Die Halle tobte ob der erstmaligen Führung der Heimtruppe. Kurz darauf fasste Emotion eine Strafe – das Powerplay brachte Chancen, doch Osterwalder, Silas und Waebber scheiterten mehrmals mehr oder weniger knapp im Abschluss. Kurz nach Ablauf dieser Strafe wurde Ben Pfiffner rüde von den Beinen geholt – das nächste Powerplay stand bereits an. Erst verzogen Osterwalder und Waebber, doch dann legte Waeber auf, und Osterwalder vollendete zum 2:2-Ausgleich.

Die letzten Minuten vor der Pause hatten es in sich: Hinwil traf 30 Sekunden vor dem Pausenpfiff zum 2:3 – und legte sogar noch einen drauf. Ein Konter brachte das 2:4 fast mit dem Pausenpfiff. Bäretswil war nach diesem Doppelpack gerade etwas bedient, und die Stimmung zur Pause war spürbar angespannt.

Coach Jonathan Ganz fand in der Pause klare Worte: „Einfache Pässe, gute Laufwege, keine Sicht für den Torhüter und mehr Dynamik und Freude am Spiel!“ Mit breiter Brust startete Bäretswil in die zweite Hälfte. Hinwil versuchte bei eigenem Freistoss, auf vier Feldspieler zu wechseln, was sehr unkoordiniert ablief und zu einem unignorierbaren Wechselfehler und der damit verbundenen Strafe führte. Silas Meier nutzte die weitere Überzahl-Gelegenheit und hämmerte den Direktschuss zum 3:4-Anschluss in die Maschen.

Nur Momente später tat es ihm sein Bruder Gian Meier gleich und traf zum 4:4.

Die Derbystimmung erreichte ihren Kochpunkt, und das Spiel wurde härter, emotionaler. In Minute 28 schredderte sich Hinwil durch die Bäretswiler Abwehr und traf zum 4:5. Nur 11 Sekunden später folgte bereits das 4:6 – das zweite Hinwiler-Doppelpack der Partie.

Bäretswil schoss zwei Minuten später den vermeintlichen Anschluss durch Gian Meier, doch der Treffer wurde wegen eines Stockschlags annulliert.

In Minute 33 düpierte Silas Meier die gesamte Hinwiler Abwehr und traf solo zum 5:6. Bäretswil war wieder dran und arbeitete auf den Ausgleich hin. Doch in der 36. Minute musste Robin Weissenberger auf die Strafbank, doch die Bäretswiler Unterzahl-Box hielt stand und verhinderte den wohl entscheidenden Gegentreffer.

Wieder vollzählig machte Bäretswil mit vier Feldspielern alles – und wurde belohnt: Fabian Osterwalder traf 19 Sekunden vor Schluss zum 6:6-Ausgleich und jubelte, als gäbe es kein Morgen, und besiegelte die Punkteteilung. Ein emotionsgeladenes Derby, das mit einem Unentschieden endete, welches wohl keiner der beiden Mannschaften richtig gefallen mochte.

Herren 1 – Wir gewinnen fast immer fast

Matchbericht: Erste Meisterschaftsrunde des Herren 1 – DT Bäretswil

Am vergangenen Wochenende startete die erste Mannschaft des DT Bäretswil in die neue Meisterschaft. Mit Cevi Gossau und Löwen Bürglen warteten gleich zwei spannende Gegner auf uns.

Spiel 1: DT Bäretswil – Cevi Gossau 4:8

Zum Auftakt stand uns mit Cevi Gossau gleich der amtierende Schweizer Meister gegenüber – ein Team, das für seine Qualität und Effizienz bekannt ist.

Wir starteten konzentriert, kassierten aber bald das 0:1. Der Ausgleich gelang, doch bis zur Pause zeigte Gossau, vor allem in Person von Jason Abbühl seine Klasse und zog auf 4:1 davon. In der zweiten Halbzeit steigerten wir uns deutlich: aggressiver in den Zweikämpfen, besser im Spielaufbau und mit mehr Durchsetzungsvermögen. Wir konnten weitere Tore erzielen, doch eine Unterzahl brachte uns erneut ins Hintertreffen. Beim Stand von 3:6 versuchten wir mit einem vierten Feldspieler alles und konnten nochmals verkürzen, ehe Gossau mit zwei Treffern ins leere Tor den 8:4-Endstand fixierte. Trotz Niederlage war die Leistung in der zweiten Halbzeit und die kämpferische Einstellung ein positives Signal.

Spiel 2: DT Bäretswil – Löwen Bürglen 7:7

Im zweiten Spiel wartete mit Löwen Bürglen ein Gegner, gegen den wir uns einiges vorgenommen hatten. Doch der Start misslang: frühe individuelle Fehler führten zum 0:2. Danach fanden wir aber immer besser ins Spiel und dominierten die Partie über weite Strecken. In der Phase 3 gegen 3 waren wir klar überlegen und konnten bis acht Minuten vor Schluss auf 7:4 davonziehen.

Doch dann kam es zu einem Déjà-vu aus der letzten Saison: Unsicherheiten in Unterzahl, fehlende Konsequenz und etwas führten dazu, dass die Löwen Tor um Tor aufholten. Am Ende mussten wir uns mit einem 7:7 begnügen – ein verlorener Punkt über den sich niemand so richtig freuen konnte ausser natürlich die Gegner aus Bürglen.

Ausblick

Die erste Runde brachte also eine Niederlage gegen den Meister und ein Unentschieden gegen Löwen Bürglen – mit guten Ansätzen, aber auch wichtigen Lehren. Vor allem herauszustreichen ist die Leistung unserer jungen Spieler, welche viel Schwung und Torgefahr mit aufs Feld brachten und ihre Ambitionen definitiv angemeldet haben.

 Am Sonntag, 5. Oktober, in Hinwil geht’s weiter mit der zweiten Meisterschaftsrunde. Wir treffen um 9 Uhr auf den Aufsteiger Iron Marmots Davos. Ein Team, welches gespickt von ehemaligen NLB-Akteuren, bereits in der ersten Runde ihre Ambitionen angemeldet hat. Im zweiten Spiel treffen wir auf die Gastgeber aus Hinwil. Eine junge dynamische Truppe, welche zuhause sicher heiss darauf ist, im Oberland-Derby abzuliefern. Wir erwarten zwei spannende und ausgeglichene Partien und sind gewillt uns in jede Aktion reinzuhängen und um jeden einzelnen Punkt zu kämpfen! Wir freuen uns ĂĽber jede UnterstĂĽtzung vor Ort.

Herren 2: Erfolgreicher Saisonstart für DT Bäretswil

Am vergangenen Wochenende starteten wir in die neue Meisterschaft der 4. Liga Kleinfeld Unihockey. In der ersten Runde standen gleich zwei Spiele auf dem Programm – und beide konnten erfolgreich gestaltet werden. Mit einem klaren 5:1-Sieg gegen den UHC Schwarz Gelb Wetzikon sowie einem hart umkämpften 6:5-Erfolg gegen Emotion Weinfelden feierte das Team einen perfekten Auftakt.

Spiel 1: UHC Schwarz Gelb Wetzikon – DT Bäretswil 1:5

Wir starteten konzentriert in die erste Partie. Zwar ging Wetzikon früh in Führung, doch Aaron Hirschi sorgte postwendend für den Ausgleich. Danach übernahmen wir das Spieldiktat. Mit schnellem Kombinationsspiel und konsequenter Chancenverwertung konnten bis zur Spielhälfte weitere Treffer durch Hirschi, Josua Lütolf und Sascha Küng erzielt werden.

Im Schlussabschnitt kontrollierten wir das Geschehen und liessen defensiv kaum mehr etwas zu. Ben Pfiffner setzte mit zwei Treffern den Schlusspunkt und sicherte den ungefährdeten 5:1-Sieg.

Torschützen DT Bäretswil:
• 2× Ben Pfiffner
• 2× Aaron Hirschi
• 1× Sascha Küng
• 1× Josua Lütolf

Spiel 2: DT Bäretswil – Emotion Weinfelden 6:5

Das zweite Spiel des Tages entwickelte sich zu einem echten Nervenspiel. Wir erwischten den besseren Start und ging schnell in Führung. Manuel Ruff glich jedoch kurze Zeit später aus. In einer intensiven Partie mit vielen Zweikämpfen ging es hin und her – zur Halbzeit stand es 3:3.

Im zweiten Abschnitt schien das Spiel zu unseren Gunsten zu kippen: Wir nutzten zwei Chancen eiskalt und lagen zwischenzeitlich mit 3:5 vorne. Doch Weinfelden zeigte ebenfalls Kampfgeist. Zuerst brachte Severin Curiger sein Team wieder heran, ehe Aaron Hirschi den viel umjubelten 2 Tore Vorsprung erzielte. Knapp zwei Minuten vor Schluss war es erneut Manuel Ruff, der mit seinem zweiten Treffer das entscheidende 5:6 markierte. Mit vereinten Kräften brachte DT Bäretswil den Vorsprung über die Zeit und durfte sich über den zweiten Sieg im zweiten Spiel freuen.

Torschützen DT Bäretswil:
• 2× Josua Lütolf
• 1× Simon Fischer
• 1× Joel Müller
• 1× Adenilton Rocha de Sousa
• 1× Aaron Hirschi

Fazit

Mit zwei Siegen zum Auftakt ist DT Bäretswil optimal in die neue Saison gestartet. Während gegen Wetzikon spielerische Überlegenheit den Unterschied machte, bewies das Team gegen Weinfelden Kampfgeist und Nervenstärke. Mit dieser Mischung kann DT Bäretswil zuversichtlich in die kommenden Meisterschaftspartien blicken und befindet sich zwischenzeitlich auf dem 1. Rang in der Tabelle.

Herren 1 – Aus im Liga Cup – Die Tigers zeigen Bäretswil die aktuellen Grenzen auf

Im Ligacup-Duell zwischen DT Bäretswil und den Tigers Langnau zeigte sich einmal mehr, wie gnadenlos Effizienz im Unihockey sein kann. Trotz eines beherzten Auftritts und zahlreicher Chancen musste sich Bäretswil mit 5:19 geschlagen geben.
Von Beginn an ĂĽbernahmen die Tigers das Zepter und gingen bereits nach einer Minute durch S. Tanner in FĂĽhrung. Zwar gelang G. Meier in der 12. Minute der Anschlusstreffer zum 2:1, doch Langnau antwortete prompt und baute die FĂĽhrung bis zur ersten Drittelpause auf 5:1 aus.
Im zweiten Drittel setzte sich das Muster fort: Bäretswil kämpfte, kombinierte und erspielte sich gute Möglichkeiten – doch die Abschlüsse verfehlten oft das Ziel oder wurden vom überragenden Tigers-Goalie entschärft. Die Tigers hingegen nutzten ihre Chancen eiskalt und erhöhten bis zur zweiten Pause auf 11:3.
Auch im Schlussdrittel blieb das Bild unverändert. Zwar trafen G. Ganz und G. Meier nochmals für Bäretswil, doch Langnau zeigte sich weiterhin gnadenlos effizient. Besonders M. Gerber und N. Glauser stachen mit mehreren Treffern hervor. Die Schlussphase war geprägt von schnellen Kontern, dem Bäretswiler Versuch mit 4 Feldspielern mehr Druck zu erzeugen und präzisen Abschlüssen der Tigers, die das Spiel mit einem klaren 19:5 beendeten und verdient einen weiteren Schritt in Richtung Cupfinal machen.

Tigers Langnau – DT Bäretswil 19:5 (5:1, 6:2, 8:2)
Turnhalle Biglen, Biglen. SR Gyhr.
Tore: 1. S. Tanner (S. Siegenthaler) 1:0. 10. Y. Aeschlimann 2:0. 12. G. Meier 2:1. 14. S. Siegenthaler (M. Gerber) 3:1. 15. A. Jakob (D. Langenegger) 4:1. 17. S. Liechti (Y. Aeschlimann) 5:1. 22. Y. Aeschlimann (S. Tanner) 6:1. 22. Y. Glauser (S. FlĂĽhmann) 7:1. 27. M. Gerber 8:1. 30. J. Frejd (N. Glauser) 9:1. 31. Y. Webber (E. Meier) 9:2. 34. G. Meier 9:3. 38. J. Frejd (N. Glauser) 10:3. 40. J. Frejd (N. Glauser) 11:3. 47. G. Ganz (F. Osterwalder) 11:4. 48. M. Gerber 12:4. 50. M. Gerber 13:4. 52. S. Siegenthaler (Y. Glauser) 14:4. 54. S. FlĂĽhmann 15:4. 57. M. Gerber 16:4. 58. N. Glauser (M. Gerber) 17:4. 60. N. Glauser 18:4. 60. G. Meier (E. Meier) 18:5. 60. S. FlĂĽhmann 19:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Tigers Langnau. 1mal 2 Minuten gegen DT Bäretswil.

Herren 1 – Welcome to Paradise

Die Vorbereitungen

Ein passendes Datum mit einer allen genehmen Anspielzeit zu finden gestaltete sich gelinde gesagt schwierig. In WĂĽrenlos, dessen TV Heimrecht geniessender Gegner des DT Bäretswil war, fand bis Samstagabend das Dorffest statt („Have Fun“ lautet das vielsagende Motto! Aber als Hauptact am Freitagabend trat also tatsächlich Ĺ uma ÄŚovjek auf, eine Band, die ich gerne empfehle!) und so wurden zuerst einmal absurdeste Anspielzeiten vorgeschlagen, am Mittwochabend, am Dienstagabend, alles, bloss nicht am vorgegebenen Cup Wochenende – oder dann vielleicht schon am Wochenende, aber in Bäretswil?. Da der Mensch ja eigentlich dazu neigt, möglichst „ja“ zu sagen, war diese Zeit der Terminfindung auch fĂĽr unseren Team-Manager Osterwalder nicht einfach. Mal fĂĽr Mal musste er WĂĽrenlos wieder abberichten (Mitschuld daran trägt allerdings auch das undurchsichtige Hallenreservationssystem in Bäretswil: Es gibt einen Onlinekalender, der nichts taugt: Mal zeigt der „nicht reservierbar“ an und es stellt sich auf Nachfrage heraus, dass man sehr wohl reservieren kann. Ein anderes Mal zeigt die grĂĽne Farbe im System die VerfĂĽgbarkeit an und wenn man dann ein Heimturnier definitiv reservieren will, wird einem beschieden, der Termin sei ja in den Ferien und dann könne man die Halle sowieso nicht reservieren; vielleicht erleben einmal den Tag, an dem eine Turnhalle nicht mehr als Schulobjekt mit ausnahmsweisen Ausleihen an Vereine, sondern als Sportobjekt, das tagsĂĽber der Schule zur VerfĂĽgung steht, angesehen wird) und wir können nur ahnen, wie frustrierend die Suche nach Halle und Datum und Zeit fĂĽr den TV WĂĽrenlos war, deren Teammanagerin sich ihrerseits vielleicht ĂĽber die unsagbare Kooperationsverweigerung der Bäretswiler Gäste ärgerte.

Der Spielort

Wer WĂĽrenlos denkt, denkt Fressbalken. Vielleicht kommt einem auch das völlig offensichtliche und darum etwas wertlose (und in unserem Zusammenhang auch wirklich unangebrachte) Wortspiel mit WĂĽrdenlos in den Sinn. Diese zwei Assoziationen beruhen darauf, dass kaum einer die nette Gegend im Limmattal abseits der Autobahn kennt (ähnlich etwa, wie wenn Hawaiianerinnen und Hawaiianer aus ihren Flitterwochen in Las Vegas zurĂĽckkommen und sich schwören, nie nie wieder in die Lower 48 zu fahren, weil es dort ja schrecklich, d.h. wie in Las Vegas, sei). Tatsächlich wurden wir schon beim Eintreffen auf dem Schulhausplatz eines besseren belehrt. Die Dorfjugend genoss dort den ausklingenden Sommertag und wir traten ein in einen zeitlosen Raum: Die Mehrzweckhalle ist in einem Gebäude untergebracht, wie es wohl Mitte des letzten Jahrhunderts (zugegeben: jetzt ĂĽbertreibe ich, von Kunst- oder Architekturgeschichte verstehe ich nichts, ich korrigiere mich:), dessen Baujahr fĂĽr mich wie aus der Mitte des letzten Jahrhunderts aussah. Einmal eingetreten verströmte der Raum, die nette Atmosphäre eines Hauchs von Nichts. Kein Geruch – kein guter, aber auch kein schlechter, Keine Verzierungen, aber auch kein Gekritzel an der Wand, das verblasst oder ein Poster von der EM 2008, sondern funktionale Wände zur Raumbegrenzung, Treppen, die nach oben und unten fĂĽhrten und geradeaus der Zugang zur Mehrzweckhalle. Trotz dieser Schlichtheit drängte sich die Erkenntnis auf, dass die Innenarchitektur jĂĽnger sein muss als das Gebäude selbst. Und dass der Architekt des Umbaus nichts mehr beweisen musste, sondern sich darauf konzentrieren konnte, in den bestehenden Begrenzungen im Rahmen eines wohl nicht ĂĽppigen Budgets das beste herauszuholen. Dieser Eindruck bestätigte sich, beim Eintritt in die Halle. Sie ist in schlichtem Weiss gehalten, kein blendendes Schneeweiss, sondern ein bescheidenes weiss, dass ausdrĂĽckt: „Wir können es uns leisten, unsere Halle weiss zu streichen und wir mĂĽssen die Farbe auch nicht jedes Jahr auffrischen“. Dazu ein anthrazitfarbener Hallenboden mit allen wichtigen Markierungen und einer aufregenden Geschwindigkeit. Ein Boden mit Grip und doch können die TorhĂĽter blitzschnell verschieben. Kurz: Ein Boden, den man sich wĂĽnscht, und den andere Vereine sich mĂĽhsam mit dem Ausrollboden zu erwerben hoffen (und den Vergleich mit dem Bäretswiler Boden muss erst gar nicht gezogen werden). Bei Eintritt wurde man schliesslich mit dem Banner „Welcome to Paradise“ eines finnischen AusrĂĽsters begrĂĽsst. Abgesehen davon, dass ich meine, ein solches, vielleicht ja genau dieses, Banner sei in Arosa vor ĂĽber zehn Jahren (was fĂĽr ein Sommer in Arosa!) geklaut worden, liess es mich ins Nachdenken kommen: Was, wenn wir tatsächlich im Paradies gelandet sind? Was, wenn das Paradies vielleicht nicht die orgiastische Ăśppigkeit, nicht das Barocke ist, sondern einfach das, was man braucht? Dass wenn eh alles nie genug ist, vielleicht das Paradies darin besteht, dass es genug ist? Dass es fĂĽr einen gelingenden Unihockeyabend vielleicht nicht mehr braucht, als eine solche Halle, mit einem solchen Boden. Zwei Teams, die sich aneinander messen, bevor es nächsten Tag wieder ins Alltägliche zurĂĽckgeht. Wenn ich der TV WĂĽrenlos wäre, ich wĂĽrde die Mehrzweckhalle in „Paradies“ umbenennen. Aber vielleicht wäre genau das wieder ein Fehler: Die Erwartungen, die geweckt wĂĽrden, die Ăśberheblichkeit, die attestiert wĂĽrde, die Vergleiche zu anderen Hallen, die dann unausweichlich gezogen werden wĂĽrden. Darum: Mir bleibt die Mehrzweckhalle WĂĽrenlos sicher in guter Erinnerung, als ein zeitloser, schöner, ehrlicher Unihockeyort.

Mit grossem Besucheraufmarsch rechnete man indes nicht: Zehn Stühle wurden gezählt, und die Vermutung angestellt, vielleicht habe der TV Würenlos mit fünf Freundinnen/Ehefrauen/Partnerinnen gerechnet und dann für die Bäretswiler etwa dieselbe Rechnung aufgestellt. Etwas mehr Zuschauende waren dann doch am Spiel: Ein Bäretswiler Grüppchen aus vom Surseecup Zurückkehrenden Herren 2 Spielern und den einberechneten Partnerinnen und auch für Würenlos ein vielleicht etwas grösseres Grüppchen. Vom Hörensagen weiss ich, dass es auf der Tribüne nicht ganz so harmonisch zu und her ging, aber unten im Paradies war davon nichts zu spüren.

Das Spiel

Einen spannenden Bericht zum Spielverlauf zu schreiben scheint etwas müssig. Kurz: Bäretswil gewann das Spiel mit 18:3. Herauszustreichen ist besonders der Torhüter von Würenlos, Pascal Bächli, der Mal um Mal und über die gesamte Spielzeit hinweg mirakulös rettete: Weitschüsse, Querverlagerungen, 1:1 in allen Situationen mochte er den Bäretswiler Stürmern selbstbewusst entgegenzutreten. Trotzdem: Nachdem das Spiel knapp fünf Minuten ohne Tor auskam, stand es bereits nach dem ersten Drittel 9:1 für die Bäretswiler, die bei etwas reduzierter Torproduktion (der Grund dafür war zu grossen Teilen eben just jener Pascal Bächli) relativ mühelos (aber nicht etwa einsatzlos oder locker) die Oberhand behalten.

Der Schiedsrichter

Doch lieber noch ein paar Zeilen zum Unparteiischen. Seine Spielleitung ist kein Thema. Er war jedoch in mehrfacher Hinsicht interessant. So frĂĽh er vor Spielbeginn auftauchte, so schnell verschwand der nach dem Abpfiff in seiner Garderobe und war mit seiner Tasche schon auf dem Heimweg, als die ersten Spieler sich nach dem gemeinsamen Aufräumen zum Umziehen aufmachten. Begegnete ich dem Mann privat, wĂĽrde ich wohl ein lockeres, unkompliziertes Gespräch mit ihm fĂĽhren, vielleicht Tagesthemen besprechen und es alles in allem eine anregende Begegnung finden. So auch der Eindruck beim kurzen aber netten Gruss beim Vorbeigehen. Als er aber zum Anpfiff blies, wussten alle in der Halle, wer heute Abend das Sagen haben wĂĽrde. Ein gellender, nie enden wollender Pfiff tönte durchs Paradies und fortan war der Pfiff – war der Mann im Militär Feldweibel?- die Peitsche des Spiels. Gestreng schauend, manchmal bellend anweisend, hatte der Unparteiische die Wechselzone scharf im Blick und konnte auch von der Mitte aus sehen, wie die Bälle hinten absprangen. Den ganzen Abend gab es kaum Diskussionen oder gar Streitereien mit dem Schiedsrichter, der nicht nur der älteste Mann auf dem Platz, sondern vermutlich auch in der Halle war. Und doch dieser Strenge, dieses unerbitterlichen Pfeifens liess er dann doch ab und zu seinen Schalk durchblitzen. So etwa bei einem Penalty zu TorhĂĽter Kuratle: „Jetzt hast du auch mal Gelegenheit, dich auszuzeichnen“, nur leider blieb ihm diese Auszeichnung verwehrt…

TorschĂĽtzen und ihre Tore (in alphabetischer Reihenfolge)

Amweg, Oliver (TV Würenlos): Hatte seine Sternstunde im letzten Drittel: Zuerst verwandelte er den Penalty zum 15:3 (wobei dreschen, wohl das Stichwort wäre) und traf kurz vor Schluss noch die Latte

Brodbeck, Samuel (DT Bäretswil): Brodbeck musste sein Visier etwas einstellen bis ihm im letzten Drittel das Tor zum 17:3 gelang, dann aber unter grossem Jubel und sichtlicher eigener Erleichterung (und schön war das Tor!)

Ganz, Johnny (DT Bäretswil): Webber (kein Tor, aber doch Toppunktesammler mit fünf Assists, das heisst in den vierzig Minuten, in denen er spielte, war er an einem Drittel der Bäretswiler Tore beteiligt) hatte sich zentral vor dem Tor der Würenloser festgesetzt und zog die Aufmerksamkeit der Verteidigung auf sich, Ganz bot sich für einen kurzen Pass an und konnte zum 13:2 reüssieren (28:40).

Meier, Elia (DT Bäretswil): Das 2:0 nach 06:59 auf einen Pass aus der Ecke von Webber und das 7:0 nach 15:50 wieder auf Pass von Webber.

Meier, Gian (DT Bäretswil): Die Tore zum 5:0 (12:55) und zum 8:0 (16:51) jeweils das Zusammenspiel von Weissenberger und G.Meier, beim 5:0 war es ein direktes Zuspiel in die Mitte, beim 8:0 konnte er einen Abpraller verwerten.

Meier, Silas (DT Bäretswil): Realisierte drei Tore, beim Penalty scheiterte er an Torhüter Bächli. Das 3:0 (07:17) war ein Drehschuss, das 4:0 exakt fünf Spielminuten später entstand aus einem Pass von Osterwalder aus der Distanz. Beim letzten Tor des Abends, dem 18:3 (58:32) schliesslich spielte Osterwalder einen Pass von ganz hinten gerade durch die Mitte und fand dort S. Meier, der alleine vor dem Torhüter stand.

Moser, Micha (DT Bäretswil): Moser beschloss den Bäretswiler Torreigen im ersten Drittel, indem er einen Abpraller Weissenbergers blitzschnell verwerten konnte, 9:0 (19:29)

Osterwalder, Fabian (DT Bäretswil) : Osterwalder zeichnete sich fürs 6:0 (14:28) verantwortlich: S. Meier fand ihn in der Mitte, von wo er den Ball frei ins Tor hauen konnte. Das 16:3 (50:45) markierte das Ende der Hoffnungen auf einen Drittelsshutout von Bächli, Osterwalder schoss von aussen.

Pfiffner, Ben (DT Bäretswil) : Ganze vier Tore gelangen Pfiffner an diesem Abend: Zuerst das 1:0 (4:50) auf ein Zuspiel von E. Meier, kollektive Erleichterung, dass man Tore schiessen kann. Zehn Tore später das 11:2 (23:53), wo Pfiffner den Ball flach hielt und in dergleichen in die Ecke trieb. Das folgende 12:2 im einzigen Powerplay, S. Meier mit einer Querverlagerung und Pfiffner büschelte den Ball zuerst umständlich, bevor er ihn im Goal unterbrachte. Und schliesslich noch das 14:2, das Spektakuläre zum Abschluss. Pfiffner dribbelte sich hinter dem Tor durch und zog vor dem Torhüter vorbei und versenkte den Ball in der Ecke, 14:2 (30:16)

Schmandt, Simon (TV Würenlos): Hatte zwar sein Trikot zuhause vergessen, war aber im zweiten Drittel zuvorderst am Ball: Halb gestürchelt, halb vorgedrängelt, schmuggelte er den Ball zum 9:2 an Huber vorbei (20:36)

Städler, Christian (TV Würenlos): Ganz zum Schluss des ersten Drittels, Bäretswil wähnte sich schon fast mit einem 9:0 Vorsprung in der Pause, konnte Städler den Ball nach einer Querverlagerung an Webber und E.Meier vorbei im Bäretswiler Tor unterbringen (19:47)

Weissenberger, Dennis (DT Bäretswil): Weissenberger zog immer wieder die Aufmerksamkeit mit spektakulären Weitschüssen auf sich, die auch durchaus das Potential hatten, reinzugehen. Das 10:2 (23:46) spedierte er hoch ins Tor und das 15:2 (33:35) bei einem schnell ausgeführten Konter nach Zuspiel von und lautem Zurufen zu G. Meier.

Bäretswil: Huber, Kuratle; E. Meier, Pfiffner, Webber; Brodbeck, S. Meier, Osterwalder; Ganz, G. Meier, Moser, Weissenberger. Bäretswil ohne G. Ganz (Autopanne, Shoutout an den AdBlue Spezialisten bei der Garage!)

A-Junioren: Ostschweizermeister!

Endlich war es so weit, die lang ersehnte Ostschweizermeisterschaft war endlich da. Die Gegner in der Gruppenphase am Samstag waren beide neu fĂĽr uns.
Wir starteten gleich mit dem Heimteam aus Merenschwand. Das junge Team versuchte früh Druck auszuüben und so wurde die Startphase etwas hektisch. Doch nach einigen Minuten fielen unsere ersten Tore an diesem Turnier und wir gingen mit einer 4:1 Führung in die Pause. Nach der Pause spielten wir gleich dominant weiter und so war es ein klares Spiel zum Schluss. 8:1 gewannen die Bäretswiler.
Zwischen dem ersten und dem zweiten Spiel lag eine ungewohnt lange Pause, welche man jedoch gut gebrauchen konnte. Im zweiten Spiel trafen wir auf die Wild Dogs Sissach. Sissach war schon in ihrem ersten Spiel besonders stark im 4 gegen 3. So gingen sie auch in diesem Spiel oft auf 4 Feldspieler. Auch wenn dies manchmal unseren Spielfluss unterbrach, waren wir im 3 gegen 3 überlegen und lagen zur Halbzeit mit 6:1 vorne. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel etwas träge, aber wir verwalteten unseren Vorsprung sicher und gewannen 6:2.
Am Sonntag trafen wir im Halbfinal direkt auf den Mitfavoriten Gossau. Das Spiel war von Anfang an ein grosser Kampf. In der ersten Hälfte konnte sich kein Team so wirklich absetzen und es ging mit einem knappen 4:3 Vorsprung für uns in die Pause. Nach der Pause konnten wir Dank einigen guten Startminuten auf einen Dreitorevorsprung erhöhen. Es blieb aber trotzdem knapp und Gossau kam nochmals heran und erzielte 4 Minuten vor Schluss das 7:6. Doch wir verteidigten unsere Führung weiterhin gut und konnten so das Spiel gewinnen und in den Final einziehen.
Im Final wartete dann wieder das Heimteam, welches sich im Verlauf des Turniers gesteigert hatte. Nach der Nationalhymne und der Starting four ging das Spiel los und wir waren von Beginn an bereit. So gingen wir gleich in der ersten Minute in Führung. Das Spiel verlief ähnlich wie am Tag zuvor. Auch dieses Mal war der Pausenstand 4:1 für Bäretswil. Auch in der zweiten Hälfte hatte das Heimteam keine Lösungen und so gewannen wir auch das letzte Spiel der Saison und dürfen uns Ostschweizermeister 2025 nennen.

A-Junioren: Kampf um den Titel des Ostschweizermeisters

Nach dem mehr als souveränen Gruppensieg der A-Junioren in der Gruppe 7, steht am Wochenende vom 12. und 13. April die Ausmarchung um den Titel der Junioren A Regional Ost Meisterschaft an. Neben dem DT Bäretswil haben sich auch der UHCevi Gossau, der STV Berg (zweitplatzierter in der Gruppe 7), der UHC Eschenbach, Rambazamba Merenschwand und die Wild Dogs Sissach für das Finalturnier qualifiziert. Die zwei letztgenannten Teams werden am Samstag, 12. April um 14.00 und 18.00 Uhr Gegner der Bäretswiler sein. Am Sonntag finden dann die entsprechenden Final- bzw. Platzierungsspiele an.

Der DT Bäretswil hofft auf zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer, die das Team im Kampf um den Titel im aargauischen Merenschwand unterstützen. Besonders am Samstag um 14.00 Uhr wird ein grosser Zuschaueraufmarsch wichtig sein, wenn es gegen das Heimteam aus Merenschwand ernst gilt.

12. und 13. April 2025, Turnhalle G, 5634 Merenschwand