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Herren 1 – Von Zeloten und olfaktorischen Entdeckungen
Fribourger stinken! Dieses böse Cliché verbreiten wir Bäretswiler selbstverständlich nicht weiter und distanzieren uns überhaupt von jeglichen Verallgemeinerungen und schädlichen Gerüchten. Trotzdem wollen wir nicht unerwähnt lassen, dass uns – nach einer längeren Fahrt auf der A1 am Freitagabend, die Zeit, Platz und den geschützten Rahmen bot, endlich mal in Ruhe die Jurafrage zu erörtern und über die Unsinnigkeit der Sportler-RS auszutauschen – in der Sporthalle zu Flamatt ein seltsames Gerüchlein empfing. Doch das Rätsel war bald gelöst. Im Jugendraum der sich im Garderobentrakt der Halle befindet, wird jeweils am Freitagabend mit Jugendlichen gekocht. Diese Initiative von offener Jugendarbeit findet daher trotz olfaktorischen Hindernissen unsere offene und ehrliche Anerkennung. Dieser Jugendtreff war übrigens auch die Antwort auf die Frage, weshalb sich schon über eine Stunde vor Anpfiff ungewohnt viele junge Frauen in der Halle befanden. «Geniesst der Unihockeysport in Flamatt einen derart hohen Stellenwert, dass Auftritte des Fanionteams Scharen von Fans anlocken?», fragten sich die einen und die etwas eitleren unter den Bäretswilern meinten vielleicht insgeheim sogar, unser Bescheidener Auftritt im Sensetal führe zu einem hohen Zuschaueraufkommen.
Die Geschichte des DT Bäretswil mit Flamatt ist trotz der geographischen Distanz schon recht ereignisreich: So durfte der DT Bäretswil damals seinen zweiten Aufstieg in die 1. Liga gegen die Sensler feiern (damals in einer Best-of-five-Serie), dafür war im Cup einige wenige Jahre später in Flamatt Endstation für die Bäretswiler.
Der DT Bäretswil war deshalb durchaus gewappnet für das frühherbstliche Rencontre, das den Autokonvoi abwechslungsweise durch Regen, starken Regen, Wolkendecken und eitel Sonnenschein führte, ein Rencontre, das im Übrigen das Liga-Cup Tableau für den 1/16 Final vorgesehen hatte.
Das Spiel, das um 21.00 Uhr angepfiffen wurde, begann zunächst temporeich, Bäretswil war in den ersten drei Minuten in Ballbesitz und konnte Druck aufbauen, gegnerische Vorstösse wurden konsequent abgelaufen. Etwas entgegen diesen frühen ersten Eindruck bejubelte aber Flamatt den ersten Treffer des Spiels. Ein Rückpass zum Torhüter wurde den Bäretswilern zum Verhängnis. Zwar streiten die beteiligten Spieler ab, dass die Aktion ein Rückpass und dazu ein absichtlicher gewesen sei, aber ein Aussenstehender würde dem Schiedsrichter, der im Übrigen ein Romand war (das spielt dann später noch eine wichtige Rolle), durchaus Recht geben. So fiel das 1:0 fürs Heimteam nach dem auf den Pfiff folgenden Freistoss. Zwar versuchten die Bäretswiler auf diesen unerwarteten Rückstand mit Coolness zu reagieren, unter der Oberfläche war aber etwas Zartes zerbrochen und die daraus entstehende Unsicherheit zeigte sich nun auch auf dem Feld, Flamatt gelang nun mehr in Ballbesitz und Bäretswil rannte nicht mehr ganz so souverän gegen das gegnerische Tor an. In der sechsten Minute kam es dann noch dicker: Flamatt mit Ballabgabe von der Mitte, der Ball rollte flach zum Bäretswiler Tor und Torhüter Huber war sogleich zur Stelle, irgendwie blieb er aber am Boden hängen und der Ball rollte zwischen seinen Beinen ins Tor zum 2:0 fürs Heimteam. Nun machte sich doch so etwas wie Unruhe im Team breit, obwohl man wusste, dass das Spiel noch 54 lange Minuten dauern würde (dieser Bericht wahrscheinlich auch, wenn ich es nicht schaffe ihn langsam etwas zu verdichten). Eine erste Erleichterung brachte eine Strafe wegen Stockschlags gegen Flamatt (es war aus Bäretswiler Sicht nicht die erste Gelegenheit des Schiedsrichters eine solche Strafe auszusprechen, was zusätzlich zu Unruhe im Team geführt hatte). Noch in der 8. Minute, im zweiten Versuch Osterwalders zappelte der Ball dicht am Metall im Netz zum 1:2.
Doch die Dinge liefen nicht nach dem Bäretswiler Gusto: Bei einem Bäretswiler Angriff gelang Flamatt in der eigenen Zone in Ballbesitz, lancierte seinen vordersten Mann, der genau einen Schritt schneller umgeschaltet hatte als der zugehörige Hintermann aus Bäretswil, und dieser vorderste Mann zögerte nicht lange und schoss den Ball zum 3:1 in die Maschen. Bäretswil suchte verzweifelt nach einem Rezept, dabei lag es eigentlich auf der Hand: Flamatt drückte bei den Bäretswilern durch hartes Einsteigen und sehr grobes Spiel am Stock (und mindestens bei einer Gelegeneheit durch eine wüste Beleidigung, die der Schiedsrichter eben durch seine muttersprachliche Prägung nicht verstand, obwohl er dicht daneben stand. Es soll aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich der Flamatter später entschuldigte und desweiteren nicht mehr negativ auffiel, das ist ein grosser Sportsmann!) die richtigen Knöpfe, so dass die Bäretswiler sich Mal für Mal aufregen und ereifern konnten, sowohl über den Gegner als über den Schiedsrichter. Gleichzeitig zeigten sie zuweilen die Tendenz das Spiel der Mitspieler zu analysieren und zu korrigieren, statt sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Doch nach und nach durchschauten die Bäretswiler diesen destruktiven Zirkel und versuchten zumindest ihn zu durchbrechen. In der 11. Minute konnte G.Meier so Osterwalder anspielen, der zum zweiten Mal an diesem Abend traf. Nur wenige Sekunden später fand Webber S.Meier im Slot mit einem präzisen Pass, dieser lupfte den Ball am Torhüter vorbei zum Ausgleich zum 3:3. Und in der 12. Minute schaltete sich dann auch der dritte Block ins offensive Geschehen ein: J. Ganz löste sich geschickt in der eigenen Zone vom bedrängenden Gegner, spielte Fischer an, dieser sah seinerseits quer vor dem Tor anlaufenden Pfiffner, spielte und mit einem einfach aussehenden tak-tak-tak erspielten sich die drei (deren Jahrgänge sich von Mitte der achtziger Jahre bis in die späten 00-er Jahre erstrecken) die erstmalige Bäretswiler Führung. Doch so ganz abschütteln konnten die Bäretswiler ihre Ereiferung nicht: In der 13. Minute spickte ein Ball im Slot von Brodbecks Fuss ab und hatte kurzen Aufenthalt hinter der Linie, direkt unter der Latte, bevor er wieder ins Spielfeld zurückplumpste, so kurzen Aufenthalt, dass der Schiedsrichter auf «kein Tor» entschied. Nun könnte man denken, dass Flamatt intervenieren würde und laut nach Gerechtigkeit schreien würde. Falls dies geschah, ging dies allerdings im heftigen Rufen und Gestikulieren der Bäretswiler unter. So eifrig wollten sie Gerechtigkeit für die Gegner, dass sie den Schiedsrichter zwangen das Spiel zu unterbrechen und das Tor anzuerkennen. Sie ist gewiss ein edler Zug, diese Ehrlichkeit, doch heute glichen die Bäretswiler schon eher Zeloten, die um jeden Preis Gerechtigkeit schaffen wollten. 4:4 stand es also und die Partie versprach ein echter Nagelbeisser zu werden. Doch G. Ganz wollte einem erneuten Rückstand vorbeugen und noch in derselben Minute schoss er aus einem 0° Winkel den Torhüter ab, von welchem der Ball ins Tor abprallte, erneute Bäretswiler Führung. In der 14. Minute geriet Flamatt nach einem wahrlichen Hackathon in Ballbesitz, der erwartete Pfiff erfolgte nicht, wieder konnte der Sensler alleine anstürmen und ein – soviel sei gesagt – letztes Mal ausgleichen.
Die Bäretswiler hatten sich nun langsam ans Spiel gewohnt und schafften es je länger je mehr sich auf ihre eigenen Aufgaben zu konzentrieren. So lief S.Meier in der 15. Minute um den rechten Pfosten, hatte dort genug Zeit, um Mass zu nehmen und den Ball in der nahen Ecke zum 5:6 zu versenken. Dasselbe in gelang nur zwei Minuten später Captain Webber: Nach einem langen Einsatz für die Flamatter Defensive lief er um den linken Pfosten, schoss und bejubelte die Zweitoreführung. Nun lief es den Bäretswilern rund: S. Meier konnte wieder von rechts vors Tor ziehen, die Flamatter versuchten ihn noch mit einem Stockschlag zu hindern, die Hand des Schiedsrichters schnellte sogleich nach oben, doch S. Meier netzte trotzdem zum 5:8 ein. In der 19. Minute erhöhte schliesslich Fischer auf Zuspiel von J. Ganz auf 5:9 und markierte damit auch den letzten Treffer des Drittels, doch das letzte Ereignis im Drittel sollte es nicht sein, in der letzten Sekunde ereignete sich noch ein Stockschlag von Flamatter Seite, welcher wieder einen Stockschlag zur Folge hatte. So würden die Sensler also in Unterzahl beim Stand von 5:9 ins zweite Drittel starten.
Das Powerplay begann zunächst mit einem Knaller auf Flamatter Seite, wo der Torhüter sein Können eindrücklich unter Beweis stellte. Doch nach gut 45 Sekunden fand Webber G.Ganz, der den zehnten Treffer auf Seiten der Bäretswiler bejubeln konnte. Dieser Treffer läutete auch eine der besten Phasen des Spiels ein. Die Bäretswiler liessen sich in den nächsten zehn Minuten kaum auf Provokationen ein, spielten schnell und konzentriert und hatten den Tritt ins Spiel gefunden. So verpasste G. Meier den nächsten Treffer nur knapp mit einem Pfostenschuss und in der 23. Minute schliesslich fand S.Meier Brodbeck in bester Abschlussposition vor dem Tor. Brodbeck schloss ab, schoss den Ball aber aus nächster Nähe am Tor vorbei, der Ball spickte von der Bande zurück und Brodbeck versuchte noch einmal und traf. «Han mir sälber wele en Assist geh», lautete der trockene Kommentar des Torschützen als er zur Bank zurückkam. Kaum eine Minute war wieder gespielt als Webber sich in der Ecke nicht zu schade war die Dreckarbeit zu erledigen, den Weg vors gegnerische Tor fand und backhand zum 5:12 einnetzte. Nun gewann das Spiel zunehmend an Deutlichkeit, Flamatt hatte gar wenig zu melden. Und eine Minute später wurde wieder Brodbeck angespielt, diesmal von Webber, und diesmal traf er – zumindest den Torhüter, für diesen etwas unglücklich kullerte der Ball von seinem Arm langsam über die Torlinie, so dass Brodbeck einen weiteren kuriosen Treffer bejubeln konnte. Zur Spielhälfte erholte sich Flamatt zunehmends aus seiner Lethargie und fand wieder besser ins Spiel. So musste J. Ganz einmal zu oft seinen Schläger in unangemessener Weise zur Wiedereroberung des Balls gebrauchen und wurde dafür für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt. Das Flamatter Powerplay wollte aber nicht so recht und nach ein paar Abschlüssen, gingen die Sensler aufs Ganze und rückten mit 4:2 Spielern an. Dort gelang dann der tödliche Pass und der Treffer zum 6:13 fiel. Nach 30 Minuten und 30 Sekunden dann wieder ein Vergehen auf der anderen Seite: Captain Webber wurde am Torabschluss behindert und durfte zum Penalty antreten. Wie im Training zum Leidwesen der Goalies oft geübt, fand er die Lücke unter der Achsel des Torhüters und erzielte den 14. Bäretswiler Treffer. Doch Flamatt wollte nicht aufgeben (vielleicht hofften sie insgeheim doch noch ein paar Zuschauerinnen aus dem Jugendtreff in die Halle zu locken und beeindrucken zu können) und versuchte nun das Spiel mit 4 gegen 3. Und da hatte man eine Lücke gefunden. Die Bäretswiler waren hier zeitweise zu unsicher und so erzielte Flamatt zunächst den Treffer zum 7:14 und kurz darauf zum 8:14. Dieser Treffer kommt auch in die Kuriositätensammlung. Kuratle konnte nämlich den anstürmenden Flamatter vom Ball trennen, verlor aber die Übersicht darüber, wo der Ball genau lag. Eine ungeschickte Bewegung mit dem Arm später fand er ihn auch prompt im eigenen Tor wieder.
Bäretswil hatte nun das gewisse Etwas verloren, das die erste Drittelhälfte so leicht gemacht hatte, während Flamatt Blut geleckt hatte. Zu allem Unglück unterlief Bäretswil nun auch noch ein Wechselfehler, knapp zwar aber doch gerechtfertigt und Osterwalder musste für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Das Flamatter Powerplay hatte zunächst aber kein Glück und Bäretswil gelangte in Ballbesitz, nahm den Torhüter vom Platz und spielte mit drei Feldspielern. Souverän drehte J. Ganz so seine Runden ums Tor, leider jedoch einmal zu viel: Der Ball blieb liegen und die Flamatter konnten das Powerplay mit einem Schuss ins leere Tor doch noch ausnutzen. Und Flamatt machte weiter, wieder vertändelte Bäretswil in der Offensive den Ball etwas zu leichtfertig und Flamatt konnte im Gegenzug das 10:14 bejubeln. Wenn das so weiterginge, würde es doch noch eine enge Kiste werden. Doch es ging auch wieder aufwärts für Bäretswil: Zuerst konnte Kuratle sich lang machen und einen Zorromove vereiteln, dann traf S. Meier bei einer weiteren vier gegen drei Situation noch das leere Tor zum Zwischenstand von 10:15 und kurz darauf, die Zeit war inzwischen nach 22.00 Uhr, wurden die Teams in die zweite Drittelspause entlassen.
Zum letzten Drittel galt es nun noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Wie erwartet machte Flamatt nämlich weiter, wo es aufgehört hatte: Immer wieder wurde Cösch, der Torhüter, auf die Bank gerufen, um einem vierten Feldspieler Platz zu machen, doch Bäretswil machte seine Aufgabe sehr gut. Nur selten kam ein Schuss aufs Tor und so konnte der Spielstand vorerst solide gehalten werden. In der 45. Minute kam es zu einem weiteren Powerplay Bäretswils und Osterwalder konnte G. Ganz elegant bedienen und dieser den Treffer zum 10:16 bejubeln. In der 49. Minute fand Schmitter J. Ganz, der das leere Tor sicher traf und den 17. Treffer bejubelte. Vieles stimmte nun wieder bei Bäretswil, trotzdem nahm das Spiel wieder an Gehässigkeit zu, ob es an der fortgeschrittenen (Bett)zeit lag, an den ausbleibenden Zuschauerinnen aus dem Jugendtreff oder am Geruch aus ebendiesem, kann nicht genau eruiert werden, denn am Spiel und am Spielstand an sich kann es kaum gelegen haben. So kam es wie es musste: G. Ganz wurde an der Bande übel und unnötig gebremst, so dass er mit dem Knie voll auf die Bande fiel und fürs weitere ausser Gefecht gesetzt ist, an seine Stelle konnte R. Weissenberger treten. Beim anschliessenden Freistoss immerhin – zwar wenig Trost für G. Ganz – reüssierte dann S. Meier mit dem Treffer zum 10:18. Flamatt hingegen wollte und wollte nicht aufgeben und so kam es auch wieder zu brenzligen Situationen vor dem Bäretswiler Tor, wo Huber den Ball nach einer Querverlagerung auf der Linie stoppen konnte, er selbst war fast vollständig im Torhäuschen verschwunden, im Gegenstoss stürmte dann Schmitter an, gab dem Ball einen kleinen Zwick zwischen des Torhüters Beinen hindurch, zu klein jedoch, ein Verteidiger konnte ihn gerade noch auf dem Weg ins Tor herausangeln. In der 56. Minute fasste Osterwalder noch einmal eine Strafe wegen Stockschlags, die er aber kaum bereuen wird. Zuerst konnten Brodbeck und S. Meier nämlich einen Ball von der Mitte abfangen und S. Meier einen Shorthander erzielen, dann gelang das Husarenstück auch noch Fischer und G. Meier. Fischer tankte sich durch seine zwei Gegenspieler durch und fand quer und mutterseelenallein G. Meier zum 10:20. Nebenbei gab es aber weiterhin Gehässigkeiten: Flamatt stieg hart, manchmal zu hart und mit schlechtem Timing ein, Bäretswil hielt sich nicht zurück mit Kritik und Aufregen, so dass das klare Spiel halt doch mit einem Schatten beladen war. So war niemand wirklich unglücklich als um ca. 23.00 Uhr das Spiel abgepfiffen wurde.
Die Gemüter beruhigten sich indes bald wieder (leider nicht Ganz’ Knie) und nachdem beide Teams geduscht hatten und wieder wohl dufteten (eben keine Klischees) wünschte man sich von Herzen eine gute Heimfahrt bzw. ein Prost zum Bier, ganz ohne Eifer und Gehässigkeiten. Und der Jugendtreff? Der hatte sich inzwischen auch geleert und der Geruch hatte sich ebenfalls verzogen.
Die nächste Cuprunde findet Mitte Oktober statt (und mal ehrlich Swissunihockey! Ich schreibe hier aus persönlicher Betroffenheit: Müsst ihr diese Cuprunde immer mitten in den Herbstferien ansetzen? Es gibt Menschen, die ihre Ferien nach den Schulferien richten müssen – nicht nur Lehrpersonen! Es können eben nicht alle die Sportler RS besuchen und sich dann nach Lust und Unihockeyverpflichtungen wieder daraus entlassen. Aber dass ihr mit Terminen nicht so geschickt seid, habt ihr schon bei der 3v3 WM bewiesen, da liegt noch Potential brach!)
Bäretswil: Huber, Kuratle; G. Ganz, G. Meier, Osterwalder; Brodbeck, S. Meier, Webber; Fischer, J. Ganz, Pfiffner; Moser, Schmitter, R. Weissenberger. Bäretswil ohne E. Meier (Militär), D. Weissenberger (Militär/ angeschlagen).
Surseecup zum Dritten!
Bäretswil holt den Titel am Surseecup zum dritten Mal in Serie. Das Vorbereitungsturnier fürs Kleinfeldunihockey hat eine lange Tradition und wurde bereits zum 33. Mal durchgeführt. Bei den 1. Ligisten hat das Turnier ein bisschen an Anziehungskraft verloren und so war unser Fanionteam die einzige Mannschaft aus der obersten Kleinfeldliga. Trotzdem ist es natürlich noch lange keine Selbstläufer und darum: Herzliche Gratulation!
Erfolgreicher Auftakt in die neue Saison
Einen Monat vor dem Saisonstart konnte unser Fanionteam das erste Mal zeigen, ob sie für die neue Saison bereit sind. Im Cup 1/32-Final wartete mit dem 1. Ligisten aus der Westgruppe – Wild Dogs Sissach – gerade auch ein erster Gradmesser.
Das Spiel war über weite Strecken von einem souveränen Auftritt der Bäretswiler geprägt. Gespickt mit diversen A-Junioren, hatte man den Gegner meistens im Griff und konnte phasenweise sogar ein bisschen zaubern. Nur zauberte auch der gegnerische Goalie immer wieder, so dass man sich lange nicht so richtig absetzen konnte. Da aber auch die eigenen Torhüter sehr stark agierten, gewann man schlussendlich mit 11:6 und das Team zieht verdient in die nächste Cuprunde ein.
Herzliche Gratulation!
GV DT Bäretswil 2023/2024
Herzliche Einladung zur diesjährigen GV vom DT Bäretswil.
- Montag, 17.06.2024: 20:00 im Zentrum Grosswis, Bauma; die Teilnahme ist für die Aktivmitglieder obligatorisch.
Hier das Protokoll der letztjährigen GV 2022/2023.
Wir freuen uns, euch zu sehen!
Die Resultate vom 07.04.2024
Mit der letzten Runde vom Herren II ging gestern Sonntag die Saison für DT Bäretswil zu Ende. Es wurde nochmals so richtig spannend. Mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz konnte nicht an ein geruhsames „Abschlusskügeln“ gedacht werden. Da der direkte Konkurrent – Black Barons Wil – ebenfalls bereits früh am Morgen ranmusste, konnte man immer mit einem Auge auf diese Resultate schielen. Die Black Barons entschieden ihr erstes Spiel für sich und so war der Zweipunktevorsprung bereits frühmorgens in der Frühlingssonne dahingeschmolzen. Es mussten nun zwingend Punkte her.
Dank einem 4:4 gegen die Black Roses Rappi gab es immerhin einmal einen Punkt, aber noch nicht unbedingt eine Beruhigung der Nerven. Es ist wohl dann doch der eine oder andere Zentner Stein vom Herzen gefallen, als die Baronen ihr zweites Spiel gegen Jonschwil mit 2:3 verloren und Bäretswil somit den Ligaerhalt bereits vor dem letzten Spiel schaffte. So gab es dann doch noch ein kleines „Abschlusskügeln“, wobei man von UHC Schaan eher ausgekügelt wurde und eine 11:6 Niederlage kassierte. Das Saisonziel Ligaerhalt wurde trotzdem mit „Ach und Krach“ erreicht.
Herren II:
Black Roses Rappi vs. DT Bäretswil 4:4
UHC Schaan vs. DT Bäretswil 11:6
Nun geht’s ab in die wohlverdiente Saisonpause. Die nächsten Termine:
- 15.06.2024 Vereinsfest
- 17.06.2024 GV
Die Resultate vom 24.03.2024
Am gestrigen Sonntag standen nur unsere A-Junioren im Einsatz. In der letzten Runde ging es platzierungstechnisch nicht mehr um viel. Der vierte Platz war bereits gesichert und die Podiumsränge leider ausser Reichweite. Trotzdem motivierten sich unsere Jungs und gaben nochmals Vollgas. Mit zwei deutlichen Siegen, 13:1 gegen Einsiedeln und 8:0 gegen Wädenswil, wurde eine sehr gute Saison abgeschlossen. In einer äusserst starken Gruppe konnte man über weite Strecken gut mithalten. Mit der gewonnenen Erfahrung kann sicherlich auch nächste Saison um die vordersten Plätze mitgespielt werden.
Vielen Dank auch dem Trainerstaff, dass sie mit unseren Junioren diesen Weg gegangen sind.
A-Junioren:
DT Bäretswil vs. Wadin Knights Wädenswil 8:0
DT Bäretswil vs. UHC Einsiedeln 13:1
Die Resultate vom 17.03.2024
Am gestrigen Sonntag stand nur unser Herren II im Einsatz. Im ersten Spiel musste man gegen den souveränen Leader UHC Benken-Mollis ran. Leider gelang es auch den Bäretswilern nicht, für den ersten Punktverlust von Benken-Mollis zu sorgen und man musste sich mit 0:5 geschlagen geben.
Das zweite Spiel vom Nachmittag war dann ein vielbeschworenes Vierpunktespiel. Gegen die Black Barons Wil hätte man mit einem Sieg den wohl vorentscheidenden Vorsprung auf die Abstiegsplätze herausspielen können. Leider gelang das nur bedingt. Man musste sich mit einem 3:3 Unentschieden begnügen und ist somit auch an der letzten Runde noch zu 100% gefordert, um sich von der Abstiegszone fernzuhalten.
Herren II:
UHC Benken-Mollis vs. DT Bäretswil 5:0
Black Barons Wil vs. DT Bäretswil 3:3
Die Resultate vom 10.03.2024
Nachdem unsere Herren am Samstag auch das zweite Playoffspiel gegen Nuglar verloren hatte und die Serie somit bereits vorzeitig zu Ende ging, durften gestern Sonntag nur unsere A-Junioren auf Punktejagd gehen.
Unsere talentierte Nachwuchsabteilung tat das sehr erfolgreich und konnte vier weitere Punkte einfahren. Im ersten Spiel gegen Lokomotive Stäfa war es noch eine enge Kiste. Schlussendlich resultierte ein 6:4 Erfolg. Das zweite Spiel war dann umso klarer. Im Tösstal-Derby (diverse Bäretswiler Spieler sind im Tösstal beheimatet) gegen Unhockey Tösstal resultierte ein 13:2 und somit der höchste Erfolg in dieser Saison.
A-Junioren:
UHC Lokomotive Stäfa vs. DT Bäretswil 4:6
DT Bäretswil vs. Unihockey Tösstal 13:2
Herren 1 – Abgesang
Zwar sind drei Playoffteilnahmen eine sehr bleiche Ausbeute im Vergleich zu etablierten Erstligateams – zu denen zweifelsohne auch Nuglar United gehört, die sich allein schon im Cup mit sechs Silbermedaillen schmücken dürfen – und doch mag es erstaunen, dass es dem DT Bäretswil erst im dritten Anlauf vergönnt war, sein Heimspiel in der Serie tatsächlich in der heimischen MZH Dorf in Bäretswil auszutragen. Schon beim Aufstellen bemerkten die Verantwortlichen, dass sich die Gemeinde Bäretswil ein infrastrukturelles Update technischer Natur gegönnt hatte. Eine neue Lautsprecheranlage – state of the art also im Zürcher Oberland. Dass nun diese Lautsprecher quasi serienmässig überschlagen und Durchsagen durchs Band knapp an der Unverständlichkeit vorbeischrammen, war wahrscheinlich nicht beabsichtigt, führt aber dazu, dass man sich nun im ländlichen Bäretswil zumindest insofern in einer Grossstadt wähnt, als dass die Ansagen des Speakers klingen wie in U-Bahnen ganzwoanders (Bäretswil hat aber doch immerhin einen Bahnhof – allerdings halt ohne zeitgemässen Bahnverkehr). Ein anderer fast schon sympathischer Effekt dieser Anlage ist, dass man quasi akustisch wahrnehmen kann, was die Unihockeyspieler fühlen, wenn der Ball über den gelben Boden holpert und sicher im falschen Moment über die Schaufel springt. Auch in der zweiten Begegnung zwischen Nuglar und Bäretswil kamen wieder viele interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer darunter auch ein Block in Schwarz und Weiss getauchte Nugler.
Überhaupt zeigte das Spiel in vielerlei Hinsicht Analogien zur ersten Begegnung. Zwar hatten beide Teams in der letzten Woche an sich gearbeitet, dies wurde durchaus sichtbar, dennoch nahm das Spiel am Ende dann doch eben einen über weite Strecken ähnlichen Verlauf. Beispiel gefällig? Osterwalders 1:0 nach wenigen Minuten, nachdem G. Meier den Ball erobert hatte zum Beispiel. Wieder war es Captain Osterwalder, der den ersten Treffer im Spiel eröffnete und wieder durch einen Konter. Erwähnenswert dabei vielleicht noch dies. Bis dahin war es Nuglar gewesen, dass mit Abschlüssen nicht gespart hatte und versucht hatte von der ersten Minute an in Führung zu gehen, gleichzeitig aber auch merkte, dass Bäretswil für gewisse Situationen Rezepte gefunden hatte und sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen lassen wollte. Ebenfalls in der kurzen Zeit bis zum 1:0 sichtbar geworden war aber auch, dass Nuglar es auch auf fremdem Terrain durchaus versteht den Ball sanft anzunehmen, den Kopf hochzunehmen und blitzschnell seine Mitspieler findet oder auch den Abschluss aufs Tor platzieren kann. So dauerte es auch nur gerade einen Einsatz bis Nuglar den Rückstand ausgleichen konnte. Nuglars Torhüter konnte seinen freilaufenden Stürmer, der seinen Verteidiger abgeschüttelt hatte, direkt lancieren und dieser wiederum zentral zum 1:1 abschliessen. Und wieder einen Einsatz später hatte die Bäretswiler Verteidigung für einen Moment einen Gang heruntergeschaltet, war nicht ganz nahe am Mann geblieben und so konnte eine Querverlagerung in die erstmalige Führung für die Schwarzbuben verwandelt werden. Das 1:3 aus Bäretswiler Sicht war dann etwas sehr hausgemacht: Fischer verlor unmittelbar vor dem eigenen Tor bei einem missglückten Dribbling den Ball an den lauernden Kurtesi, der nahm das Geschenk an, umlief Kuratle im Tor und schloss ab, zwar war Kuratles Arm noch am Ball, doch nicht entscheidend genug, um den Treffer zu verhindern. Als dann auch noch das 1:4 fiel fühlte man sich definitiv an den Abend in Kaiseraugst erinnert: Vorne klappte bei Bäretswil wenig, dabei war es auch wenig hilfreich, dass der eigene Ballbesitz zu oft für überhastete Abschlüsse oder Schüsse übers Tor genutzt wurden, die letztendlich nur wieder zu Ballbesitz für Nuglar führten. Nuglar indes ersetzte auch in Spiel 2 den Torhüter phasenweise für einen vierten Feldspieler. Und in dieser Konstellation fiel dann auch das 1:4: Nachdem Nuglar den Ball lange hatte hin- und zurückspielen müssen, verloren die Bäretswiler mit der Zeit die Geduld und verliessen die kompakte Verteidigungszone, die die Diagonalpässe für Nuglar verunmöglichte. Die Nugler sahen die Gelegenheit und liessen den Ball nun schnell zirkulieren und gleichzeitig auch zwei sehr gute Abschlussmöglichkeiten für einen weiteren Querpass aus, so dass Verteidigung und Torhüter ausgeschaltet waren und der Ball nur noch flach über die Linie geschoben werden musste. Klapp-klapp Innebandy nennen die Schweden das, wunderschön zuzuschauen und wunderbar für das Team, das den Treffer erzielt. Und schliesslich folgte sogar noch das 1:5 für Nuglar wieder im Spiel mit vier gegen drei. Von Bäretswil offensiv kaum Schlagkraft und defensiv dazu noch zu fehleranfällig. Einziger Lichtblick war am Ende des Drittels der dem DTB zugesprochene Penalty. Ganz trat an und verwandelte die Möglichkeit mit einer unglaublichen Coolness zur Tatsache und zum Pausenstand von 2:5. In Folge war klar, dass Bäretswil würde mutiger agieren müssen, wenn sie die Entscheidung in Extremis würden erzwingen wollen. Mutiger bedeutete in diesem Fall, klarere Entscheidungen am Ball, mehr Entschlossenheit, aber auch mehr Geduld – auch mit sich selbst und den Blockkameraden.
In dieser Hinsicht gelang der Start ins zweite Drittel ganz ordentlich. Die ersten zwei Spielminuten hatte man klar mehr Ballbesitz als noch vor der Pause. Arbeitslos war Huber im Tor jedoch deswegen keineswegs, er wehrte sich und hielt Bälle und schaffte es so, seine Farben im Spiel zu halten. Und trotzdem war leider kein zählbares Resultat zu beobachten. Das zehrte an den Bäretswiler Nerven und auf der Bank machte sich eine gewisse Unruhe breit. In der 29. Minute kam dann, nachdem das Spiel zwar hin- und hergewogt war, aber wenig Dramatik geboten hatte, Hektik auf. Zuerst scheiterte Bäretswil nur knapp an einem Verteidiger, der sich blitzschnell in einen Schuss auf die leerstehende Torecke warf, dann warf sich Huber in den Gegenstoss und wiederum einen Ticken später wurde erneut ein Penalty für das Heimteam aus Bäretswil gepfiffen. S. Meier trat an, nahm Tempo auf und schoss – leider aber neben das Tor, so dass der Spielstand von 5:2 voererst erhalten blieb. Fast zehn Spielminuten war der Spielstand unverändert geblieben, als Osterwalder als hinterster Mann relativ ungefährlich abgeschlossen hatte, der anschliessende Gegenstoss Nuglars erwies sich hingegen als alles andere als harmlos und erhöhte die Tordifferenz auf vier und den Spielstand auf 2:6 aus Bäretswiler Sicht. Die Nerven der Bäretswiler lagen blank und Coach Webber musste die Bank ermahnen, nicht auch noch gutgemeinte Tipps aufs Feld zu rufen. Die Bäretswiler wirkten überhaupt etwas aufgekratzt, ungeduldig und leider nicht sehr mutig. Und gleichzeitig wussten sie auch, einen Viertorerückstand aufzuholen wäre nicht grundsätzlich ein Ding der Unmöglichkeit – auch nicht unbedingt gegen Nuglar. Ob die Ermahnung etwas nützte, ob man sich in Spiel schickte oder ob mein Bericht (wie alle anderen Berichte davor) die eigenen Mitspieler in einem viel schlechteren Licht dastehen lässt, als es tatsächlich der Fall war, wir wissen es nicht. Was als nächstes passierte, und irgendwie ja kausal mit dem vorher Berichteten verknüpft sein muss (nun ja meine literarische Fiktion, die in den Berichten manchmal etwas überbordet, lässt ja kausale Zusammenhänge zuweilen verbleichen, aber in meiner gedachten Welt gibt es diesen Zusammenhang), war, dass G.Meier bei einem Konter sehr lange Zeit hatte, diese zum Zielen und Verzögern nutzte und endlich(!) den dritten Bäretswiler Treffer erzielen konnte, gut 20 Spielminuten nach dem letzten aus dem Spiel erzielten Tor! Doch auch etwas typisch für die Serie: Kaum hatte Bäretswil einen Zähler gutgeschrieben bekommen, folgte die Antwort Nuglars auf dem Fuss. So auch jetzt Nur knapp zwei Minuten nach Meiers Treffer, erfolgte wieder ein Ballverlust in der eigenen Zone. Nuglar Stürmer schalteten sofort um und man hörte nur noch „Tik-tak-tik“ und der Ball, war nach einer raschen Kombination im Bäretswiler Tor zum 3:7 versorgt. Endlich hatte aber nun auch Bäretswil eine Reaktion bereit. Keine Minute später konnte S.Meier im vollen Lauf Ganz in der Mitte finden, der seinen Stock mehr oder weniger nur noch hinhalten musste und Treffer Nummer vier vom Heimpublikum beklatschen lassen konnte. Das zweite Drittel hätte nun durchaus das Potential zu einer Wende gehabt, wenn Nuglar es nun zugelassen hätte. Aber wieder verwaltete es seinen Ballbesitz geschickt, stellte vier Feldspieler auf und – ein Novum – schloss von hinten ab und reüssierte. 4:8 stand es am Ende des zweiten Drittels und Bäretswil, das den Mut auch im zweiten Drittel über weite Strecken vermissen liess, musste mit dem Rücken zur Wand und grosser Hypothek in die Garderobe.
Das dritte Drittel würde eine Entscheidung bringen: Nuglar im Halbfinal oder Bäretswil am nächsten Tag in Basel. Und Jungspund Weissenberger, der am Tag zuvor noch einen 30km Marsch absolviert hatte, trat zu seinem Solo an und traf unter lautem Jubel zum 5:8. Doch wieder dauerte es nur eine gute Minute bis bei den Bäretswilern wieder ein Nugler zu viel Platz bekam und vergessen wurde, ein halbhoher Schuss markierte das 5:9. Nuglar drückte weiter und wollte auch noch den zehnten Treffer erzielen während Bäretswil nun endgültig unter Druck geriet, Tore zu erzielen und im Gegenzug auch zu verhindern. In der 48. Minute konnte Fischer flach ins rechte Eck einschieben, 6:9 und nur wenig später führte eine seltsame Szene zum 6:10: Ein Gerangel um den Ball vor dem Bäretswiler Tor mit mehreren Stöcken und den zwei Händen Kuratles führte dazu, dass ein Nugler Stürmer auf Kuratle stürzte und ihn an einer Bewegung hinderte. Der Ball war indessen hinter dem Tor an einen Nugler Stock geraten und auf der anderen Seite eingeschoben worden. Der Treffer zählte, obwohl hier der Torhüter doch ziemlich klar behindert worden war. Obwohl Nuglar also sehr komfortabel in Führung lag, liess sich bisweilen eine gewisse Gehässigkeit bei einzelnen Exponenten beobachten. So auch, als der Schiedsrichter zwar streng, aber unbestritten regelkonform eine Strafe wegen Zeitspiels gegen Nuglar pfiff (Ein Nugler hatte den Ball nach einem Pfiff gegen sein Team weggeschlagen), zeigte er ihm hinter seinem Rücken den Vogel und hing im Schlötterlig an, allerdings scheinbar ausser Hörweite, denn dieses unangebrachte Verhalten hatte keine weiteren Konsequenzen. Bäretswil, das eben begonnen hatte mit vier gegen drei zu spielen, kam nun also zu einem Powerplay. Dieses wurde mit drei gegen zwei aufgezogen und fünf Minuten vor Schluss traf Osterwalder aus zentraler Position zum 7:10. Nun keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch auch Nuglar hatte seine Konsequenzen aus dem ersten Spiel gezogen, Bäretswil kam im Spiel vier gegen drei nicht mehr so leicht zu Abschlüssen und zu allem Unglück wurde auch noch je der rechte und der linke Pfosten getroffen. Erst als die Uhr bereits 59:49 anzeigte, Bäretswil hatte vorher noch sein Timeout genommen, konnte erneut Osterwalder den Ball zum 8:10 im Netz versenken. Obwohl noch alles versucht wurde, gelang es nicht. Nuglar zog letztendlich verdient in den Halbfinal ein. Und für die Bäretswiler endete die Saison mit einem Auftritt, der wohl etwas hinter den Erwartungen zurückblieb, vor einem tollen Heimpublikum. Was lässt sich zum Schluss dieser Saison sagen? „Wir sind enttäuscht, es hat nicht so weit gereicht!“? Oder vielleicht doch eher: „Mit diesem Team die Playoffs zu schaffen und gegen Nuglar mitzuspielen und zu sehen, wo noch Luft nach oben ist, macht Lust auf mehr!“
Sicher ist, das (zumeist) junge Bäretswiler Team wird weiterhin von sich reden machen wollen, vielleicht in den nächsten Berichten mit mehr Fakten und weniger unnützem Wissen. Lassen wir also noch einmal Erich Kästner das letzte Wort haben, als Metapher für das DTB Herren 1:
Ich bin noch klein und hab erst zwölf Blütchen.
Auf meinem Schildchen steht „Prunus triloba“.
Ich bin nicht so groß wie die gelben Forsythien.
Dafür bin ich rosa.
Ich bin noch klein und ganz ohne Füßchen.
Und wüsste so gern, wie das Tanzen tut!
Überbringen Sie, bitte, die schönsten Grüßchen
den Gänseblümchen und den Radieschen!
Und es ginge mir gut.
Bäretswil: Huber, Kuratle; Fischer, G.Meier, Osterwalder; Brodbeck, Ganz, S. Meier; Gysin, E.Meier, Moser, Weissenberger; Bäretswil ohne Schmitter (verletzt), Webber (verletzt, Coaching)
Herren 1 – Ante Portas Basileae
Teams, die sich mit Nuglar messen dürfen, sind stets gespannt in welchen Kanton die Schwarzbuben, von Haus aus Solothurner, zum Rencontre einladen. Waren die Bäretswiler vor einigen Jahren im Cuphalbfinal in Sissach zu Gast, durfte man am ersten Märzwochenende in Kaiseraugst AG aufschlagen (die Römersiedlung Augusta Raurica hält sich hingegen nicht an föderale Strukturen, sie erstreckte sich über die Gemeinden Kaiseraugst und Augst BL, die so eng miteinander verflochten sind, das man kaum merkt, dass hier eine Grenze überschritten wird) und ein allfälliges drittes Playoffspiel würde sogar in Basel stattfinden. Überhaupt merkten die Bäretswil bei der Anfahrt auf die Liebrüti, einen Komplex aus den 70er Jahren, der Hochhäuser mit Blick auf Basel, ein Einkaufszentrum und eine Schule mit zugehöriger Turnhalle umfasst, welche Landeier sie eigentlich sind. Tief beeindruckt vom vielen Beton bahnte man sich den Weg vom Parkplatz zum Spielort durch den Betondschungel, der in die letzten Strahlen der ersten Frühlingssonne getränkt, sowohl etwas verklärtes als auch etwas apokalyptisches ausstrahlte. Als alle – inklusive Goalies (die man zusammen fahren lässt, was für ein Vertrauen in deren Navigations- und Autofahrkünste) – eingetroffen waren, ging es ans Aufwärmen, Einspielen und Fokussieren auf die Playoffserie gegen Qualifikationssieger und Vizecupsieger Nuglar United. Den älteren Spielern war Nuglar zwar noch bekannt, aber seit 2019, also Prä-Corona, hatte man gegen das Team keinen Ernstkampf mehr bestritten.
Zum Einspielen gibt es nur zu sagen, dass Captain Osterwalder sich in den letzten Minuten den Fuss vertrampt hatte, das Auffahren sämtlichen verfügbaren medizinischen Arsenals im Team (was da alles auftaucht! Da flogen Tetanusspritzen, Defibrillatoren, Augenlaser, Magnetresonanztomographen, wahrscheinlich nur in gewissen Kantonen zugelassene Aufputsch- und Betäubungsmittel, Sprays unterschiedlicher Couleur, Salben, Tabletten und Skalpelle aus den Taschen) liess Osterwalder dann den Fuss so stabilisieren, dass er ihn vermutlich kaum mehr spüren konnte und ein Mittel nehmen, das ihn – so schien es – vergessen liess, dass er überhaupt noch über einen Fuss verfügte.
Dann also schlug es 18.00 Uhr und vor einem motivierten Heimpublikum und einer ansehnlichen Schar mitgereister Gästefans (oder Ver- und Zugewandter der Gebrüder Meier, diese Mengen sind in etwa deckungsgleich) pfiff Schiedsrichter Roland Kaiser zum Anpfiff von Spiel 1 dieser Viertelfinalserie.
Die ersten Minuten des Spiels gestalteten sich auf beiden Seiten umkämpft, mit Abschlüssen auf beide Tore und wie in einem Teaser gewährte Nuglar schon einmal Einblick in seinen gut gefüllten Kessel an taktischen Werkzeugen: Da wurde gekreuzt, quer verlagert und auf vier Feldspieler gewechselt, als wollte man eine kurze Vorschau auf das geben, was noch kommen würde. Ab der vierten Minute war dann aber fertig geteasert und Nuglar begann Druck aufzubauen und weitere Abschlüsse zu platzieren, die von Huber allesamt spektakulär pariert wurden. Doch entgegen dieser Tendenz eines drückenden Nuglars war es Osterwalder, der das Skore im Spiel eröffnen durfte. Geschickt luchste er etwas vor der eigenen Mittellinie dem anstürmenden Nugler den Ball ab, konnte in der Folge alleine von links aufs Tor ziehen und den Ball in der Folge in der rechten Ecke versorgen. 1:0 für Bäretswil nach etwas mehr als vier Minuten, so konnte man sich das Spiel gefallen lassen. Doch bevor auf der Bank die Details des Tors für diesen Bericht ordentlich notiert worden waren, hatte der Schiedsrichter das Spiel wieder angepfiffen und Nuglar brauchte nur 12 Sekunden um sein Spiel wieder aufzuziehen, den Ball sauber laufen zu lassen und nach einer seiner berüchtigten hohen Querverlagerungen abzuschliessen und den Spielstand wieder auszugleichen. So war die Bäretswiler Freude über die Führung von kurzer Dauer, wie schon bei der Anfahrt notiert, liegen Verklärung und Apokalypse halt manchmal näher beieinander als man denkt. Das Spiel gestaltete sich im Anschluss wieder ausgeglichen und durchaus attraktiv, Nuglar zeichnete sich besonders durch seine Spielübersicht aus, Bäretswil versuchte diese Fähigkeit mit viel Einsatz zu kompensieren, was nicht schlecht gelang. Doch in der elften Minute reichte es dann halt doch nicht ganz. Ein Nugler wurde nur einige Sekunden aus den Augen gelassen und schlich sich rechts vors Tor und brachte sich in Abschlussposition, sein Mitspieler fand ihn blind, diagonal übers halbe Feld und was danach geschah führte zum 2:1 und zur erstmaligen Führung Nuglars. Als G. Meier in der 15. Minute noch wegen überharten Körpereinsatzes des Feldes verwiesen wurde und das Bäretswiler Boxplay sich formieren musste, gelangte der DTB auch nicht näher an einen Ausgleich; im Gegenteil, nur wenige Sekunden brauchte Nuglar in Überzahl, um zentral abzuschliessen und die Führung auf 3:1 zu erhöhen. Doch 3:1 ist im Unihockey kein sicherer Vorsprung, dessen waren sich beide Teams bewusst. Bäretswil lief also weiterhin tapfer, wenn auch manchmal etwas unkreativ an und auch Nuglar brillierte immer wieder mit hochkarätigen Abschlüssen und Verlagerungen, die jedoch allesamt an Torhüter Huber hängen blieben. Es war etwa in dieser Zeitspanne als sich auch die hohe Motivation des Heimpublikums äusserte, doch auch etwas zum Spiel beizutragen, und so flogen oft zwei Bälle aufs Feld, sobald der eben gespielte Ball das Feld verlassen hatte (und das bei Ballbesitz beider Teams, es war also ein „honest mistake“ und kein taktisches Verzögern des Geschehens oder so…) und dies sollte das ganze Spiel hindurch beibehalten werden (manchmal auch in Geschehnissen wie: Ball liegt auf dem Feld, zweiter Ball wird hineingegeben, Ball wird wieder hinausgespielt, ein neuer Ball kommt hinzu, als müsste man zum Anspiel zwei Bälle zur Verfügung haben). Gänzlich unglücklich aus Bäretswiler Sicht gestaltete sich dann das Ende des ersten Drittels: Ein Schuss ging deutlich am Tor vorbei, knallte von der Bande auf der anderen Seite zurück und ein Nugler stand goldrichtig, um nur noch einzuschieben. So kam es zum Pausenstand von 4:1, in einem über weite Strecken attraktiven und auch durchaus spektakulären Spiel.
Mit dem Anpfiff des zweiten Drittels setzte sich das Spektakel dann auch fort. Quasi „Panem et circenses“ in Augusta Raurica also! (Den Kiosk der Nugler konnte ich zwar nicht genau inspizieren, wie genau es also um das „Panem“ stand kann ich nur aus Aussagen von Drittpersonen ableiten. Folgende Anekdote wurde mir berichtet, die von der Bierauswahl am Spielort – und Bier ist ja quasi flüssiges Brot – handelt). Einem erst kürzlich biermündig gewordenen Bäretswiler Fan (ach Sweet 16! das waren Zeiten!) wurde vom verletzten Schmitter auf der Tribüne ein erstes Bier offeriert. Doch anstatt ihn zu beraten, liess er den Jungspund, den ungehopften, unvermälzten Ahnungslosen selbst aussuchen. Der sagte, so wurde mir überliefert: „[Palle Alle], das klingt doch gut, das nehme ich.“ Und war in der Folge überhaupt nicht begeistert von diesem bitteren Gebräu. Scheinbar wäre das Sortiment durchaus erlesen genug gewesen, um etwas gut mundendes zu finden, doch im Sinne der Prävention, kann man wohl auch konstantieren, dass Schmitter hier den Einstieg ins Biertrinken sicher nicht erleichtert hat). Zurück zu Circenses: Auf beiden Seiten wurden munter Abschlussversuche unternommen, Bäretswil oft mit Schüssen, Nuglar hingegen versuchte durch Querverlagerungen oder Eins gegen Null (der Torhüter ist ja bekanntlich niemand) Situationen seine Führung auszubauen. In der 23. Minute konnte dann Nuglar einen Freistoss in der Bäretswiler Ecke ausführen. Von hinter dem Tor fand einmal mehr Kurtesi seinen Mitspieler, der vom Bäretswiler Verteidiger zu viel Platz bekommen hatte, und mühelos das 5:1 erzielen konnte. Noch in selben Spielminute dann endlich ein zählbares Lebenszeichen Bäretswils: Fischer gelangte aus nicht optimaler, spitzwinkliger Position zum Abschluss und durfte den Treffer zum 5:2 bejubeln. Und nur knapp zwei Spielminuten später doppelte Gysin nach. E. Meier fand Gysin, der sich mustergültig von seinem Gegenspieler gelöst hatte nach einem Freistoss im Nuglarer Eck, dieser schoss ohne zu zögern und erzielte das 5:3. Der DTB hatte also keinesfalls aufgegeben, sondern war fest entschlossen das Spiel noch zu wenden. Das zeigte sich im Willen mehr Schüsse aufs Tor zu produzieren einerseits, besonders aber im aufopfernden Verhalten defensiv, das Nuglars Schüsse nicht mehr zuliess. Doch Nuglar hatte es auch nicht nötig jeden möglichen Abschluss zu nehmen, sondern hatte die Geduld, den Ball so lange laufen zu lassen, bis sich die entscheidende Lücke auftat und ein Tor fast sicher war. So in der 26. Minute. Wieder hatte sich das Spielgeschehen hinter das Bäretswiler Tor verlagert, dort zeukelte der ballführende Nugler Torhüter Kuratle so lange, bis dieser hinters Tor griff, gleichzeitig war jedoch Gysin von seinem Pfosten weggelaufen und der hinter dem Tor lancierte Kurtesi konnte in einer blitzschnellen Bewegung den Ball zum 6:3 hinter die Linie schieben. So wenig Zeit, nur einen Bruchteil Unaufmerksamkeit reichte diesem Team, um den Vorsprung zu vergrössern. In der 28. Minute wurde gegen Nuglar eine Strafe wegen Stockschlags gepfiffen. Das anschliessende Powerplay wurde im Rückblick wohl zum Schlüsselmoment im Spiel (ja damit nehme ich jetzt den Ausgang halt schon ein wenig vorweg, aber ihr wisst ja sowieso, wie es ausgegangen ist). Nach dem ersten, gehaltenen Schuss Bäretswils wechselte Nuglar auf drei Spieler und wurde in der Folge gefährlich und verpasste das Bäretswiler Tor nur knapp. Obwohl Bäretswil wieder in Ballbesitz geriet, verstrichen die zwei Strafminuten torlos. Erst in der 31. Minute konnte Weissenberger dann reüssieren: Er knallte den Ball von rechts in die Maschen zum 6:4, lanciert worden war er von Gysin. Jetzt bäumte sich Bäretswil noch einmal auf und in der 36. Minute knallte ein von Fischer abgefangener Ball an die Nugler Latte. Nur kurz darauf wurde sichtbar, dass das Spiel an Ruppigkeit gewonnen hatte. Abseits des Spielgeschehens war S. Meier, kein zartes Geschöpf, buchstäblich meterweit weggeschoben, so konnte Platz für eine weitere Querverlagerung und die 7:4 Führung für Nuglar gemacht werden. Und keine Spielminute später wurde nachgedoppelt, wieder konnte Nuglar von hinter dem Bäretswiler Tor einen Anspielpartner finden, diesmal Volley, der Treffer zum 8:4. Das zweite Drittel war bereits in seinen letzten zwei Minuten als Osterwalder wiederum nur die Latte traf und in den letzten Sekunden drückte Nuglar noch aufs 9:4, das Tor konnte aber knapp verhindert werden.
Im letzten Drittel musste Bäretswil also einerseits die fehlenden vier Tore erzielen und andererseits ein Rezept gegen die wenigen, dafür absolut sicheren Abschlüsse Nuglars finden. Doch der Schuss ging zuerst mal nach hinten los, oder auch von hinten los. Nuglar hatte, kaum war es in Ballbesitz gelangt den Torhüter einmal mehr gegen einen vierten Feldspieler getauscht. Eine schneller Pass zur anderen Seite, ein Schuss und es stand 9:4, fünf Tore Vorsprung für Nuglar. Die Bäretswiler fanden am Anfang des letzten Drittels keinen Tritt ins Spiel, Nuglar kontrollierte das Spiel über weite Strecken, spielte viel in Überzahl und liess den Blöcken kaum Wechselmöglichkeiten. Doch Huber im Tor war präsent und aktiv, mit vollem Körpereinsatz blockte er Schuss um Schuss, dreimal hintereinander mit seiner Maske! In der 50. Minute wurde ein vermeintliches Zorrotor Nuglars aberkannt, in der 51. Minute streckte sich Huber bei einem 1:1 immer weiter, so dass der Spielstand weiter gewahrt wurde. Nur offensiv passierte bei den Bäretswilern zu wenig! Zu allem Unglück fiel dann auch noch das 10:4: In der 52. Minute blockte Huber einen Weitschuss gekonnt. Irgendwie rutschte ihm der Ball aber zwischen den Beinen durch und lag völlig frei im Schutzraum. Der Nugler Stürmer erblickte die Gelegenheit als erster und – bedacht darauf nicht in den Schutzraum zu stehen – streckte seinen Stock aus, um den 10. Treffer zu erzielen (vielleicht gibt es ja noch voriges Pale Ale fürs Team?). Dieser Treffer war nun der Anlass für Coach Webbers Timeout. Ab der 53. Minute trat nun auch der DTB mit vier Feldspielern auf. Und zur nicht minder grossen Überraschung konnte nun plötzlich ein veritabler Druck etabliert werden. Schon in der 54. Minute fand Ganz S.Meier, der mit einer Körpertäuschung den Torhüter ausliess und das 10:5 erzielte. Wenig später war dann Ganz der Torschütze, der auf Zuspiel Osterwalders (wohl immer noch vom Knie an abwärts mehr oder weniger gefühllos und vermutlich leicht sediert) das 10:6 markierte. Das Spiel vier gegen drei schien den Bäretswilern zu liegen! In der 56. Minute konnte S. Meier den Ball am Torhüter vorbeimogeln, jedoch nicht ins Tor spedieren, dies übernahm dann aber der bereitstehende Fischer und plötzlich stand es 10:7 und es waren noch drei Minuten zu spielen. Nun hatte sich Nuglar – das sein Timeout auch noch eingezogen hatte – etwas stabilisiert und die Treffer fielen nicht mehr so hochfrequentig. Im Gegenteil: Auch Bäretswil musste zuweilen wieder auf drei Spieler wechseln und versuchte Nuglar den Ball abzujagen. Huber zeigte ein letztes Mal seine Künste und hielt mirakulös gegen die ebenfalls zu viert anstürmenden Nugler. Die Uhr zeigte 59.37 als Osterwalder seinen Aufsetzer zum 10:8 ins Tor brachte. Und Bäretswil trat nun schon beim Bully mit vier Feldspielern an. Jedoch geriet Nuglar in Ballbesitz und wechselte ebenfalls seinen Torhüter aus, was zu einem etwas absurd anmutenden Spiel vier gegen vier führte. Bäretswil versuchte noch einmal mit aller Kraft das Unmögliche möglich zu machen, doch Nuglar konnte die souveräne Führung behalten und eine Sekunde vor Spielende auch noch den elften Treffer ins leere Tor bejubeln.
Damit steht es in der Playoffserie 1:0 für den Favoriten Nuglar. Doch der DTB gibt nicht auf und freut sich auf das anstehende Heimspiel vom kommenden Samstag um 16.00 Uhr in der MZH Dorf in Bäretswil (nicht halb so urban wie Kaiseraugst, aber immerhin auch viel Beton), und wer weiss, vielleicht gibt es ja noch einen Sonntagsausflug nach Basel?
Bäretswil: Huber, Kuratle; Fischer, G.Meier, Osterwalder; Brodbeck, Ganz, S. Meier; Gysin, E.Meier, Moser, Weissenberger; Bäretswil ohne Schmitter (verletzt), Webber (verletzt, Coaching)