News
A-Junioren – 4. Runde
Für die vorletzte Runde der Hinrunde ging es nach Bronschhofen. Von der Tabelle her sollten die Spiele gegen den ersten Verfolger Mörschwil und die viertplatzierten Barracudas nicht gerade leicht werden. Wie wir schon gewohnt sind aus anderen Spielen in der Ostschweiz, spielten wir auch dieses Mal auf Parkettboden. In der Startphase des ersten Spiels gegen die Mörschwil Dragons agierten wir eher passiv und kamen nicht so gut in unsere Abschlusspositionen. Mit Ausnahme einiger Weitschussversuchen waren die Dragons jedoch nicht wirklich gefährlich und wir hatten das Spiel trotzdem mehr oder weniger im Griff. So gingen wir mit einer 3:0 Führung in die Pause. Nach der Pause kamen wir besser ins Spiel und wurden mutiger und effizienter. Die Mörschwiler begannen die Zweikämpfe härter zu führen, machten Fouls und holten Strafen. Da diese von uns sehr effizient ausgenutzten wurden und sie mit sich und dem Schiedsrichter am hadern waren, konnten wir schnell davonziehen und dieses Spiel klar mit 11:1 für uns entscheiden. Im zweiten Spiel gegen die Barracudas hatten wir leider einen ähnlichen Start und gingen sogar zwischenzeitlich mit 0:1 in Rückstand. Wir konnten uns jedoch noch in der ersten Hälfte fangen und gingen mit einer knappen 3:1 Führung in die Pause. Wie schon im ersten Spiel zeigten wir in der zweiten Hälfte eine deutliche Steigerung. Wir liessen den Ball viel besser laufen und wurden effizienter. So war auch das zweite Spiel am Schluss sehr klar und wir gewannen verdient mit 12:2.
Herren 1 – Homerun
Über die Heimturnierorganisation anderer Teams herzuziehen und zu schnöden ist eine Sache (man erinnert sich an die Elgger Sardinenbüchse oder das Badener Hallenbad), es selbst dann besser zu machen und das Spielerlebnis (die Game-Experience) für Gegner und Zugewandte möglichst angenehm zu gestalten – immer unter dem Vorbehalt, dass man mit der vorhandenen Infrastruktur zurechtkommen muss, eine ganz andere! Auch wenn der Titel („Homerun“) all jenen, die nicht zu den Gotthard Hörern gehören, andeutet, wir hätten in Bäretswil amerikanische Verhältnisse, so muss hier klargestellt werden: Wir haben noch Luft nach oben: Keine Kissingcams, kein Tailgategrillieren (ist aber schonmal vorgekommen), kein Jumbotron mit krassem Einlaufintro (aber immerhin ein neuer Monitor zur Anzeige der Resultate) und kein Maskottchen, das alle herzlich umarmt. Bleiben wir gleich bei den akuten Defiziten dieser Heimrunde: Zwar waren die Garderoben dieses Jahr korrekt angeschrieben und der mittelmässige Platz wurde gerecht unter den Teams aufgeteilt. Aber dass es den Bäretswilern (aka „uns“) nicht möglich ist im Jahr 2024 mit einem Drucker aufzuwarten und die Garderoben entsprechend zu etikettieren, bestätigt alle Vorurteile gegenüber dem Zürcher Berggebiet (immerhin war die Handschrift leserlich). Auch ist die Bäretswiler Halle weitestgehend von Beton geprägt, hier wäre innendekoratorisch sicher noch viel Luft nach oben. Und als ob das nicht genug wäre, schneite uns auch noch der OGR, der Online Game Report, von Swissunihockey rein, der seit 16.11. also seit zmittst in der Saison, Standard ist. Die willkommene Digitalisierung (inkl. Einscannen des unterschriebenen Spesenzettels und dann per E-Mail einsenden) wollte Bäretswil als erster Austragungsort in der 1. Liga KF Gruppe 2 natürlich nicht verschlafen haben, weshalb sich ein Teil des Vorstands auch noch drei Tage vorher zu einer Notfallsitzung traf (ausgelöst durch die Nachricht: „hat jemand von euch die Rundenblätter zugeschickt bekommen?“…). Fast alles klappte, dass irgendjemand ein Spiel zu früh finalisierte und das Resultat erst nach dem Anruf bei der Notfallhotline eingetragen werden konnte, war zum Glück die einzige Panne an diesem Spieltag.
So genug das eigene Netz beschmutzt! Was auch erwähnt sein darf: Die Drehung des Spielfelds um 90° ermöglichte nicht nur mehr Sturzraum, sondern auch ein Einspielfeld, das kaum in Konflikt mit dem Spielgeschehen kommt und die Gelegenheit Zuschauerinnen und Zuschauer näher ans Feld zu lassen, was besonders uns als Heimteam stimmungstechnisch sehr zuträglich war. Das Bistro war wieder gut ausgestattet und zur Lektüre lag der diesjährige Season Guide frisch ab Presse auf (inkl. kleinem Centerfold). Die Spiele konnten also beginnen!
Für die letzte Runde im Jahr 2024 standen zwei wegweisende Spiele für die Bäretswiler an: Gegen die beiden Tabellenschlusslichter Niederwil und Regensdorf musste man Punkte sammeln, um weiterhin auf Playoffkurs zu bleiben. Doch wer die Liga schon länger verfolgt weiss: Diese beiden Teams sind nicht klassische Liftmannschaften, die sich immer nur um die letzten Plätze rangeln. Im Gegenteil! Vor der Saison hätte man beiden durchaus zugetraut auch um Platz 3 und 4 mitzuspielen. Regensdorf steht auch nicht umsonst im Cuphalbfinal! Entsprechend wusste man auf Bäretswiler Seite, dass das Heimturnier kein Schaulaufen würde, sondern im besten Fall zwei Spiele, die mit viel Einsatz und Spielfreude gewonnen werden konnten.
Das Spiel gegen Niederwil begann auf beiden Seiten zögerlich abtastend. Die Bäretswiler waren sich das breite Feld in der eigenen Halle nicht gewohnt (ein Schiedsrichter hatte frühmorgens interveniert und verlangt, dass das Feld von den maximal 14m auf unzulässige 14.5m verbreitert würde). Aber immerhin: Der Ball zirkulierte relativ gut in den eigenen Reihen und die wenigen Drucksituationen Niederwils wurden in den Anfangsminuten konsequent abgelaufen. Solides Unihockey, nicht mehr, nicht weniger. Eine solche Situation führte dann auch zum ersten Treffer. Mit einer klassischen Interception (um nach dem Titel auch noch eine zweite unpassende Analogie aus einer US-amerikanischen Sportart zu bemühen) gelangte S. Meier an den Ball, wechselte blitzschnell in die Vorwärtsbewegung und verlagerte auf Webber. Dieser jedoch – zur Überraschung S. Meiers – ist ein Rechtsausleger und musste den ihm auf links zugespielten Ball zuerst zurechtbüscheln, bevor er ihn mit einem Flachschuss im Tor unterbringen konnte. Inspiriert von S. Meier und Webber ging der dritte Block im Einsatz darauf ans Werk. G. Ganz bediente Fischer, der, wieder tief, den Treffer zum 2:0 erzielte. Nun war auch etwas mehr Energie auf Bäretswiler Seite zu spüren, die zwei Treffer hatten gutgetan. Der Energieschub währte indes nicht lange. Sehr bald darauf wurde das Spiel wieder etwas träger, zwar spielte man weiter oft solid und Huber im Tor griff jeweils erfolgreich ein, wenn es nötig war, doch eine wirkliche Spielfreude vermisste das heimische Publikum leider. Es war als ob man unter einer Lethargie litte, als hätte der November, der sich an diesem Sonntag so gar nicht typisch regnerisch-neblig zeigte, sondern vielmehr in seiner sonnig-schneereichen Version, doch Spuren in den Bäretswiler Seelen hinterlassen, die sich wie Gewichte an ihre Gemüter hängten. Zu sagen, dass das Spiel dahinplätscherte wäre daher zu freundlich, zu verspielt. Vielmehr schleppte es sich dahin, kaum auf der Bank, sackten die Spieler in sich zusammen – trotz 2:0 Führung und trotz aller redlicher Versuche es auf dem Feld wirklich gut zu machen. Auch ein relativ hoher Wechselrhythmus half wenig, zusätzlich Energie reinzubringen. Einziger Lichtblick in der ersten Hälfte war in der 18. Minute Webber, der Brodbeck bediente. Dieser setzte mit einem sehenswerten Drehschuss den Ball unter die Latte zum 3:0 für Bäretswil. Der kurzfristige Plan war nun diese Führung bis zur Pause zu behalten, um dann noch Impulse für die zweite Hälfte zu gewinnen, denn ein drei Tore Vorsprung schmilzt bekanntlich in der zweiten Hälfte gerne hin wie Softeis im Petcopark. Aber halt! Ich presche schon zur Pause vor. Doch noch etwas geschah in Hälfte 1! In der 20. Spielminute blieb G.Meier an der Bande einen Moment zu lange und ungeschickt stehen und fällte dabei einen Niederwiler so offensichtlich, dass eine zwei Minutenstrafe die unweigerliche Konsequenz sein musste. Die ersten Sekunden dieser Strafe, konnten die Bäretswiler unbeschadet überstehen und sogar noch auf drei Feldspieler wechseln, bevor die erste Hälfte endlich abgepfiffen worden war.
In der Pause wurde kurz angesprochen, was angesprochen werden musste: Solide, nicht mehr, nicht weniger.
Der Einstand in die zweite Hälfte gelang – trotz Boxplay – nach Mass. S. Meier und Brodbeck gelangten sofort in Ballbesitz und wussten diesen so geschickt zu verteidigen, dass am Ende sogar noch ein Abschluss Brodbecks drinlag, dieser blieb am Torhüter hängen, insgesamt hatte man nun aber schon fast dreiviertel der Strafe überstanden. Doch dann gelang es Niederwil doch noch, sein Powerplay ordentlich aufzuziehen und seinen ersten Treffer in der Partie zu erzielen. Es kam noch dicker: Nur zwei Minuten später wurde Niederwil ein Penalty (Täter J. Ganz trottete schon reuig zur Strafbank) zugesprochen: Die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Huber im Tor markierte jedoch Präsenz und zwang den Niederwiler dazu den Ball backhand flach abzugeben und den Versuch neben das Tor zu setzen. Der Weckruf, dass es jetzt höchste Eisenbahn wäre, etwas für den eigenen Vorsprung zu tun, verhallte jedoch ungehört. In der zweiten Hälfte konnte Niederwil mehr zwingende Aktionen für sich beanspruchen, Huber wurde je länger, je mehr gefordert. Auf der anderen Seite zeigte die Bäretswiler Offensive durchaus kreative Ansätze, doch die liebe Energie war nicht so richtig vorhanden (oder das, was man manchmal als Spielfreude bezeichnet). Ein Lichtblick in dieser Hinsicht war die 31. Minute: Schmitter kämpfte an der Bande in der Niederwiler Zone um den Ball und schaffte es, diesen in die Mitte zu befördern, ins spielerlose Niemandsland: Auftritt G. Meier – oder besser Antritt G. Meier: Als hätte ein Düsenjet den Nachbrenner eingestellt rauschte er auf den Ball zu und dreschte ihn mit derselben Energie kompromisslos und ohne den geringsten Zweifel an seinem Erfolg hinter dem Niederwiler Schlussmann ins Tor zur 4:1 Führung. G. Meier, der übrigens das ganze Spiel durch seinen Ärger darüber, dass die Energie fehlte, nicht hinter dem Berg hielt, zeigte hier eindrücklich, was Energie heisst und wie sie erfolgreich umgewandelt wird. Doch auch das Gegenteil war der Fall: Beim Spielaufbau in der 32. Minute war Osterwalder für einen kurzen Moment nicht bei der Sache oder richtig am Ball und verlor ihn, unmittelbar vor dem eigenen Tor, an die Niederwiler Offensive. Hubers doppeltes mirakulöses Eingreifen verhinderte den Treffer, doch Niederwil blieb in Ballbesitz, liess den Ball einmal rotieren und liess die schon verwirrte Bäretswiler Defensive auseinanderbrechen und dann folgte der Abschluss zum 4:2. Niederwil ergriff die Gelegenheit zum Wechsel im Spiel auf 4:3. Dieses Konzept hatte Erfolg. Innert kürzester Zeit vermochte es durch zwei Treffer das Spiel auszugleichen, Bäretswil konnte kaum etwas dagegenstellen (mal abgesehen von den Chancen, den Ball ins leere Tor zu verfrachten oder alternativ den Ball in den eigenen Reihen kurz zirkulieren zu lassen, beides liess man aus). Wenig verwunderlich deshalb, dass Niederwil sich mit einem Punkt nicht zufrieden geben wollte: Trotz ausgeglichenem Spielstand bestellten sie im Ballbesitz wieder ihren Torhüter vom Feld und stellten sich fürs 4:3 auf. Bäretswil war nun etwas besser angepasst und Niederwil vielleicht trotz der Aussicht auf einen Sieg etwas vorsichtiger geworden. Nach einem langen Einsatz in der Abwehr hatte S. Meier in der letzten Minute dann aber doch noch den richtigen Riecher und passte einen Ball goldrichtig ab (wieder eine Interception, so schön schliesst sich der Kreis), erwischte den Niederwiler Verteidiger zwischen den Beinen und bejubelte unter grossem Applaus des Heimpublikums den Treffer zum 5:4. Noch knapp 40 Sekunden waren zu spielen und Bäretswil gelangte bald nach dem Bully wieder in Ballbesitz. Im Nachhinein war der Entscheid G. Meiers, sich von hinter dem Tor durch die anrückenden Gegner durchzutanken, wohl höchstens der zweitbeste, noch einmal abzudrehen und sich eine bessere Auslösung zu suchen, hätte wohl mehr Zeit gespart und weniger Nerven gekostet. Aber etwas Spannung muss ja sein. Also raus vors eigene Tor, Ball verlieren, Freistoss gegen sich kassieren und wieder war Niederwil in bester Ausgangslage für den Ausgleich. Ein letztes Mal warfen die Bäretswiler Verteidiger alles in die Abwehr und konnten zusammen mit dem ausgezeichnet aufspielenden Huber den Ausgleich noch einmal verhindern. Grosse Erleichterung beim Abpfiff und Jubel über zwei Punkte. Solid. Nicht mehr, nicht weniger.
Das Spiel gegen Regensdorf stand unter ähnlichen Vorzeichen wie das Rencontre mit Niederwil. Im Gegensatz zum ersten Spiel brachte Bäretswil aber viel mehr Energie aufs Feld und konnte auch die gefährlichen Drehschüsse der Wehntaler konsequent abblocken. Die Energie zeigte sich aber auch in Momenten, wo etwas Mässigung hilfreicher gewesen wäre. So spedierte G. Ganz einen Ball in der eigenen Zone über die Bande. Im anschliessenden Freistoss hielt die Mauer nicht ganz dicht (oder anders gesagt, Regensdorf fand die Lücke und traf sie) und so geriet der DTB schon nach kurzer Zeit in Rückstand. Doch die Energie zeigte sich auch auf der gegenüberliegenden Seite: Dort markierte G. Meier derart stark Präsenz im gegnerischen Slot, dass er als einziger die Übersicht über den Ball behielt und das Spiel in der 8. Minute wieder ausgleichen konnte. Doch nur wenige Sekunden verstrichen und kurz nach dem Bully erhielt Regensdorf nach einem Stockschlag wiederum einen Freistoss zugesprochen. Dieser, zentral ausgeführt, fand wieder einen Weg durch die Mauer und ins Tor zur erneuten Regensdorfer Führung. Entsprechend tief war wohl die Erwartung des Publikums (das sehr zahlreich und auch lautstark war) als Regensdorf zum dritten Mal innert kurzer Zeit einen weiteren Freistoss zugesprochen bekam. Doch Bäretswil war dieses Mal bereit. Der Freistoss blieb in der Mauer hängen, so dass G. Ganz sofort einen Konter starten konnte, der Schuss prallte vom Torhüter ab, doch Bruder J. Ganz war bereits für den Abstauber zur Stelle und glich die Partie erneut aus. Und nur wenige Augenblicke später hätten die Bäretswiler um ein Haar erneut gejubelt, als wieder J. Ganz einen Ball an den Pfosten setzte. Was sich – trotz der Energie – aber im Spiel der Bäretswiler bemerkbar machte, waren die wenigen Auslösungen, die ankamen. Das Spiel war geprägt von Einzelaktionen und Zweikämpfen, obwohl man auf dem breiten Feld nun wahrlich genug Platz für Bewegung und freien Raum gehabt hätte. So endete die erste Hälfte in einem durchaus gerechtfertigten Unentschieden.
Nun war es aber so, dass Regensdorf unbedingt von den Playoutplätzen wegkommen will und Bäretswil sich unbedingt auf den Playoffplätzen halten will. Ein klassischer Zielkonflikt, der in dieser Partie leider nur einseitig beantwortet werden konnte. Auf Bäretswiler Seite einigte man sich in der Theorie darauf, dass man mit weniger Einzelaktionen wohl erfolgreicheres Unihockey würde spielen können und einigte sich darauf, dies in der Folge auch umzusetzen.
Vorab: Es gelang nur zum Teil. Ohne im Folgenden jede Szene zu schildern, sei einfach pauschal gesagt: Stellen sie sich beim Lesen immer wieder vor, dass es unzählige Situationen gab, in denen man den Ballbesitz lieber aufgab, als den Ball noch einmal in die eigene Zone zu schicken oder einen Abschluss zu riskieren.
Aber nun zu einem gelingenden Beispiel. S. Meier spielte hinter dem Tor Webber an, dieser zögerte nicht lange und schoss, quasi parallel zum Tor den Ball an des Torhüters Maske, von wo jener wie bei einem Kopfball ins Tor zurück spickte. Je nach Perspektive ein sehr schönes oder eher hässliches Tor. Aber es war der erste Führungstreffer für Bäretswil in der Partie. Nur Sekunden später zog Regensdorf von weit hinten einen Schuss auf und die Bäretswiler Defensive stand so ungünstig, dass sie Torhüter Kuratle bis in der letzten Sekunde die Sicht auf Ballabgabe und Schuss nahm, so dass dieses Mal Regensdorf den Ausgleich erzielen konnte. Kein Team konnte so richtig davonziehen, das machte die Partie spannend, aber gleichzeitig auch mühsam, an den Kräften zehrend. Zwar fiel bald einmal der Treffer zum 4:3. Webber und S. Meier waren in der Defensive nicht richtig abgestimmt, keiner von beiden – obwohl nah beim Spieler – deckte die gefährliche Vorhand ab – und es stand 4:3 für Regensdorf.
Erst ein Penalty brachte die endgültige Wende: Captain Webber durfte antreten und verwandelte den Versuch – in gewohnter Manier ist man fast versucht zu sagen. Jetzt ging es endlich aufwärts für Bäretswil: Osterwalder stach einen Ball bei den Regensdorfern ab und brachte in postwendend (was für ein schöner Ausdruck, von dem ich keine blasse Ahnung habe, was er eigentlich bedeutet) vors Tor zum dort bereits eifrig aufwartenden Pfiffner. Dieser konnte dann die 5:4 Führung herstellen und in den anrückenden letzten fünf Minuten machte sich Bäretswil wieder auf ein Spiel in Unterzahl – wegen eines gezogenen Torhüters auf Regensdorfer Seite – gefasst. Doch Regensdorf war vom Timing her auch nicht auf der Höhe. In der 35. Minute wurde G. Meier derart hart angegangen, dass eine Strafe folgte. Das Powerplay darf als „durchzogen mit gutem Ende“ bezeichnet werden. Webbers Versuch eines hohen Balles auf G. Ganz beim Slot wurde etwas ungewollt zum 6:4 Treffer, auf der Uhr waren nun noch drei Minuten angezeigt. Drei Minuten, deren Zeit effektiv bemessen wird, reicht locker für zwei Tore. Deshalb Regensdorf wieder mit vier Feldspielern im Angriff. Doch bevor überhaupt eine gefährliche Situation entstehen konnte, wurde bei einem Gegenangriff Bäretswils G. Ganz von den Beinen geholt und dieses Vergehen richtigerweise mit einer weiteren Strafe gegen Regensdorf bestraft (hier – G. Ganz bejubelte den Entscheid wie ein Tor- , wie auch als Moser den Ball nach einem Pfiff über die Bande wegschlenzte, hätte der Schiedsrichter wohl auch zu Recht gegen Bäretswil eingreifen können). Nun galt es für Bäretswil mit Zwei Minuten zwei Sekunden auf der Uhr eine Zwei-Minuten Strafe herunterzuspielen. Geschickt liess man den Ball im Powerplay rotieren, vor, zurück, links, rechts. Doch 30 Sekunden vor Ablauf der Strafe war die Gelegenheit dann doch zu gut. Webber konnte Osterwalder quer vor dem Tor bedienen und Osterwalder – trotz der Angst den Ball nicht zu treffen – reüssierte und traf zum 7:4. Die letzten 30 Sekunden konnte Regensdorf zwar noch einmal in Vollbesetzung antreten, es reichte aber nicht mehr und Bäretswil konnte zum ersten Mal in dieser Saison, vor einem tollen Heimpublikum, mit der vollen Punkteausbeute den Sonntagabend geniessen. Homerun!
Bäretswil: Huber, Kuratle; G.Meier, Osterwalder, Pfiffner, Schmitter; Brodbeck, S. Meier, Webber, Weissenberger; Fischer, G. Ganz, J. Ganz, Moser. Bäretswil ohne E. Meier (abwesend/ Coaching Spiel 2)
A-Junioren – 3. Runde
In der 3.Runde der A-Junioren ging es nach Jonschwil. Da es keine Einspielhalle gab, mussten wir beim Aufwärmen etwas improvisieren. Im ersten Spiel gegen den neuntplatzierten UHC Elgg merkte man dies nach einigen Minuten kaum mehr. Wir konnten schnell zu einigen Toren kommen und kontrollierten das Spiel. Zur Pause waren wir mit 10:1 vorne. In der zweiten Hälfte ging es dann ähnlich weiter und so gewannen wir mit 21:3. Trotz des sehr erfreulichen Resultates müssen wir zugeben, dass es noch nicht unser bestes Unihockey war.
Unser zweiter Gegner war der UHC Wild Pigs. Nach kurzem Abtasten in der Startphase konnten wir auch im zweiten Spiel des Tages die Spielkontrolle übernehmen und in Führung gehen. Obwohl der Gegner offensiv stärker war, konnten wir zur Pause die Null halten waren 5:0 vorne. Dies war auch über lange Zeit in der zweiten Hälfte der Fall bis die Wild Pigs gegen Ende des Spiels nochmals aufdrehten und das eine oder andere Tor erzielten. Alles in Allem gewannen wir jedoch hochverdient mit 12:3 und konnten den Matchtag auch noch gut beenden.
Herren 1 – Einmal „klassisch Bäretswil“, bitte!
Bei strahlend schönem Wetter zur Mittagsstunde versammelte sich das Fanionteam von Bäretswil auf dem altbekannten «Lettenparkplatz». Ein Ort, an dem sich Kinder zum Skaten treffen, Besucher für einen schönen Sonntagsspaziergang ihr Auto abstellen oder die berühmt-berüchtigte Bäretswiler-Viehschau einmal im Jahr stattfindet. Die Autos wurden geladen und die Reise nach Elgg konnte starten. Das anfänglich herrliche Sonnenwetter wich spätestens ab der Überquerung des Girenbads einer milchigen, weissen Nebelsuppe. Licht und Schatten waren folglich die treuen Wetterbegleiter an diesem Sonntag. Später sollte sich zeigen, dass das Wetter doch einiges mit den Spielen der Mannschaft gemeinsam hat.
Auch in diesem Jahr überzeugte die topmoderne Infrastruktur in der Turnhalle Ritschberg die Spieler und Zuschauer mit einem herausragenden Design und grossen, weitläufigen Verweilungsflächen. Ein Traum für jeden Unihockeyspieler und Fan. Hohe Luftfeuchtigkeit (immerhin hat es nicht von der Decke getropft wie in Baden), eine Toilette pro Geschlecht, zwei Garderoben für 10 Mannschaften, 50 cm Sturzraum in der Halle, schreckliche Akkustik und last but not least ein doch eher unangenehmer Hotdog-Geruch in der ganzen Anlage. Beste Voraussetzungen also für faire, aber trotzdem intensive Spiele.
Spiel 1 DT Bäretswil : UHC Löwen Bürglen 6:6
Bäretswil zeigte einen kontrollierten Start in die erste Partie des Tages. Der Ball zirkulierte gut in den eigenen Reihen und man hatte einen guten Zug aufs gegnerische Tor. Im ersten Powerplay des Tages reüssierte Osterwalder mit einem satten Schuss in den oberen rechten Winkel. Im Anschluss erarbeiteten sich die Bäretswiler immer wieder gute Chancen, welche aber nicht in Tore umgemünzt werden konnten. S. Meier durfte nach einem Stockschlag auf der Strafbank Platz nehmen und Bürgeln ihrerseits ein erstes Mal im Powerplay aufspielen. Das Boxplay um Brodbeck und G. Meier stand jedoch sehr gut und konnte den Ball abfangen. G. Meier kontrollierte den Ball blitzschnell und versenkte den Ball eiskalt zum 2:0. Nach dem überstandenen Boxplay konnten die Bären nach einem sehenswerten Pass von E. Meier auf Schmitter die Führung sogar auf 3:0 erhöhen. Der Rest der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. Das Tempo wurde ein wenig reduziert, man fühlte sich vielleicht ein wenig zu wohl und wurde dafür eiskalt mit dem 1:3, dem 2:3 und letztendlich dem 3:3 kurz vor dem Pausenpfiff bestraft.
Nach der Pause begann das Spiel also wieder bei null. Bäretswil kontrollierte das Tempo, übernahm sofort wieder das Spieldiktat und zog durch zwei Tore von S. Meier und einem von Osterwalder auf 6:3 davon. Die Löwen aus Bürglen setzten zunehmend Druck auf und liessen den Bäretswilern keine ruhige Sekunde. Immer wieder schlichen sich dadurch kleine Fehler ein, welche in Ballverlusten und gefährlichen Abschlusspositionen endeten. In den letzten vier Spielminuten gab Bäretswil den Vorsprung leichtfertig her, indem man sich das Leben mit dem Ball in der eigenen Reihe immer wieder selbst schwer machte und fahrlässig und unkonzentriert agierte. Dazu kam noch, dass man offensiv schlicht einfach zu viele Torchancen ausliess. So endete das Spiel mit einem doch sehr enttäuschenden 6:6 aus Sicht der Bäretswiler.
Spiel 2 DT Bäretswil : Emotion Hinwil-Tann 4:3
Im zweiten Spiel des Tages stand das Oberland-Derby auf dem Programm. Man war bestens auf den Gegner eingestellt und beide Teams wussten, was sie erwarten konnten. Der Start ins Spiel gelang den Bäretswilern nicht wunschgemäss. Nach einem Ballverlust in der Offensivbewegung geriet man mit 0:1 in Rücklage. Bereits früh im Spiel waren viele Emotionen mit dabei und es gab immer wieder kleiner Diskussionen und unnötige Fouls. In einem ersten Powerplay blieben die Bäretswiler ohne Erfolg, da der Goalie von Hinwil eine Parade nach der anderen zeigte. Vor der Pause konnte Osterwalder mit einem Schuss in den Winkel die Partie ausgleichen.
Auch in der zweiten Spielhälfte ging es drunter und drüber. Es war sehr hitzig, laut und hektisch in der Halle. Egal ob für Spieler, Spielsekretär, Zuschauer oder Schiedsrichter, unter diesen Umständen war es wirklich enorm schwierig einen kühlen Kopf zu bewahren. Emotion ging durch einen Freistoss wieder in Führung. Im Anschluss startete ein langer, intensiver Abnützungskampf. Hinwil versuchte bei Freistössen oder Ballbesitz hinter dem Tor der Bäretswiler den Goalie rauszunehmen und sich freie Abschlusspositionen zu erspielen. Dies misslang jedoch bei einem Versuch und E. Meier konnte den Ball im leeren Tor unterbringen. Somit war das Spiel wieder ausgeglichen. Bäretswiler scheiterte auch in der zweiten Hälfte immer wieder am stark agierenden Torhüter der Hinwiler. Erst 6 Minuten vor Schluss konnte Bäretswil einen Auslösungspass der Hinwiler abfangen und durch Osterwalder das 3:2 markieren. Der Jubel kannte keine Grenzen.
Leider hielt die Freude nicht lange an und kurze Zeit später musste man den Ausgleich zum 3:3 hinnehmen. Bäretswil drückte jedoch weiter aufs Gas und versuchte einen Abschluss im Tor unterzubringen. Dies gelang S. Meier durch einen satten Drehschuss drei Minuten vor Schluss. In den letzten Spielminuten verstand man es besser als im ersten Spiel den Ball in den eigenen Reihen laufenzulassen und hatte sicherlich ab und zu auch noch das kleine Quäntchen Glück, welches im ersten Spiel gefehlt hatte. So brachte man den Sieg in einem emotionalen und äusserst intensiven Derby letztendlich nach Hause und konnte sich über zwei wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs freuen.
Herren 2: Durchzogener Saisonstart – Jetzt gehts bergauf!
Die Herren der zweiten Mannschaft des DT Bäretswil haben einen durchzogenen Saisonstart hinter sich. Bereits vor Beginn der Spielzeit wusste man, dass die Saison 24/25 eine herausfordernde wird. Schwer wiegen die Abgänge der letzten zwei Jahre, durch die viel Qualität und Leadership verloren ging. Nun nach zwei Runden ohne Punkte dazustehen ist dennoch nicht leicht wegzustecken.
Schwarzsehen wäre dennoch fehl am Platz. Auch wenn nichts Zählbares aus den ersten vier Spielen mitgenommen werden konnte, so war doch einiges positiv stimmendes zu beobachten. Trotz reduziertem Kader gelang es, mit den Top Teams der Gruppe mitzuhalten. Insbesondere an der zweiten Runde lag man lange gegen den letztjährigen Gruppengewinner – also einem potenziellen Zweiligisten – lange vorne und verlor am Ende nur knapp und dies sehr unglücklich. Für die Zukunft stimmt ebenfalls zuversichtlich, dass es dem Herren 2 gelang, viele, sehr junge Spieler in den Trainingsbetrieb einzubinden. Ziel wäre es, den frischen Elan früher oder später ans Herrenunihockey heranzuführen umso das Fortbestehen des Vereins in der höchsten und der drittenhöchsten Liga zu sichern.
Für den kommenden Sonntag nimmt man sich nun einiges vor. Die ersten Punkte müssen her und man ist zuversichtlich, dass dies zu schaffen ist. Zum ersten Mal seit Saisonstart wird die zweite Mannschaft der Bäretswiler Bären mit drei Linien antreten können und hofft, dadurch über die gesamte Spielzeit die Konkurrenz fordern zu können und in der Tabelle die ersten Schritte nach vorne machen zu können.
A-Junioren – 2. Runde
Heute ging es für die A-Junioren am Morgen früh ins Thurgau nach Berg. Im ersten Spiel mussten wir wie schon in der ersten Runde gegen den Gastgeber, diesmal also den STV Berg. Es war schon vor dem Spiel klar, dass dies wahrscheinlich der erste Spitzenkampf der Saison werden könnte. Nach einer etwas hektischen Startphase konnten wir uns an den Parkettboden gewöhnen und gingen mit 4:2 in die Pause. Nach der Pause wurden die ersten Minuten von beiden Teams etwas passiv gestaltet. Danach konnten wir uns jedoch mit einigen guten Aktionen und einem guten Powerplay ein wenig absetzen. In den letzten Minuten waren wir wieder etwas unachtsam und haben noch einige Tore bekommen. Am Schluss reichte es jedoch für einen 8:5 Sieg.
Ins zweite Spiel gegen die Uhwieser Rotäugli gingen wir als klarer Favorit. Dies konnten wir sehr schnell zeigen und konnten deutlich davonziehen. Jedoch war die Defensive in der ersten Hälfte nicht so sattelfest und wir bekamen gegen Ende der ersten Hälfte noch zwei Tore. Trotzdem gingen wir verdient mit 10:2 in die Pause. Nach der Pause brauchten wir einen Moment, um wieder in unser Spiel zu finden. Doch gegen Ende des Spiels wurden wir wieder stärker und das gegnerische Team schien etwas müde. Am Ende des Spiels stand es 17:2.
Herren 1 – Wechselbaden
Wer unsere Spielberichte schon länger zugewandt ist, der oder die mag sich vielleicht erinnern, dass ich mich in einem solchen bitterlich darüber beklagt hatte, dass die Runde vom mondänen Baden ins beschauliche Endingen verschoben wurde. Heute muss ich die Kernaussage jenes Berichts leider etwas revidieren. Gewiss Baden – seit Römerzeiten bekannt für seine heissen Quellen, End- bzw. Ausgangspunkt der Spanischbrötlibahn, ehemals eigener Kanton, und wichtiger Sitz von Brown Boveri – hat nicht nur historische Qualitäten, sondern auch eine hohe Lebensqualität. Doch das Mondäne, Grosse hat auch seine Schattenseiten. Diese zeigten sich am Sonntag zuerst, aber nicht ausschliesslich, beim Betreten der Turnhalle der Berufsschule Martinsberg. In diesem eindrücklichen Betonbau, in dem die Stockwerke von oben nach unten gezählt werden, finden gleich zwei Grossfeldturnhallen Platz! Nicht verwunderlich also, dass man zuerst einige Distanz zurücklegen muss, nur um sich zu orientieren und die Garderoben zu finden. Auch nicht weiter verwunderlich, dass die Organisatoren bei so üppigen Verhältnissen gleich eine Doppelrunde austragen und doch haben alle Teams noch ein Einspielfeld. Für die Kenner der hiesigen Turnhallen ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass die Garderobenverhältnisse nicht ganz die Anzahl Turnhallen widerspiegeln, sondern dass bei einer Doppelrunde durchaus ein Gedränge in den Umkleiden entstehen kann (alles Dinge, die ich mir notiert habe, sollten wir je eine eigene Halle bauen, wir suchen noch Sponsoren…). Was dann aber etwas verwunderlich war, war, dass der Spielbetrieb auf dem Feld der 1. Liga Teams bei der Ankunft des DT Bäretswil ruhte – und zwar seit geraumer Zeit. Grund war Feuchtigkeit, die in die Halle eingedrungen war und den Boden in Baden dermassen nässte, dass ein ungefährdetes Spiel nach Ansicht der Spielleitung nicht gewährleistet war. Also wurde das Spiel zwischen Hinwil und Bürglen unterbrochen, um das Feld einige Meter aus der Gefahrenzone herauszuzeichnen (die Möglichkeit, das Einspielfeld im unteren Stock zum Spielfeld umzufunktionieren wurde nicht in Betracht gezogen, was auch angesicht des fast unerträglichen Lärmpegels in der Spielhalle doch etwas verwundert). So rechneten die Spieler des DT Bäretswil mit einer ca. einstündigen Verspätung des Spielbetriebs. Doch um 13.30 dann die grosse Wende. Das Spiel Bürglen-Hinwil wurde abgebrochen und die nächste Partie konnte pünktlich angepfiffen werden (welchen Einfluss die in Verbandskleidern gewandete graue Eminenz auf den Entscheid hatte, ist uns nicht ganz klar) und auch die Bäretswiler machten sich ohne Umschweife, aber doch später als geplant ans Aufwärmen.
Als Gegner stand in der ersten Partie niemand geringeres als der UHC Blau-Gelb Cazis den Bäretswilern gegenüber, der Schweizermeister höchstpersönlich, dem man vergangene Saison drei Punkte hatte abluchsen können. Und an diese letztjährigen Resultate wollten die Zürcher Oberländer natürlich anknüpfen. Man wusste: Des Gegners Vorhände mussten abgedeckt werden, jeder musste seinen Job zu 100% erledigen und egal, was passiert, die nächste Aktion zählt. Dieser Plan ging zu Beginn – gelinde gesagt – nicht ganz auf. Nur 30 Sekunden brauchte Cazis gegen ein zu passives Bäretswil, um das 1:0 durch einen auf einen Querpass folgenden Abschluss zu erzielen. Und nur knapp weitere zehn Sekunden, um in der selben Weise auf 2:0 zu erhöhen. Und damit nicht genug. Auch das 3:0 fiel bald, als sich der Cazner gegen die zu passiv agierende Defensive im Slot nach einem Abpraller durchsetzte. Erstes, neues Ziel des Spiels war es auf Bäretswiler Seite, sich überhaupt am Spielgeschehen zu beteiligen ohne grösseren Schaden anzurichten! Dies gelang dann in der Folge aber doch recht ordentlich und in der 8. Minute konnte S. Meier den Cazner Torhüter mit einem flachen Weitschuss zwischen den Beinen erwischen. Doch Cazis brauchte wieder nur wenige Sekunden, um den Dreitorevorsprung wiederherzustellen. So erwischte ein Cazner Torhüter Kuratle und Verteidiger Fischer mit einem Buebetrickli zum 4:1. Nach zehn Minuten in einem zunehmend auch raueren Spiel (nachdem sich die Bäretswiler doch zur Gegenwehr entschlossen hatten) wurde dann eine Strafe gegen Cazis gepfiffen. Das Powerplay vermochte zwar den stark aufspielenden Calörtscher im Cazner Tor nicht zu bezwingen, doch nur wenige Sekunden nach Abschluss der Strafe gelang es Pfiffner in der 10. Minute doch noch das 2:4 zu erzielen. Nun waren die Bäretswiler doch noch im Spiel angekommen und forderten Cazis zunehmend mehr. Umso ärgerlicher die Szene kurz vor der Pause: Ein flacher Schuss landete in Kuratles Händen, rollte aber von dort doch noch zwischen seinen Beinen hindurch zum 5:2 ins Tor. So klappt es natürlich nicht mit einer Aufholjagd! Trotz allem war die Stimmung im Team, wenn auch nicht auf dem Höhepunkt, dann doch ruhig, konzentriert und mit der Gelassenheit, dass man sich mit einer Steigerung der Konzentration in der zweiten Hälfte noch würde auf Augenhöhe mit dem Meister duellieren können.
Und so brauchte Pfiffner nur gerade 30 Sekunden der zweiten Hälfte, um nach einem stark gestellten Block G. Meiers seinerseits einen Laserschuss auszupacken und das 5:3 zu erzielen. Was dann folgte spielte den Bäretswilern gleich weiter in die Karten: Nach einem Wechselfehler (der wie übrigens die meisten Pfiffe gegen Cazis von heftigem Diskutieren mit dem Schiedsrichter begleitet wurden – ein Umstand der an dieser Stelle schon einmal kritisiert wurde, umso mehr als dass sich derselbe Protagonist auf dem Feld als eher unlustig und wortkarg auszeichnet) konnte Bäretswil erneut im Powerplay agieren und nach einem Foul an Pfiffner in selbigem sogar zu einem Penalty antreten. Long Story short: Penalty und Powerplay wurden nicht genutzt, es stand weiterhin 5:3, doch so leicht liessen sich die Bäretswiler nicht entmutigen, weiter versuchten sie mit allen Kräften den Anschluss zu erzielen und auch defensiv warf man sich jetzt regelrecht in die Schüsse und schmiss sich an die Schultern der Gegenspieler. G. Meier konnte so gerade noch einen Ball entscheidend wegschlagen – der Schiedsrichter sah jedoch einen Stockschlag und es kam zum Penalty aufs Bäretswiler Tor. Doch auch dieser Penalty wurde vom Torhüter, diesmal auf Bäretswiler Seite, zunichte gemacht. Und so war es doch noch der DT Bäretswil, der durch S. Meier in einer tumultartigen Szene vor dem Tor den Ball zum 5:4 über die Linie stocherte. Und nur knapp danach fischte sich G. Ganz eine Auslösung Cazis‘ und drosch den Ball volley zum 5:5 Ausgleich ins Netz. Bäretswil war zurück im Spiel und alles wieder offen. Nun hatte man wieder Energie und drückte auf die Führung – leider etwas zu forsch, wie sich nur wenige Sekunden nach dem Wiederanspiel herausstellte: Cazis bekam nach einem gescheiterten Bäretswiler Angriff etwas zu viel Platz und konnte nach knapp zehn Minuten in der zweiten Hälfte das 6:5 erzielen. Die letzten zehn Minuten boten dann noch einmal Unihockey vom feinsten: Ballverluste, spektakuläre Paraden, ein weiteres ungenutztes Bäretswiler Powerplay, ein Spiel ohne Torhüter, zunehmende Gehässigkeiten, ein weiteres Bäretswiler Tor (doch leider auch noch drei Cazner) und am Ende dann doch – nach einer Welle der Euphorie die Ernüchterung: Cazis bleibt das stärkere Team und zeigt, warum es auch dieses Jahr zu den Titelfavoriten gehört. Mit einem letztendlich klaren 9:6 Sieg zeigen sie, dass Bäretswil doch noch das gewisse Etwas fehlt. Sei es, dass die Abläufe bis ins Detail klappen (man denke an das eine Gegentor, wo sich die Bäretswiler ganz ohne Strafe nur zwei gegen drei verteidigen mussten, weil ein Wechsel übersehen wurde oder das noch nicht ganz wasserdichte Powerplay), sei es, dass man von Sekunde eins an siegeshungrig auftritt. Aber noch ist nicht alle Tage!
Im zweiten Spiel, das ebenfalls fast pünktlich angepfiffen werden konnte, das Wasser füllte die Halle also nicht weiter auf, empfing der UHC Elgg den DTB. Elgg muss man eigentlich als Team auf Augenhöhe bezeichnen und doch gelang es den Bäretswilern in den letzten zwei Saisons kaum Punkte gegen diesen Kantonsrivalen zu holen.
Das Spiel begann mit langen Einsätzen, während Elgg munter durchwechselte und in Ballbesitz war, musste besonders der erste Block der Bäretswiler lange Minuten dem Ball nachjagen. So war es etwas entgegen dem Spielverlauf, dass E. Meier eine Auslösung Elggs abfangen konnte, sich den Ball büschelte und das 1:0 erzielte. In der siebten Minute – Bäretswil hatte etwas mehr Spielanteile, abgesehen vom ersten Block, der weiterhin eine exzessive Laufarbeit erledigen musste (dieser Aufgabe aber sehr gut gewachsen war, Huber im Tor trug sein Übriges zum Gelingen bei). Und doch kam Elgg nun mehr in Fahrt, zuerst durch ein Powerplay anlässlich einer Strafe gegen Fischer in der siebten Minute, das nach nur kurzer Zeit in den Ausgleich umgemünzt werden konnte, später – ironischerweise beim bis dahin kürzesten Einsatz des ersten Blocks – bei einer schönen Verlagerung zum 2:1 und schliesslich in der 14. Minute durch einen Penalty den der Elgger Spieler mit rassigem Schritt durchzog. So stand es im Spiel 3:1, Bäretswil bekundete sichtlich Mühe mit wenig Ballbesitz und vermochte es nicht den Ball seinerseits gut auszulösen. Es machte sich auch auf der Bank eine gewisse Unzufriedenheit breit, denn man spielte zwar mit, aber halt einfach nicht so gut. So war es vermutlich nicht der schlechteste Zeitpunkt für den Halbzeitpfiff (der nach genau zwanzig Minuten pünktlich erfolgte). In der Pause konnte man sich schnell darauf einigen, welche kleinen Punkte angepasst werden mussten, dann noch ein kurzer Appell an die Körpersprache und schon ging es weiter.
In der 22. Minute durfte Bäretswil erneut in Überzahl ans Werk. Diese gelang besser als noch gegen Cazis: G. Ganz schloss auf Zuspiel von Osterwalder ab und traf. 3:2. Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnte – nicht einmal G. Ganz, der von sich behauptete „nicht so zwäg zu sein“- war, dass nun die Stunde ebenjenes G. Ganz geschlagen hatte. In der 27. Minute hatte sich Fischer offensiv durchgetankt, fast schon neben dem gegnerischen Tor ausrangiert, als er auf dringlichstes, wiederholtes Zurufen G. Ganzens dann einen präzisen Pass auf dessen Schaufel spielte. Weil G. Ganz schon so lange genau diesen Pass antizipiert hatte, konnte er den Schuss ansetzen und mit einem eiskalten, fast schon grusligmonotonen „Pling“ änderte der Ball seine Richtung und flog, nein schoss das Raum-Zeit-Kontinuum gefährdend in die Maschen zum Ausgleich. Zwei Minuten später lud selbiger G. Ganz sogar zu einer Zugabe, wieder fand Fischer ihn quer auf der anderen Seite und wieder dieser gruslige Klang eines Balles, der mit der vollen Härte getroffen wird. Das Blatt war gewendet, es stand nun 4:3 für die Bäretswiler. Doch auch die schönste Serie kommt zu ihrem (vorläufigen) Ende. In der 29. Minute wurde G. Meier auf die Strafbank verbannt und Elgg liess es sich auch dieses Mal nicht nehmen, die Strafe sogleich zu nutzen und den Ausgleich zum 4:4 zu erzielen. Doch immerhin: Bäretswil hatte zum zweiten Mal an diesem Tag den Schritt vom Rückstand in eine aussichtsreiche Position zu vollziehen, gegen Elgg, wollte man die Punkte auf Biegen und Brechen. So dachte auch Pfiffner, als er hinter dem Tor der Elgger durchlief: „Ein Buebetrickli muss man in der 1. Liga sicher nicht probieren“. Aber auch „Jetzt habe ich schon angefangen, dann mache ich es lieber richtig.“ Und so tat er und so gelang es ihm! Den Mutigen gehört die Welt! Es stand 5:4 für Bäretswil und vier Minuten später lud das Duo Fischer/G.Ganz noch einmal zu einem Leckerbissen, indem diesmal G. Ganz (eben nicht so zwäg) sich für die Zuspiele bediente und Fischer zeigen konnte, dass seine Schüsse denen von Ganz in nichts nachstehen. So hätten die letzten drei Minuten mit einem komfortablen Vorsprung Bäretswils in Erwartung einer Vier-gegen-drei-Überzahl Elggs in Angriff genommen werden können. Doch man entschied anders. Die Meinungen darüber, was zur nächsten Strafe führte sind im Team geteilt: Es gibt Stimmen, die sagen, der vom Feld gehende Block hätte schneller das Feld räumen müssen, damit man den Freistoss schnell ausführen kann, andere sagen, der aufs Feld kommende Block hätte doch noch geschwind nachsehen können, ob man wirklich nur zu dritt auf dem Feld steht und nicht gar etwa zu viert oder fünft. Tatsache war: Über diesen Wechselfehler liess sich mit dem Schiedsrichter schlecht diskutieren, E. Meier nahm die Strafe fürs Team. Und so begann eine viel hektischere Schlussphase, die über weite Strecken mit 4:2 zugunsten Elggs gespielt wurde. Sobald Bäretswil in Ballbesitz kam (das Visier der Elgger war glücklicherweise nicht sehr gut eingestellt) wechselte es auf drei Spieler und konnte so durch Fischer und Osterwalder noch je einen Schuss im leeren Tor unterbringen. Dazwischen waren die Spieler im Boxplay und besonders Huber im Tor aber noch einmal richtig gefordert und auf der Bank bibberte man um den schon fast sicher geglaubten Sieg. Ein weiteres Wechselbad der Gefühle auch im zweiten Spiel. Doch am Ende – man glaubt es kaum – gelang das Kunststück! Bäretswil gewinnt gegen Elgg mit dem etwas zu deutlich wirkenden Resultat von 8:4 und bleibt bei einem Punktequotient von einem Punkt pro Spiel bis auf weiteres auf dem vierten Platz.
Bäretswil: G. Ganz, Huber, Kuratle, G. Meier, Osterwalder, S. Meier, Brodbeck, Webber, J. Ganz, Weissenberger, Moser, E.Meier, Pfiffner, Fischer. Bäretswil ohne Schmitter (abwesend)
Herren 1 – Umkämpfter Achtelfinal
Ligacup 1/8-Finale SV Wiler Ersigen vs. DT Bäretswil
Heute stand der Ligacup 8-tel Final gegen SV Wiler Ersigen an. Wir wussten, dass Wiler der Favorit war, da unser Captain abwesend war wurde diese Aufgabe nochmals schwieriger.
Nach einer langen Anfahrt nach Utzensdorf konnte es losgehen.
Die ersten Minuten waren ein Abtasten mit Torchancen auf beiden Seiten und etwas mehr Ballbesitz für Wiler, die dann auch nach dreieinhalb Minuten das erste Tor des Spiels erzielten. Danach ging es hin und her, bis E. Meier den Ausgleich erzielen konnte. Doch nur 20 Sekunden später mussten wir wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Doch Osterwalder hatte etwas dagegen und zog auf Höhe der Mittellinie ab und traf zum 2:2. Nun war es aber an der Zeit, dass wir mal in Führung gehen und so war es Fischer der zuerst das 2:3 und dann sogar noch S.Meier der auf 2:4 erhöhen konnte. Als unser Jungstar Pfiffner noch das 2:5 erzielte, stellte Wiler vermehrt auf 4 Spieler um, und so konnten sie noch vor der Pause das Spiel ausgleichen.
Im zweiten Drittel war es wiederum S. Meier der uns wieder in Führung brachte. Kaum eine Minute später war es G.Meier, der mit einem beherzten Schuss aus dem Mittelfeld das 5:7 erzielte.
Doch Wiler wollte von dieser Führung nichts wissen und glich innerhalb von nur acht Sekunden wieder aus, so schnell kann es gehen.
Nach dem Ausgleich wurde wieder viel gekämpft, bis in der 35. Minute wieder die Wiler in Führung gingen und gleich doppelt nachlegten. Bäretswil war es leid, mit einem Rückstand in die Pause zu gehen und so erzielte Osterwalder den Ausgleichstreffer.
In der 39. Minute kam es nach einer hektischen Situation zur ersten Strafe des Spiels, die ein Wiler Spieler wegen zu geringem Abstand bei einem schnell ausgeführten Freistoss erhielt. Diese Überzahl wurde von Pfiffner ausgenutzt und so konnten wir diesmal den Rückstand noch vor der Pause ausgleichen.
Das letzte und entscheidende Drittel begann nach einer Minute mit einem Tor für Wiler. 10:9 stand es und das Spiel gewann an Härte und Wiler wollte mit 4 Spielern das Spiel frühzeitig entscheiden, doch da hatte G.Ganz etwas dagegen und schoss den Ball ins leere Tor. So war alles wieder offen und als wir in der 52. Minute wieder mit zwei Toren in Rückstand gerieten, war es E. Meier, der auf Zuspiel von Osterwalder den Anschlusstreffer erzielte. Nur eine Minute später war es wiederum Pfiffner, der den Ausgleich erzielte. Als Fischer etwas zu hektisch verteidigte und dabei den Stock des Gegners traf, musste er für zwei Minuten auf die Strafbank. So versuchten G. Meier und Brodbeck in Unterzahl ein Tor zu verhindern, was aber nicht wie erhofft gelang und Wiler ging wieder in Führung. Um dies zu ändern nahmen die Bäretswiler den Torhüter heraus und ersetzten ihn durch einen weiteren Feldspieler. Nach einem Fehlschuss von Osterwalder konnte Wiler den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Es waren nur noch eine Minute und zehn Sekunden zu spielen und die Bären gaben nicht auf, nach dem Bullygewinn stellten wir schnell wieder auf vier Spieler um und versuchten es weiter, doch die Wiler verteidigten zu gut und so wurde das Spiel abgepfiffen und uns gelang die Überraschung nicht.
Herren 1 – Zweite Runde – vierte Punkte
DT Bäretswil – UHCevi Gossau
Für die zweite Runde, in dieser noch jungen Saison, trifft sich das Herren 1 in Regensdorf. Für das erste Duell mit Gossau sind die Erwartungen klar: Gossau als erstes Team dieses Jahr ein Bein stellen. Das erwähnte Ziel geriet in der dritten Minute bereits ein erstes Mal in Gefahr, als Gossau mit einem Mann mehr mit 1:0 in Führung gehen konnte. Diese konnte Gossau bis zur 14. Minute auf einen 4:0 Vorsprung ausbauen. Dies auch weil die Bäretswiler eine zwischenzeitlich ausgesprochene Strafe gegen Gossau nicht nutzen konnten. Als danach E.Meier in der 15. Minute das 1:4 aus Sicht der Bäretwiler „erzwingen“ konnte, war die Erleichterung gross. Nach einigen ermahnenden Worten in der Pause, konnte zuerst S.Meier sowie auch G.Meier innerhalb von zwei Minuten auf 3:4 verkürzen. Danach war das Spiel relativ ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Langsam liess die Konzentration auf Seite der Bäretswiler wieder nach und so war es nicht verwunderlich, dass Gossau in der 28. Und 32. Minute auf 6:3 vorlegen konnte. Durch ein weiteres Überzahlspiel war es Bäretswil zwar möglich ein weiteres Tor zu erzielen, welches jedoch noch in der gleichen Minute mit einem weiteren Gegentreffer beantwortet wurde. So blieb Huber nichts anderes übrig, als seine Kasten zu verlassen um einem weiteren Feldspieler Platz zu machen. Tatsächlich konnte nochmals auf 5:7 verkürzt werden. Jedoch besiegelten ein nicht gepfiffener Penalty, sowie ein weiterer Treffer ins leere Tor, sämtliche Hoffnungen und den 5:8 Endstand aus Sicht der Bäretswiler.
DT Bäretswil – Mörschwil
Im zweiten Spiel des Tages erwartete man einen Sieg. Doch gleich in der ersten Minute, konnte sich Mörschwil, durch einen Konter eine Topchance erarbeiten. Nur dank Kuratles mirakulöser Abwehr hatte man es zu verdanken, dass man nicht in Rückstand geriet. Webber dankte dafür, indem er den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 im Tor unterbrachte. Mörschwil gelang jedoch bereits 2 min später der Ausgleich. Dieser Gegentreffer stachelte die Bäretswiler an und so konnten sie bis zur 12. Minute einen 4:1 Vorsprung herausspielen. Infolgedessen ersetzte Mörschwil seinen Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler, was prompt zum 4:2 Anschlusstreffer führte. 5 Sekunden vor Ende der ersten Hälfte konnte S.Meier, durch einen Verdeckten Schuss über das ganze Feld, den alten drei Tore Vorsprung wieder herstellen. Es war klar, dass die Gegner nach der Pause vermehrt ohne Torhüter versuchen würden das Spiel zu drehen. Deshalb stellte sich die Mannschaft bereits mental darauf ein. Die ersten Paar Minuten funktionierte dies nicht schlecht. Osterwalder konnte mit einem weiteren kuriosen Tor den Vorsprung sogar ausbauen. Danach wich man jedoch vom Gameplan ab und es gelang Mörschwil innerhalb von 4 Minuten auf 6:6 auszugleichen. Zum Glück für Bäretswil leistete sich Mörschwil in der 32. Minute eine Strafe. Im Powerplay konnte S.Meier die erneute Führung erzielen. In der 35. Minute nahm Mörschwil ein Time Out und konnte danach prompt wieder auf 7:7 ausgleichen. In der 38. Minute konnte Osterwalder auf Zuspiel von Heise, ein weiteres Mal reüssieren und trifft zum 8:7 Endstand.
Bäretswil: G. Ganz, Huber, Kuratle, G. Meier, Osterwalder, S. Meier, Brodbeck, Webber, J. Ganz, Weissenberger, Moser, E.Meier. Bäretswil ohne Schmitter (Ferien), Pfiffner (A-Junioren), Fischer (Arbeit/Ausland).
A-Junioren und Herren 1: Saisonstart nach Mass und Luft nach oben
Der Saisonstart der A-Junioren war ein voller Erfolg: Nachdem im ersten Spiel die Jonschwil Vipers mit 11:4 niedergerungen werden konnten (danke für den Kuchen fürs zehnte Tor, Josua), steigerte sich die Mannschaft gegen Niederwil noch einmal und konnte – nicht zuletzt dank einer überragenden Defensivleistung das Spiel mit 6:0 für sich entscheiden.
Bereits die zweite Runde (und das fünfte Spiel an drei Wochenenden) bestritt das Herren 1. Gegen Cevi Gossau erwischte Bäretswil den schlechteren Start und verlor zuletzt mit 8:5. Gegen Mörschwil lag man zur Halbzeit komfortabel vorn und hatte fast alles richtig gemacht, Mörschwil ersetzte aber seinen Torhüter konsequent immer wieder durch einen Feldspieler und kam Tor um Tor näher. Am Ende reichte es zu einem knappen 8:7 Sieg.